Internationale Modemesse setzt neue Akzente

Asunción: Die 6. internationale Modemesse am 24. und 25. Oktober im Mariscal Convention Center will neue Akzente setzen, um der Branche wieder mehr Belebung zu verleihen.

Die Neuauflage der Veranstaltung wird von dem industriellen Verband für Kleidung in Paraguay organisiert (AICP) mit dem Ziel, sich den Herausforderungen des globalen Marktes zu stellen und dabei die lokalen Wurzeln nicht aus den Augen zu verlieren. Unter dem Motto “lokale Produktion, globale Ausrichtung“ findet die Messe statt.

Die AICP-Schulungsleiterin Eva Torales erklärte, sie haben beschlossen, sich für diese Ausgabe mit der Vereinigung “Crea + Py“ zusammenzuschließen, da die Kreativ- und Kulturbranche, einschließlich der Mode, eine relevante Sichtbarkeit für ihren Beitrag zur lokalen Wirtschaft erlangt habe. „Wir sind uns bewusst, dass wir diese Welle kollektiver Aktionen nutzen müssen, um die lokale Kultur, Identität und das kreative Talent Paraguays zu fördern“, sagte sie.

Sie gab weiter bekannt, dass Ignacio Archaín (Argentinien), Direktor der Marke “La Martina“, bei dieser Ausgabe anwesend sein wird, der über seine Erfahrungen berichten wird. Die Modeberaterin Lilian Tozzatto (Brasilien) wird darüber sprechen, wie man den Verbraucher der Marke analysiert und die Marketingstrategien von Produkten auf dieses Wissen abstimmt.

Torales erwähnte auch, dass der Kongress eine Expertenjury zu zwei grundlegenden Themen haben werde, auf die sich die Branche konzentriert: “Nachhaltige Mode“ unter Beteiligung von Marcela Bacigalupo, vom Global Compact und der Europäischen Union zertifizierte Spezialistin für nachhaltige Entwicklungsziele und der Jury “Lokale Identität, unsere Wurzeln vs. innovative Designs im Handwerk“, mit Anwesenheit von Adriana Ortiz, Leiterin des paraguayischen Handwerksinstituts.

Torales sagte weiter, dass dieser Kongress darauf abziele, die lokale Sichtweise zu stärken, um den Herausforderungen des globalen Marktes zu begegnen, sowie das Engagement für die Nachhaltigkeit der lokalen Industrie zu bekräftigen.

Die internationale Modemesse findet seit 2014 jährlich statt und bietet Unternehmern, Fachleuten, Technikern und Studenten aus verschiedenen Branchen die Möglichkeit, sich mit internationalen Experten auszutauschen.

Im Gegenzug soll der Mehrwert und die Innovation in der Modebranche gefördert werden. All dies, um den Teilnehmern Instrumente zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit innerhalb der Unternehmensführung zu bieten, eine Vision der Branche auf regionaler und globaler Ebene, die es ermöglicht, internationale Standards beizubehalten und Erfahrungen zu sammeln.

Wochenblatt / La Nación

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9 Kommentare zu “Internationale Modemesse setzt neue Akzente

  1. Wer braucht den Mode oder immer mehr Kleider? Diese sind meist aus Polyester, also Plastik, die irgendwann auf dem Muell oder im Meer landen. Die Langlebigkeit der meisten Kleider nimmt ab und Polyesterstoffe vermodern nicht in der Natur. Die Bekleidungsinduatrie hat den Weltbekleidungsbedarf etwa 2 oder 3 mal gedeckt so dass fertige Kleidungsstuecke auf dem Muell landen waehrend immer neue Kleidung dank des billigen Polyesters hergestellt wird. Wozu das? Prunksucht und verschwendung sondergleichen.

  2. Mode ??? Hier im Paragauy ??? Muss mal den Augenarzt aufsuchen. Mode, tzzzz, also die Herren „Hinter den sieben Gleisen“ waren besser angezogen als 99.8 % hiesig Bevölkerung. Mein Nachbar hat gar ein paar dutzend haargenau die selbigen rot-weiße Fußball-Mode, muss er nur zweimal im Jahr waschen, denn es fällt eh niemandem auf, ob er innerhalb zwei Wochen gewechselt hat. Paragauy, Mode, tzzzzz. Da vergisst man wohl, dass Mode zu teuer ist um sie nach Gebrauch mit seinem Müll abzufackeln, um zwei Kisten Billigbier Müllabfuhrgebühr einzusparen, außerdem scheint es echt ne Freizeit-, pardon, Lebensaufgabe hiesig Bevölkerung zu sein. Nein, nicht Mode, die Bierbücks, nasses Laub und toten Hund zum Anfackeln zu bringen.

          1. Ich bin ja nicht mehr der jüngste, im Gegensatz zu meiner Empleada, und um jede Hilfe dankbar.

  3. Ein „technic designer“ (Berufsbezeichnung) meinte mal zu uns „Diskutiere nie mit einem Idioten, Er zieht Dich auf sein Niveau runter und besiegt dich aufgrund seiner jahrelangen Erfahrungen“ Sie und sie!! haben zwar keine Ahnung, aber dafür viel!

    1. hätte zumindest eine Abhandlung der Mode vom Mittelalter bis den Stämmen der AMONDAWA, CHIRIGUANO, oder der Toba erwartet. Wie nachhaltig und mit was für „Polyester“ ? Natürlich sind wir produzierenden Laien auf solch fundiertes Wissen von Leuten wie Sie angewiesen, da sonst keine Möglichkeit vorhanden. Wir haben schon Wetten abgeschlossen, ob es etwas im UNIVERSUM gibt, wo sie keine „speziellen Kenntnisse“ besitzen. Sicher beraten sie auch die NASA bei der Mode in Fragen „Nachhaltige Raumanzüge“ bestimmt aber, da die Forscher ja Nahrung beziehen welche auch von den Mennoniten produziert wird.

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