Asunción: Produkte, die mit dem Ausgangsstoff Erdöl produziert werden, wie Lacke, Düngemittel und weitere sowie ein Anstieg der Preise bei den öffentlichen Transportmitteln und der hohe US-Dollar Kurs wirkten sich auf die Inflationsrate aus.
Laut der Zentralbank von Paraguay (BCP) kam es im Oktober zu einer Inflationsrate von 0,6%.
Vor allem im Kraftstoffsektor gab es im vergangenen Oktober eine Abweichung von 3,4% aufgrund des Anstiegs vom internationalen Rohölpreis, was einer Inzidenz von 33,6% im Gesamtergebnis entspricht. Beim Ticketpreis im öffentlichen Nahverkehr kam es zu einer Abweichung von 2,6% mit einer Beteiligung von 8,5% am Inflationsergebnis.
Mit einem Ergebnis von 0,6% liegt die kumulierte Inflation zwischen Januar und Oktober bei 2,8%, während sie im Jahresvergleich bei 4,1% lag. In diesem Zusammenhang sagte Miguel Mora, Chefökonom von der BCP, dass die Aussichten für das Jahresende mit einer Inflationsrate von 3,8% bestehen bleiben. Ein Ziel, das bequem erreicht werden kann, weil keine größeren Risiken bestehen würden, dass die Preise im Grundnahrungsmittelkorb gravierend ansteigen würden.
Auf der anderen Seite zeichnete sich bei den Lebensmitteln ein Anstieg der Rindfleischpreise ab, aufgrund der widrigen Witterungsbedingungen, was wiederum Preiserhöhungen für vergleichbare Produkte, wie Huhn oder Schweinefleisch, auslöste.
Mora sagte, der Anstieg des Dollarkurses habe Auswirkungen auf langlebige Güter wie Haushaltsgeräte, Automobile und andere, die in der US-Währung notiert seien und Ende letzten Monats einen Höchststand von 6.000 Guaranies erreicht habe.
Der Preisunterschied von importierten Produkten aus Argentinien und Brasilien aufgrund der Abwertung ihrer Währungen trug jedoch dazu bei, den Anstieg der Inflationsrate abzufedern.
Laut einer von der Zentralbank erstellten Studie beträgt der Preisunterschied zu Clorinda, Argentinien, nur 8,5%, obwohl die Abwertung in diesem Land mehr als 100% erreichte. Laut Mora sei dies darauf zurückzuführen, dass die Inflation im Nachbarland sehr hoch sei und wie in den vorangegangenen Perioden, in den Jahren 2012 und 2014, keine Subventionen für Produkte gewährt werden. Zu den Waren mit größeren Vorteilen gegenüber lokalen Produkten zählen beispielsweise Öl, Kekse, Dulce de Leche.
Bei den in Foz de Iguazú, Brasilien, gekauften Artikeln besteht, verglichen mit denen in Paraguay, ein Unterschied von 10%, laut Studie der BCP. Unter den Produkten, die dort zu einem besseren Preis erhältlich sind, zählen beispielsweise Zucker (39%), Sojaöl und Reinigungsprodukte.
Wochenblatt / ABC Color











Caligula
Should Paraguay invest its energy wealth in bitcoin ‘mining’ or fighting poverty?
Quelle: theguardian.com
von heute
Sig Kan
Wenn man für den/die Rechner erst einmal Kredit aufnehmen muss, um wenigstens anfangen zu können, sollte man es besser lassen, denn sonst wird der Traum vom schnellen Bitcoin schnell zum Albtraum für den/die Paraguayer/in.
Caligula
Das sollen doch Investoren wie Google, Apple usw. selbst finanzieren.
Caligula
Es geht darum, dass Paraguay infolge der damaligen Verhandlungen mit Brasilien bis heute mindestens US $ 57 Mrd. verloren hat. Das Abkommen läuft 2023 aus. Paraguay hofft auf bessere Erlöse, weil der paraguayische Stromanteil von Itaipu, der kaum selbst verbraucht werden kann, ca 80 % preiswerter an Brasilien verkauft wird. Man hofft auf ein besseres Abkommen danach. Der neu gewählte Präsident Brasiliens hat anscheinend kein Interesse, den Paraguayern bessere Preise in Aussicht zu stellen. Kein Land der Welt hat einen so hohen Strom-Überschuss wie Paraguay. Daher wäre es ratsam, ausländischen Investoren langfristig einen guten Stromtarif einzuräumen, nicht nur für Bitcoin-„Mining“ sondern auch anderen. Das Brutto-Inlandsprodukt könnte viermal höher sein und bis zu 2 Mio. neue Arbeitsplätze schaffen.
Sig Kan
Danke für Ihre sehr gute aufklärende Antwort.
Johan Moritz van Nassau-Siegen
@ Caligula
So ein Bitcoin Digger soll unmengen an Strom verbrauchen, muss immer klimatisiert sein, usw. Wie ich gehoert hab ist so ein Digger in Deutschland nicht rentabel wegen den hohen Stromkosten.
In Paraguay waere das eine andere Sache da Paraguay mit Norwegen das einzige Land ist dass „Naturstrom“ erzeugt zu 100% d.i. von Wasserkraftwerken. Damit auch relativ billiger Strom.
In PY waere so ein Bitcoin Digger durchaus eine Moeglichkeit (hoher stromverbrauch + 24/7 Klimaanlage laufen haben).
Fleischpreise werden ja eh von den Viehzuechtern bestimmt. Ich hab noch nie einen Herrn „Markt“ gesehen mit einer Cedula de Identidad. Daher gibts Herrn Markt auch nicht der anscheinend „die Preise bestimmt“.
Preise werde von sehr maechtigen Lobbys BESTIMMT (aufgezwungen). Nix von Markt.