Itaipú Direktor gerät zwischen die Fronten

Asunción: Ernst Ferdinand Bergen Schmidt, paraguayischer Direktor des zweistaatlichen Wasserkraftwerkes Itaipú, kann vom Senat nicht bestätigt werden, da innenpolitischer Zwist dies nicht zulässt. Es geht um Einfluss und Vetternwirtschaft.

Zuerst ging man davon aus, dass sein Amt ohne Probleme den Senat passiert, doch jetzt zeigt sich, dass Juan Carlos Galaverna Druck ausübt, dass sein Anwalt Ramón Aquino, einstiger Funktionär bei Itaipú, wieder angestellt wird. Ohne diesen Gefallen verweigert er seine Zustimmung. Es ist  davon auszugehen, dass Aquino, der schon bei Itaipú pensioniert ist, einen sehr hohen Posten bekommen soll.

Eigentlich gab es keine Kritik an Bergen, dennoch verschob sich seine Bestätigung um weitere zwei Wochen, ohne erkennbaren Grund. Die Kommission für konstitutionelle Belange gab nach einem Interview mit Bergen grünes Licht. Unter der Hand bestätigt man jedoch, dass seine Bestätigung von seiner Bereitschaft abhängt, empfohlene Personen von Añetete Politikern einzustellen.

Seine Arbeit unter solchen Bedingungen zu beginnen ist zwar landestypisch jedoch nichts weiter als Erpressung und wie immer Vetternwirtschaft auf dem Niveau, von dem sich kein Politiker wegbewegen will.

Senator Silvio Ovelar schaffte es auch seine Ehefrau als juristische Direktorin bei Itaipú unterzubringen, wo Magnolia Mendoza de Ovelar mehr als 100 Millionen Guaranies monatlich verdient. Ovelar ist ein permanenter Beschützer von Abdo, was sich in dem Posten besonders gut widerspiegelt.

Wochenblatt / Ultima Hora

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