Jemand möchte ein Geheimnis ans Licht bringen

Asunción: Jemand hat Angst seinen Posten zu verlieren und schrieb Ministerin für Arbeit, Carla Bacigalupo, dass er etwas aus dem Umkreis des Präsidenten ans Licht bringen will. Nun fragt man sich wer die Person ist und um was es sich handelt.

“Nichts ist gut… aber ich werde alles auffliegen lassen, wenn er mir das Ministerium wegnimmt… Julio (Ullón) ist ein Verräter, man darf die paraguayische Bevölkerung nicht anlügen“, schrieb der noch Minister oder Ministerin – derzeit noch ohne Identifikation.

Der Verrat soll sich auf den geheimen Itaipú-Vertrag beziehen. Was jedoch ans Licht kommen soll und das eh schon bestehende Feuer weiter erhitzen könnte ist unklar. Sicher ist nur, dass es sich um etwas handelt was man noch nicht bekannt ist.

Weder Julio Ullón, Kabinettsleiter von Abdo, noch die Ministerin für Arbeit gaben Stellungnahmen dazu ab. Wer die Nachrichten durchsickern ließ und sie speziell einem Cartes Medium zuspielte, ist ebenso unklar. Sicher ist nur, dass es weder Wiens, Petta noch Villamayor sind, denn diese wurden in ihrem Posten bereits bestätigt.

Wochenblatt / Hoy

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9 Kommentare zu “Jemand möchte ein Geheimnis ans Licht bringen

  1. Na, ich bins wenigstens nicht! Also zeigt nicht alle mit dem Finger auf Kuno…
    2023 gehen eh‘ doch alle Lichter aus.
    Bye, bye, Itaipu!
    Ein Whistleblower Gesetz muss auf internationalem Gebiet her dass fuer alle Erdenbuerger gilt.
    Nein, Wiens ist ein „braver“ Biedermeier der die Arschbacken zusammenkneift auch wenn der Fiess (Furz, der sich bildet weil von innen Vermodertes rege Bakterienaktivitaet verursacht) rauswill und sich vulkanartig aufstaut. Ein Mennonit richtet sich, genau wie die Italienische Mafia, an die Omerta.
    Also Goldman-Sachs? Immerhin handelt es sich originell um rund 18 Milliarden USD die eventuell George Soros gehoeren duerften.

    1. In jedem Text kommt ein „Mennonit“ vor, oder auch mehrere. Wenn man sehr lange hier lebt, kommt man immer wieder mit Ihnen (den Mennos) in Kontakt. Warum sind die Mennoniten bei KGvO nur so schlimm?

  2. Also nach der Webpage von Itaipu wird das was @Martin als 80 Milliarden USD Finanzierungskosten angibt, nicht bestaetigt.
    Itaipu soll rund 27 Milliarden USD total gekostet haben. Davon entfallen dann rund 14 Milliarden USD an Paraguay. Diese Summe kann ja refinanziert werden auf 150 Jahre (genauso wie das Schloss Neuschwanstein das der bayrische Staat erst vor ein paar Jahren abbezahlt haben soll) zinsenlos welches dann rund 93 Millionen USD pro Jahr darstellt wobei die totalen Fleischexporte in etwa die Summe darstellt in guten Jahren.
    Der Staat braucht also nur waehrend 150 Jahre alle Fleischproduktion zu beschlagnahmen und schon hat man das im Jahre des Herrn 2169 bezahlt. Immer dann wenn die Einnahmen schon an Paraguay geflossen sind. Sind sie noch nicht geflossen so kann man diese ja dagegenrechnen.
    Quelle: https://www.itaipu.gov.br/en/press-office/faq
    „4. How much did Itaipu’s construction cost?
    The Fixed Assets in the 2018 Balance Sheet, in the amount of US$ 17.6 billion, may represent the price of Itaipu’s construction.
    However, that amount incorporates the financial charges incurred during the construction until each generator unit went online.
    By not considering such charges we obtain the Direct Investment, which corresponded to US$ 12 billion in December 2018. Thus, we have that the direct cost of the undertaking would be approximately US$ 854 per kW installed.
    The funds raised for the construction, including financial rollovers, totaled US$ 27 billion, in addition to the US$ 100 million in paid-in capital.“
    Also @Martin; von wo nimmst du deine 80 Milliarden USD?
    Da blickt man bei 14 Milliarden USD doch eher durch als bei 40 Milliarden USD – trotzdem eine schwer zu stemmende Summe bedenkt man dass man rund 1.2 Milliarden USD fuer Fleisch reinbekam.
    https://www.5dias.com.py/2019/01/ano-cerro-con-menor-exportacion-de-carne/
    Nach dieser Zeitung figuriert da alljaehrlich rund 2.1 Milliarden USD als Zahlungen fuer Strom das Paraguay gewinnt. Das bedeutet dass Paraguay schon das Geld fuer den Stromverkauf von Itaipu erhalten hat – und es sicherlich nicht aufbewahrt hat zur Tilgung seines Teiles der Schulden.
    Man hat also schon kassiert und das Stromgeld verschleudert. Jetzt bleibt nur dass Paraguay alle zukuenftigen Einnahmen von Itaipu, welches rund 2 Milliarden USD jaehrlich sein duerften, an Brasilien zahlt zur Tilgung der 14 Milliarden USD Schulden. Das sind 7 Jahre.
    Also da sieht man dann doch schon einen Lichtblick im Tunnel denn so ginge es doch relativ leicht zu finanzieren und man bleibt Teilhaber an Itaipu. Nur fuer 7 Jahre kommt kein Geld von da rein.
    Das kann man also „leich“ finanzieren, nur faellt dann in etwa 30% des Staatshaushaltes weg – aber immer noch tausendmal besser als Itaipu zu verlieren.

    1. Langsam kommen Sie der Wahrheit näher. Die Schulden von Itaipu sind 2022-23 abbezahlt. Mehrere Berichte im Wochenblatt gibt es dazu. Dann ist Paraguay schuldenfrei und generiert Geld aus Itaipu. Paraguay wird Itaipu niemals verlieren, Sie verbreiten Panik für nichts aufgrund von Kommentaren ohne vernünftige Quellenangaben. Siehe z.B. hier:
      https://wochenblatt.cc/eine-milliarde-us-dollar-pro-jahr-aus-itaipu/
      https://wochenblatt.cc/der-itaipu-staudamm-und-sein-politisches-gewicht/
      https://wochenblatt.cc/itaipu-fluch-der-ressourcen-vermeiden/

  3. Na ja @Martin gab die Gesamtkosten auf 80 Milliarden USD an. Darauf basierte ich mich. „Construction costs“, daruner verstehe ich dann nicht nur den Rohbau sondern auch die ganzen Turbinen und Installationen miteingeschlossen.
    Ja, wenns so ist dann Hallelujah!
    Hoffen wir dann dass @Kuno unrecht hatte denn wenns jetzt wirklich 80 Milliarden USD sein sollten dann fallen anstatt 14 Milliarde ganze 40 Milliarden auf Paraguay.
    Im Fall von 14 Milliarden paraguayiscer Obligationen dann ist die Verhandlungsbasis Paraguays durchaus recht stabil und man kann das durch die Stromeinnahmen sehr wohl bezahlen. Ansonsten kann man ja die 14 Milliarden USD auch auf 500 Jahren refinanzieren (man bedenke dass der ganze Viehbestand Paraguays nur 2.1 Milliarden USD Wert ist) was dann 14.000.000.000 USD / 500 Jahre = 28.000.000 USD jaehrlich sind welches zu stemmen waere. Haette man doch bei der Entdeckung Amerikas 1492 schon angefangen diese 14 Milliarden USD abzuzahlen, dann waere man in etwa im Jahr 2000 schuldenfrei gewesen.
    Es stehen allerdings noch rund 14 Milliarden USD aus die Paraguay der Electrobras schulden duerfte, Summe die diese 2023 fordern werden. Entweder die Ganzen 2.1 Milliarden USD pro Jahr Stromgeld werden sofort abgezogen 7 Jahre lang oder, wenn man so weiter will ohne Einkommensschnitt, dann sollte man das auf 500 Jahre mindestens refinanzieren so dass man im Jahre 2519 schuldenfrei waere bei einer jaehrlichen Tilgung von 28 Millionen USD.
    Also so oder so, der Haufen Schulden kommt auf Paraguay zu und muss abgeblecht werden – fragt sich nur welche Alternative man waehlt.
    Vorausgesetzt 27 Milliarden sind die Totalschulden und nicht 80 Milliarden USD. Wer hat jetzt recht? Getuerkte Zahlen? Itaipu oder @Martin?

  4. @Waffennarr
    Crashkurs in Naturrecht: Naturrecht auf Papier (Diplomatie) ist weicher als Goldmuenzen; Goldmuenzen sind weicher als Panzergeschosse.
    Wenn Electrobras das ganze bezahlt hat, dann wird es den paraguayischen Teil (14 oder 40 Milliarden) 2023 zurueckfordern – zahlt oder refinanziert Paraguay nicht, so besetzt die brasilianische Armee kurzerhand das Kraftwerk und Paraguay bekommt ab dann nur Royalties fuer den Teil seines Flussufers.
    Das waere sogar nach internationalem Recht Brasiliens gutes Recht – nur eben muessen dazu alle anderen Mittel erschoepft sein.
    Ich traue keiner demokratischen Regierung das zu, 14 Milliarden USD in 7 Jahren durch das Vorenthalten des 2.1 Milliarden USD Stromgeldes, abzubezahlen denn das bedeutete ein drastische Kuerzung der Staatseinnahmen. Aber irgendwas stimmt nicht mit den Zahlen denn eine Zeitung nennt diese Ziffer dann eine andere ne ganz andere. https://www.ultimahora.com/la-itaipu-transfirio-usd-660-millones-al-estado-el-2017-n1127510.html
    Fehlt mal zu sehen wie viel Geld wirklich reinkommt von Itaipu und on Paraguay ueberhaupt schon seine Schulden abbezahlt oder ob Electrobras fuer beide blecht.

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