Internationaler Drogenring gesprengt: Kokain ging nach Afrika und Europa

Ciudad del Este: Ein Drogenring, der Kokain nach Europa und Afrika versandte und im Dreiländereck agierte, wurde von der Senad und der Polizei nach drei Razzien in Ciudad del Este und Luque gesprengt.

Die Drahtzieher der kriminellen Organisation sind ein Libanese und ein Paraguayer.

Bei der der Operation “Airports“ waren Beamte des Nationalen Anti-Drogen-Sekretariats (Senad) und von der Polizei aus der Spezialeinheit für verdeckte Ermittlungen (SIU) im Einsatz.

Die vom Staatsanwalt Hugo Volpe von der Abteilung zur Bekämpfung des Drogenhandels angeführten Aktion begann Ende letzter Woche und konnte am Samstag erfolgreich abgeschlossen werden.

Die erste Razzia fand in einem Haus in Luque statt. Dort kam es zur Festnahme eines Libanesen namens Georges Rahme (39).

Den Daten zufolge, die die Ermittler gestern bekanntgaben, gilt Rahme als einer der Anführer der kriminellen Organisation. In seinem Zuhause wurde eine kleine Menge Marihuana konfisziert, eine große Summe Bargeld in der Währung US-Dollar, Fahrzeuge und Dokumente.

Gleichzeitig kam es zu einer weiteren Razzia in Ciudad del Este. Hier durchsuchten die Fahnder das Appartement von Osmar Francisco Galeano Rolon, 29, ein paraguayischer Staatsbürger und angeblicher Mitarbeiter von Rahme. Er soll für die Rekrutierung von Drogenkurieren verantwortlich gewesen sein und koordinierte die Sendungen ins Ausland. Auch Rolon wurde festgenommen.

Bei der dritten Razzia durchsuchten die Ermittler ein Reisebüro namens “Ohana“. Es befindet sich auf der Straße Chaco zwischen Campo und Capitán del Puerto, in Ciudad del Este.

Es gab Dokumente, die auf eine direkte Verbindung zwischen dem Büro und den Inhaftierten hinwiesen, unter Berücksichtigung, dass sie von dort aus Flugtickets an die Kuriere verkaufen würden, die von Rolon rekrutiert und vom Drogenring benutzt wurden, um das Kokain zu seinem endgültigen Bestimmungsort zu transportieren.

Die Ermittlungen gegen die Organisation begannen vor fünf Monaten.

Zum Beispiel wurde am 23. Februar auf dem Flughafen von Lissabon in Portugal eine Argentinierin verhaftet, die aus Puerto Iguazú, Misiones, einreisen wollte. In einem Koffer mit doppeltem Boden fanden die Kontrolleure vom Zoll Kokain bei der Frau, die daraufhin sofort verhaftet wurde.

Wochenblatt / ABC Color

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