Jair Bolsonaro verordnet 100 Jahre Geheimhaltung im Fall von Ronaldinho’s gefälschter Dokumente in Paraguay

Brasilia: Die Regierung von Jair Bolsonaro hat ein Dekret erlassen, das die 100-jährige Geheimhaltung staatlicher (offizieller) Dokumente erklärt, die seiner Meinung nach vor der Veröffentlichung geschützt werden sollten.

Die brasilianische Zeitung Estadao aus Sao Paulo veröffentlichte 65 Themen, die in diese Kategorie fallen.

Eine der wichtigsten davon ist diejenige, die ein Jahrhundert der Geheimhaltung über alles erklärt, was mit Entscheidungen und behördlichen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Ronaldinho-Fall in Paraguay zu tun hat, bei dem es um die Fälschung von Ausweispapieren und Pässen geht.

Der ehemalige Fußballspieler war wegen dieser Angelegenheit für etwas mehr als sechs Monate in Paraguay inhaftiert worden. Und die Idee hinter Bolsonaros Dekret ist, dass die Telegramme, Briefe und Bitten um die vorzeitige Freilassung von Ronaldinho, der vom Präsidenten zum “Kulturbotschafter” Brasiliens ernannt wurde, nicht veröffentlicht werden sollen.

Was könnte an den Vorgängen rund um den Fall Ronaldinho so geheim sein, ist die Frage, die in den Medien gestellt wird.

Nach Angaben der brasilianischen Presse ist es nicht ausgeschlossen, dass Itamaraty zu Methoden gegriffen hat, die nicht zum üblichen diplomatischen Protokoll gehören.

Die Geheimhaltungsklausel für offizielle Dokumente ist Teil der brasilianischen Gesetzgebung. In diesem Fall erregten bestimmte Dinge Aufmerksamkeit, da sie zumindest formal kein ausreichendes Gewicht haben müssen, um Zugang zu dieser Kategorie von Informationen zu erhalten.

Weitere Themen, die der Geheimhaltung unterliegen, sind Berichte über Diskriminierungen jeglicher Art in der brasilianischen Armee sowie die Anfragen und Aktionen der First Lady Michelle Bolsonaro und die Namen der Besuche, die sie im Alborada-Palast erhielt.

Wochenblatt / Hoy

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2 Kommentare zu “Jair Bolsonaro verordnet 100 Jahre Geheimhaltung im Fall von Ronaldinho’s gefälschter Dokumente in Paraguay

  1. Seit die Engländer ihren König Willi Nr. 3 der Orangen um einen Kopf kürzer gemacht haben und die Franzosen Ihren Sonnenwurst Ludwig 14. später auch, hat sich ja einiges verbessert für das Kleinvieh, welches auch Mist macht, sprich Steuerzahler:*In.
    Mit dem Robert of Rights wurde ja beschlossen, dass es einen zu früh abgebogenen oder linken Torpfosten als Repräsentanten:*In pro Distrikt des Landes ins Beatmeten-, Behördeten- oder Rechtsverdreherhüüüsli (Gewaltentrennung), wählen darf, da es eh zu doof ist, Politik zu betreiben. Komisch, dass es dann intelligent genug ist, um solch zu früh Abgebogenen oder linken Torpfosten als Repräsentanten:*In zu wählen. Muss während den Wahlen einfach genug Glaubhaftes daher schwafeln. Danach kommt alles anders.
    Okay, sei es wie es ist, nach den Wahlen zum Unter- und Oberbeatmeten-, behördeten- oder -rechtsverdreher vom Beatmeten-, Behördeten- oder Rechtsverdreherhüüüsli darf es dann zwischen zweier dieser zu früh abgebogenen oder linken Torpfosten als Repräsentanten:*Innen ins Oberbeatmeten-, -behördeten oder -rechtsverdreherhüüüsli wählen.
    Okay, soweit finde ich das ja alles gut. Ein notwendiges Übel sozusagen, unsere Verwalter uns kleiner Stinkerlis. Aber dass wir die gleich Zentnerweise durchzufüttern haben ist einfach zu too much. So ein Schwachsinn wurde vom kleinen Stinkerli:*In eben nie legitimiert.
    Da sie dann die vom Volk abgenickte Legitimierung formal in der Tasche haben – und einzig diese Brüder und Schwestern – werden sie die Strukturen, die ihnen zu wider sind, nie ändern, aber für die kleinen Stinkerlis immer neue Auflagen erfinden und immer höhere Tantiemen fordern.
    Eigentlich müssten sie genau das tun, für was sie vom kleinen Stinkerli:*In gewählt wurden und bezahlt werden.
    Aber nein, Sachen, die ihnen nicht passen, kommen dann für hunderte Jahre ins Archiv. Hat das Volk wirklich so einen Blödsinn abgestimmt. Ich meinte, in 100 Jahren haben sich die Brüder und Schwestern längst ihre Hypothek und Brut auf kosten des Stinkerli:*In abgespult, sind längst tot und können nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden.
    Man stelle sich vor, ich kleiner Stinkerli mieche einen Bankkugelschreiber-Überfall, das käme dann für 100 Jahre ins Archiv. Ja, das würde mir gut passen.
    Die Allegorie Justizia ist ja eben gerade deshalb mit verbundenen Augen blind, weil sie dafür um so mehr gut hört, wer am meisten Plata in die Waagschale legt.
    So als Hauptbeatmeter-, behördeter- oder -rechtsverdreher vom Hauptbeatmeten-, -behördeten- oder -rechtsverdreherhüüüsli ist das nicht einmal nötig, da Immun gegen Stinkerlis, da könnten höchstens die Brüder und Schwestern vom Oberbeatmeten-, -behördeten- oder -rechtsverdreherhüüüsli deren Immunität aufheben. Weshalb sie dies nicht oder nur seltenst tun, bleibt halt ein geschickt und perfid demokratisches Rätsel.

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