IPS schuldet 3 Kooperativen im Chaco rund 15 Milliarden Guaranies

Asunción: Der Verwaltungs- und Finanzleiter des Sozialversicherungsinstituts (IPS), José Uriza, berichtete, dass seine Behörde drei Kooperativen im Chaco etwa 15 Milliarden Guaranies schulde und es auch einen Mangel an Medikamenten gebe.

„Rund 15 Milliarden Guaranies Schulden hat das Institut IPS bei den drei Genossenschaften im Chaco. Die ersten Zahlungsverpflichtungen, die wir registriert haben, belaufen sich auf rund 6 Milliarden Gs.“, erklärte Uriza im Radiosender 680 AM.

Er erwähnte, dass die Computerisierung des Zahlungssystems zu einer Verzögerung bei der Auszahlung der von den Genossenschaften vorgelegten Rechnungen geführt habe, da die Kontrolle zuvor manuell durchgeführt worden sei.

„Sie werden eine Auszahlung von etwa 2.200.000 Millionen Gs. erhalten und weitere Überweisungen werden in den folgenden Monaten erwartet. Wir haben noch andere Schulden, aber die Prognose wird sich in den kommenden Monaten verbessern“, fügte Uriza hinzu.

Der Manager räumte auch ein, dass derzeit ein Mangel von 10 % bei Medikamenten bestünde, diese Arzneimittel sich jedoch im Ausschreibungsverfahren befinden und sich somit eine baldige Lösung bei dem Problem abzeichne.

Wochenblatt / ADN Paraguayo / Beitragsbild Archiv

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3 Kommentare zu “IPS schuldet 3 Kooperativen im Chaco rund 15 Milliarden Guaranies

  1. Ich glaube das IPS bzw die Regierung macht einen Rachefeldzug gegen die Krankenhäuser der Mennoniten.
    Ich selber mache das IPS online und da fielen mir Unregelmäßigkeiten auf.
    Im Dezember 2021 und davor wurde announciert im IPS Account daß ab Januar 2022 das Mindestgehalt für Ganadero Kategorie A (das ist wenn man von 0 bis 4000 Rinder hat) von rund 700.000 Gs auf 1300000 Gs/Monat steigen würde und dann ab Juli 2022 dieses auf 1.700.000 Gs/Monat steigen würde. Die Verordnungen erscheinen online im Account dem Arbeitgeber.
    Die Summe vom Januar 2022 hielten sie auch genau ein nach der Verordnung nur jetzt im Juli 2022 erscheint plötzlich eine Summe von 1.900.000 Gs/Monat als Mindestlohn für die Kategorie A der Viehzucht.
    Mir scheint das IPS hebt nur die Summen für die Viehbetriebe um die Ballungszentren der Mennoniten an um sich so finanziell gesundzustoßen und sich noch an die Krankenhäuser zu rächen.
    Das läuft wohl so daß die Krankenhäuser exponentiell die Preise erhöhen, das IPS in Finanznot gerät, zu gleicher Zeit reduziert der bekloppte Staat die Arbeitszeit der Ärzte auf 2 Stunden pro Tag bei vollem Lohnbezug von 8 Stunden und brummt dann den Weißen im Chaco weit höhere Summen auf als alle anderen im Land.
    Da scheint ein Rachefeldzug seitens der Regierung gegen die Weißen im Chaco vorzugehen die so haftbar gemacht werden sollen für die exorbitanten Preise der Ärzteschaft im Chaco.
    In Wirklichkeit müßten die Kooperativen diese erhöhten Gehalts- und Gesundheitsbeiträge den zahlenden Arbeitgebern rückerstatten denn wir sind Opfer dieses Zankes.
    Man muß aufpassen daß man nicht böses Blut verursacht bei den Lateinern durch astronomisch hohe Krankheitsrechnungen und Preise die man dem öffentlichen Gesundheitssektor als Privatkrankenhäuser aufbrummt.
    Die Regierung wird wohl bald eine Preisdeckelungstrategie beginnen und diejenigen in den Knast werfen die diese nicht befolgen.
    Zu gleicher Zeit spendiert die Regierung den faulen Säcken von Ärzten dann auch noch obendrauf einen 2 Stundentag “pandemiebedingt”.
    Somit wird der Chaco immer unrentabler gemacht – dieses sind Kassenbeiträge die man von Drogenhändlern verlangen könnte die eine Rendite von 3.700% haben. Der einzige legale Zweig im Chaco (West Paraguay) der noch rentabel ist ist die Viehzucht und nun der Chia Anbau (wenn die Großaufkäufer wirklich die versprochenen Preise zahlen). Alles andere ist eigentlich im Chaco nicht rentabel.

    1. Mir fehlt bei deiner Theorie das stichhaltige Motiv.
      Warum sollte die Regierung das tun?
      Warum die Regierung die Arbeitszeiten der Ärzte kürzte hat einen anderen Grund.
      Man will ganz einfach die Abwanderung der Ärzte in Industriestaaten verhindern. Man ist nicht in der Lage den Ärzten Gehälter von 150.000 Dollar und mehr zu geben, was sie in den USA bekommen würden oder 100.000 Euro und mehr in Europa. Also will man sie durch extrem kurze Arbeitszeiten hier behalten. Man weiß, dass Paraguayer extrem faul sind und dass kurze Arbeitszeiten ein super Argument sind hier zu bleiben. Wer trotzdem mehr Geld will, kann nebenberuflich eine Privatpraxis eröffnen. Zeit dazu hat er ja genug.

  2. Hier sollten die Verantwortlichen der Kooperativen zur Verantwortung gezogen werden. Denn welcher normal denkende Mensch gibt einem solchen korrupten System wie der IPS einen Kredit?

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