Interessantes Filmprojekt über deutsche Kolonien in Paraguay macht auf sich aufmerksam

Hannover: Bisher wenig filmisch dargestellt wurden deutsche Kolonien in Paraguay und wenn dann nur mit meist abwertender Note. Ein Filmprojekt von drei Studenten der HS Hannover hat nun vor einen Film zu produzieren der alle möglichen Facetten des Lebens im Paraguay beleuchtet um somit  Gleichgewicht und Objektivität zu schaffen.

Eileen Florian, Claudia Jordan und Andy Kujath sind bei ihrem ambitionierten Projekt auf eine gewissen Unterstützung angewiesen. Obwohl sie das nötige Equipment von der HS Hannover gestellt bekommen müssen Flüge, Unterkünfte, Mietwagen etc. bezahlt werden. Wenn das Projekt interessiert bzw. wer es unterstützen möchte kann hier mehr erfahren.

(Wochenblatt)

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

13 Kommentare zu “Interessantes Filmprojekt über deutsche Kolonien in Paraguay macht auf sich aufmerksam

  1. Na ja wen sie Objektivitaet wollen lade ich sie gerne einmal zu mir Nachhause ein. Die Blondine kann dann einmal durchs Quartier spazieren und objektiv testen wie anstaendig hier die Maenner sind. Gerne lasse ich sie auch einen Blick ueber meine Gartenmauer in den Hinterhof meines Nachbarn werfen. Ich bereue Heute noch, dass ich einmal auf die Leiter gestiegen bin und das getan habe, oh Ekel ! Nicht nur alles voll Abfall, da kommen einfach Rohre etwa 20 cm aus der Wand und werden nicht etwa in eine Sickergrube gefuehrt, sondern einfach in die Luft, alles laeuft einfach so aufs Grundsteuck. Man haette zwar den ganzen Tag Zeit aufzuraeumen, aber lieber bewirft man Haus und Grundstueck der Europaerin staendig mit Steinen und wirft ihr den Muell vor die Tuer. Die haelt naemlich Ordnung, sowas nervt vermutlich die Einheimischen.

    1. Was sind wir doch froh habe wir keine direkten nachbarn, so bleiben wir von vielem verschont.

    2. Kopfschüttler

      Bei deiner Überheblichkeit, besonders im 1. Teil, dürfte es für Dich doch sicher keine Schwierigkeit sein das zu ändern oder woanders hin zu ziehen.

      Den Schluss mit der “Europäerin” musst Du mir mal erklären.

      1. …oder sollte man lieber Fragen : Warum steigt man auf die Leiter um ueber die Mauer zu schauen ? Ist die Mauer so hoch ? Oder die Neugier ?
        Wenn ich was vom Nachbar will , gehe ich an die Tuer und klatsche !!

        1. Ganz einfach, weil ich wissen wollte wieso da immer ein Schwarm von Mosquitos in der Luft haengt.

  2. Es sind genug Europäer hier, die nicht hierher passen. Kurze Anmerkung zum Text von ADI : Es gibt solche und solch….. Wie auch in Europa. Wir lieben auch die Sauberkeit, leben zwischen Paraguayern und können uns nicht darüber beklagen.—- Nette saubere und ehrliche Menschen. Natürlich gibt es auch viele Orte wie du sie beschreibst. Gruß O

  3. Im Allgemeinen ist die Berichterstattung ueber Suedamerika und Paraguay in den deutschen Medien und Filmen negativ. Dies hat sicherlich auch den Zweck den deutschen Durchschnittsbuergern die im 5.Stock links wohnen zu zeigen wie gut es ihm eigentlich in Deutschland geht.

    Meistens sind die Menschen, die aus sehr einfachen Verhaeltnissen kommen, im Ausland recht anspruchvoll, mit allem unzufrieden und ueberheblich, wohl um ihre ehemaligen Lebensverhaeltnisse zu verdecken.

    1. @ Ramon
      genau so ist das. Wir hatten schon vor 40 Jahren einen
      Spruch:
      “Zuhause den Kitt aus den Fenstern fressen und im Urlaub
      über alles meckern”
      Daran hat sich bis heute leider nichts geändert.

      1. Sehr gutes Beispiel 😀 Ich überlege gerade warum das so ist?

        Eine Theorie:
        Vermutlich weil man ja wieder zurück muss zum Fensterkitt, wenn die 14 Tage Urlaub rum sind. Hat man in der Zeit gekonnt dann alles schlecht gemacht, ist man froh wieder zu Hause zu sein und kann noch beim heimischen Freundeskreis prahlen wie toll der Urlaub war. Selbst belügen benötigt keiner Hilfe bei, das kann man ganz bewusst. So spielt man doch geschickt beide Seiten aus und kann sich gleich noch mal als König fühlen. Optimal.

  4. Kopfschüttler

    Ich halte das Projekt für wenig sinnvoll.

    Dieses Team sollte mal einige Jahre hier wohnen,
    sich selber ernähren und nicht von Spenden leben.

    Dann lernen sie ganz schnell das RICHTIGE Paraguay kennen und dann können sie auch objektiv berichten.

  5. @ Kopfschüttler,

    lass die jungen Leute doch kommen und sich in Fernheim, Independencia oder Bella Vista umschauen.Es scheint so als ob sie das Leben der Altkolonisten und Neuzugezogenen interessiert. Und interessant ists allemal.
    …, und ein paar Jahre dort wohnen, wenn man gerade am Studieren ist ?
    Mich hat selbst eine deutsche Mennonitin (Krankenschwester),in Filadelfia gefragt ob es möglich ist ein Jahr in D. als Krankenschwester zu arbeiten.
    Ich fände so einen Austausch oder eine objektive Berichterstattung über das Leben der Deutschstämmigen die in PY leben grundsätzlich gut.

  6. Hallo ,

    wem es in Paraguay als Deutscher nicht gefällt, kann ja wieder nach D zurückkommen.
    Uns gefällt es in Py. Man sollte es sich vorher überlegen und nicht immer motzen.