Indigene protestieren, verkaufen aber angeblich ihre Lebensmittellieferungen

Coronel Oviedo: Indigene der Gemeinde Arroyo Guazú sperrten teilweise die Fernstraße PY02, um mehr Lebensmittellieferungen zu fordern, die sie aber angeblich weiter verkaufen, um so an Geld zu kommen.

Die Ureinwohner gaben an, dass sie von der Solidarität der Trucker leben, die ihnen mit Essen oder Bargeld helfen. Die Hilfe wird jedoch aufgrund der Quarantänebestimmungen selbst immer weniger.

Angesichts dieser angeblichen Apathie der Behörden wiesen die Indigenen darauf hin, dass die Bedürfnisse und der Hunger sie erneut dazu bringen, Hilfe zu fordern.

Insbesondere 30 Familien aus der Gemeinde Arroyo Guazú führten die Kraftmessung durch und schlossen zeitweise die Fernstraße PY02 bei Coronel Oviedo, wodurch sich lange Fahrzeugschlangen bildeten. Beamte der Straßen- und Nationalpolizei versuchten, die Ordnung aufrechtzuerhalten.

Angesichts des Problems versicherte Roberto Samudio, Regionaldirektor des Paraguayischen Instituts für Indigene (Indi), dass diese Gemeinschaften unterstützt würden. Die erhaltenen Lebensmittel werden aber dann weiterverkauft, umso Bargeld und Einnahmen zur Deckung anderer Ausgaben zu generieren. „Die Menschen in Arroyo Guazú haben am vergangenen Mittwoch von einer Lieferung von Produkten aus dem Grundnahrungsmittelkorb profitiert”, sagte Samudio.
Er erklärte weiter, dass planmäßig am kommenden Dienstag eine neue Lieferung von Lebensmitteln an diese Gemeinde erfolgen werde.

Wochenblatt / Paraguay.com

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10 Kommentare zu “Indigene protestieren, verkaufen aber angeblich ihre Lebensmittellieferungen

  1. Pfaffo Ritter von Rantzsau

    Ja, solange der Alkohol nicht im Zuge der Coronamaassnahmen verboten wird, solange werden Lebensmittel fuer Alkoholika getauscht werden.
    Abdo muss den Alkohol im Land verbieten, und wenn jemand wirklich durst hat so soll er sich selber den Schnaps brennen. Selbstbrennereien koennten erlaubt sein aber jegliches Verkaufen von Alkoholika an Dritte verboten sowie das kommerzielle produzieren von alkoholischen Getraenken.
    Wenn sie schon saufen wollen so sollten sie sich durchaus selber anstrengen den Schnaps selber zu brennen.
    Dies ist ein Verbot das Abdo unbedingt anpacken soll solange der Ausnahmezustand anhaelt.
    Kommerziellen Alkohol verbieten und Eigenbrennerei erlaubt lassen.

  2. Letztens schrieben wir hier noch über die “armen und hilfsbedürftigen” Indigenen. Heute nun dieser Artikel, der im Grunde genau das wieder bestätigt, was die Meinung vieler im Lande ist. Der Eindruck, daß ein Großteil der Indigenen des Landes überhaupt nicht daran interessiert ist zu arbeiten, Leistung zu erbringen und dazu zu lernen kommt nicht von ungefähr. Seit wenigsten über 100 Jahren werden die Indigenen nun schon missioniert und angeleitet, daß sie endlich den Sprung in das heutige Zeitalter schaffen. Was ist das Ergebnis dessen? Ein Kindergarten der ständig bettelt und an die Schuldkomplexe der weißen Rasse appelliert. Doch wer Faulheit unterstützt muß sich nicht wundern, wenn Faule sich weiterhin nur auf Almosen verlassen, denn das funktionierte bisher immer gut. Und all die “Indianer-Versteher” und Indianer-Missionen sollten sich einmal ernsthaft überlegen, was bei ihnen falsch läuft. Es soll ja NGO und Indianermissionen geben, die nur aus eigenem Selbstnutz heraus Hilfen gewähren und sich ein Alibi dafür schaffen, daß sie verklärten, falschen Idealen nachhängen, die es so noch niemals gegeben. Einem “Kranken” ist nich geholfen, wenn man ihn ständig bedauert, er benötigt auch einen Tritt in den Allerwertesten, daß er sich endlich aufrafft und Initiative ergreift, anstatt sich selbst ständig zu bedaueren. Sogar die Bibel hat dazu etwas zu sagen: “Wer nicht arbeitet, bekommt auch nichts zu essen”

    1. Ihre These ist durch NICHTS zu begründen! Solange es Menschen gibt, wird es Probleme geben. Eine heile Welt gab es nie und wird es nie geben. Das ist genauso ein Quatsch, wie so manche Gutmenschen in die Indianterkultur besondere Weisheiten hinein legen wollen. Die Menschheit entwickelt sich stets weiter. Nur die Indigenen wollen wie in einem Museum leben wie ihre Vorfahren. Das ist doch widersinnig und nicht zu akzeptieren. Wir können (und wollen) doch auch nicht leben wie die alten Germanen.

      1. Ich glaube so was gibt es schon im Chaco, Cerro Leon. Dort leben die sogenannten Nichtkontaktierten fast wie vor hunderten von Jahren abgeschieden, angeblich auch eingezäunt, Wer sich trotzdem mal dorthin verirrt, wird mit Pfeil und Bogen beschossen.

  3. Das Haupt Problem der Indigenen ist ihre Hohe Vermehrungsrate aufgrund der regelmaessigen Fuetterungen. Ueber Bevoelkerung verursacht Konflikte, Werteverfall, Alkoholismus und Hunger

  4. Sie sperrten die Ruta und verursachten Staus.
    Die Polizei VERSUCHTE, die Ordnung wieder herzustellen.
    Aha!
    DIE wurden also nicht verhaftet, die werden nicht bestraft!
    Jeder Paraguayo, der das wagen würde, säße schon im Gefängnis.
    Arme Indigenos.
    Wenn ich mal überhaupt keine Zeit habe, werde ich sie bedauern.

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