Indigene in die Politik

Asunción: Ureinwohner sind so gut wie gar nicht in der Politik vertreten, obwohl mehr als 100.000 von ihnen im Land leben. Einmal wäre bald ein Ureinwohner Bürgermeister einer Stadt im Chaco geworden.

Jetzt versuchen sich die Indigenen mit einer Unterschriftensammlung. Wenn sie 15.000 Unterschriften zusammenbekommen, können sie eine Partei gründen und als solche eine Wahlliste für den Senat aufstellen. Da es 116.000 Ureinwohner diverser Stämme gibt, wäre es nur verständlich wenn all diese ihren Kandidaten wählen.

Gerónimo Ayala möchte in den Senat um als indigene Stimmen mitzubestimmen. Seine Bewegung heißt Movimiento Político Indígena Plurinacional del Paraguay, also kurz MPIP oder Politische Bewegung Indigener aus Paraguay.

„Unsere Priorität wird der Zugang zu Land sein, wir bitten nur um das was uns zusteht. Ebenso wichtig ist das Thema Bildung, da 50% aller Indigenen als Analphabeten gelten. Sie können weder in Guaraní noch in Spanisch schreiben oder lesen“, unterstrich Ayala.

Wochenblatt / Última Hora

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