Jagd auf einheimische Vogelarten löst Streit aus

Asunción: Der Nationale Verein zur Vogelbeobachtung in Paraguay startete eine Kampagne, um Unterschriften gegen die besorgniserregende Resolution zu sammeln, die die Jagd auf heimische Vogelarten in Paraguay ermöglicht.

„Wir sind dagegen entschieden, die Jagd auf heimische Vogelarten zu ermöglichen“, sagte Beconi gegenüber dem Radiosender Ñandutí.

In der Petition wird argumentiert, dass es für die Maßnahme der Umweltministeriums Mades keine technische Unterstützung oder wissenschaftliche Studie gibt, die die Populationszahlen der Exemplare belegt, für deren Jagd sie zugelassen wurde, darunter Rebhühner, Enten, Tauben und andere.

Beconi behauptet, dass in der Resolution der technische Tisch genannt wird, zu dem nur Vida Silvestre, Mades und der paraguayische Jägerverband eingeladen waren. „Es macht keinen Sinn, wenn Jäger am Tisch sitzen zu haben, sie sind interessierte Parteien, voreingenommen, sie wollen auf die Jagd gehen, es ist verrückt“, sagte er und fügte hinzu, dass sie als Verein nicht eingeladen worden seien.

Andererseits argumentierte er, dass eine Kontrolle nicht durchführbar sei, weil das Ministerium Mades über ein winziges Budget verfüge. „Die Aufsichtskapazität ist nicht vorhanden. Es werden 15 Beamte für 19 Departements eingesetzt. Wie kontrolliert man Presidente Hayes? Das ist eine gigantische Aufgabe“, sagte er.

Darüber hinaus fügte Beconi als Argument hinzu, dass frühere Studien nicht durchgeführt worden seien: „Wie kann man eine Jagdquote ermöglichen, ohne vorhergehende Studien mit wissenschaftlicher Genauigkeit durchzuführen? Was das Ministerium Mades tut, ist empörend, das muss aufhören“, sagte er.

Das letzte Argument, das er hinzufügte, ist die Art und Weise, mit den Vögeln umzugehen, wenn man berücksichtigt, dass in der Region die Vogelgrippe vorkommt und es sich um Tauben handelt, die gejagt wurden. „Sie werden von indigenen Völkern aufgesammelt, sind voller Blei und könnten Krankheiten übertragen. Das infiziert die indigenen Gemeinschaften und die Umwelt“, betonte Beconi abschließend.

Mittlerweile hat ein Treffen zwischen Delegierten des Umweltministeriums und Mitgliedern des Vereins zur Vogelbeobachtung stattgefunden. Jedoch bleibt es dabei, dass die sportliche Jagd auf bestimmte Vogelarten erlaubt ist, vor allem weil einige auch viele Schäden in der Landwirtschaft anrichten.

Wochenblatt / El Nacional / Beitragsbild Archiv

CC
CC
Werbung

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet. Übertrieben rohe, geistlose oder beleidigende Postings werden gelöscht. Auch unterschwellige Formen der Beleidigungen werden nicht toleriert. Das Setzen zu externen Links ist nicht erwünscht, diese werden gelöscht. Bitte bedenke, dass die Kommentarfunktion keine bedingungslose und dauerhafte Dienstleistung darstellt. Eine Garantie für das dauerhafte Vorhalten von Kommentaren und Artikeln kann nicht gegeben werden. Insbesondere besteht kein Rechtsanspruch auf die Veröffentlichung und/oder der Speicherung von Kommentaren. Die Löschung oder Sperrung von Kommentaren liegt im Ermessen des Betreibers dieses Dienstes.

1 Kommentare zu “Jagd auf einheimische Vogelarten löst Streit aus

  1. Hier wird unkontrolliert gejagt, was schwimmt, fliegt und auf vier Beinen geht.
    Ganz egal, welches Tier es ist.
    Ob es selten ist oder nicht.
    Hauptsache, das Fleisch kostet nichts.
    Die schießen und essen sogar Schwäne, Kraniche und Störche, Teju, Kaiman, Guazú, Nasenbären, alles, was bei 3 nicht davongelaufen, weggeflogen oder untergetaucht ist.
    Ob spätere Generationen diese Tier noch zu sehen bekommen, interessiert den Hiesigen nicht.
    Auch Bäume werden ohne Sinn und Verstand abgeholzt, wenn man für den Stamm ein paar tausend Guaranies bekommt.
    Der Hiesige lebt nur im Jetzt und Heute.
    Es wird nur für höchstens eine Woche im Voraus geplant.
    Über Jahre oder gar Jahrzehnte denkt er nicht nach.
    Da lebt er ja vielleich schon nicht mehr und hat auch nichts mehr davon.
    Das ist die hiesige Mentalität, die sich nie ändern wird.
    Die Wenigen, die anders sind, haben keine Chance, sich durchzusetzen.

    14

Kommentar hinzufügen