Itaipú: Möge Gott die Autoritäten erleuchten

Asunción: Gestern haben die Bischöfe eine Konferenz im Altersheim “Emáus“ von Luque abgehalten. Sie beten dafür, dass Gott die Autoritäten erleuchte, um für das Gemeinwohl der Bürger eine Lösung bei dem bilateralen Abkommen von Itaipú herbeizuführen.

Es war gestern die 222. außerordentliche Vollversammlung der Bischöfe, um über aktuelle Themen zu diskutieren. Sie brachten zum Ausdruck, dass sie als Bürger mit Besorgnis die Regierungsakte beobachten, die von der Erreichung des Gemeinwohls im Rahmen von Verantwortung und Transparenz geleitet werden müsse.

„Die paraguayische Bischofskonferenz begrüßt die patriotische Geste des Volkes, die impliziert, informiert und am Gemeinwohl interessiert ist, um die nationale Souveränität zu gewährleisten“, sagten sie. Sie forderten, dass alles, was bisher verhandelt wurde, transparent ist und die sich abzeichnenden Verantwortlichkeiten der Tatsache bewusst sind, dass sie eine große Krise in den politischen Bereichen des Landes ausgelöst haben und dafür die Verantwortung übernehmen.

„Wir verstehen, dass das Thema Itaipú und die Unterzeichnung neuer Bedingungen bei der Neuverhandlung von Anhang C des Vertrags, der 2023 geplant ist, für Paraguay heikel und strategisch wichtig ist. Daher ist es wichtig, dass diese Art von Abkommen und Verhandlungen mit einem hohen Maß an Patriotismus, Partizipation und Sozialisation geführt werden“, sagten die Bischöfe.

Sie fügten hinzu, dass die unter diesen Umständen ausgelöste Krise Grund genug sei, interdisziplinäre Arbeit auf hoher Ebene zu fördern. „Mit kompetenten Leuten, mit starken ethischen und patriotischen Überzeugungen; das kann faire und transparente Bedingungen für die Interessen Paraguays garantieren“.

„Wir als Pastoren der Kirche begleiten diesen Prozess mit unserem Gebet und bitten um die Fürsprache der Jungfrau Maria, der Schutzpatronin von Paraguay, von San Roque González de Santa Cruz und der seligen Maria Felicia de Jesús Sacramentado, Chiquitunga. Möge Gott unsere Autoritäten erleuchten und uns allen helfen, gemeinsam für die Souveränität unseres Landes zu sorgen“, schlossen die Bischöfe ihre Erklärung ab.

Wochenblatt / La Nación

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