Muttermilch kommt der Gesundheit und der Wirtschaft des Landes zugute

Asunción: Vertreter der WHO appellieren wieder dafür, dass Mütter sich mehr dem Stillen widmen sollen. Muttermilch führt zu einer besseren Gesundheit und stärkt die Wirtschaft des Landes.

Innerhalb des positiven Faktors auf Makroebene wird die Belastung des Gesundheitssystems verringert, weil Kinder weniger krank werden und weniger Komplikationen aufgrund unzureichender Ernährung haben. „Das Stillen reduziert die Fehlzeiten von Müttern und Vätern aufgrund von Krankheiten des Kindes an ihren Arbeitsplätzen. Dies wirkt sich positiv auf die Produktivität, die Wirtschaft und das Wohlergehen der gesamten Gesellschaft aus“, erklärt Dr. Luis Roberto Escoto, Vertreter von PAHO / WHO in Paraguay.

Auf dem amerikanischen Kontinent ist Uruguay das Land mit dem höchsten Anteil an Kindern, die mit Muttermilch gestillt werden. Mindestens 7 bis 8 Babys von 10 bekommen Muttermilch von Geburt an.

Peru verzeichnet im ersten Halbjahr mit 68,4% einen hohen Prozentsatz des Stillens. Am anderen Ende befindet sich Suriname, wo der Prozentsatz bei 2,8 liegt. In Paraguay sind es 31,3%.

Stillen am Arbeitsplatz schützen, heißt es in der diesjährigen Gedenkwoche von der PAHO.

„In Amerika gibt es nur in drei Ländern einen bezahlten Mutterschaftsurlaub von 18 Wochen oder mehr. Acht Nationen, einschließlich Paraguay, stellen mindestens 16 Wochen zur Verfügung“, sagte Escoto.

„Wir möchten – so Escoto – das Bewusstsein für die Notwendigkeit schärfen, Eltern zu unterstützen und ein günstiges Umfeld zu schaffen, in dem Mütter unter optimalen Bedingungen stillen können“, fügte er weiter an.

Die Regierungen sollten aufgefordert werden, geltende Gesetze zum Schutz von Mutterschaft und Stillen am Arbeitsplatz umzusetzen. Die PAHO empfiehlt die Annahme und Weiterverfolgung des Internationalen Kodex für die Vermarktung von Muttermilchersatzprodukten und der Initiative “Kinderfreundliche Krankenhäuser“.

Wochenblatt / Ultima Hora

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6 Kommentare zu “Muttermilch kommt der Gesundheit und der Wirtschaft des Landes zugute

    1. Dreier, da hast Du Recht, aber warum nutzt es der Wirtschaft? Werden jetzt die Frauen, die eine Überproduktion haben, gemolken wie Kühe, und dann wird die Milch verkauft an Frauen, die weniger produzieren ok das ist ein Wirtschaftszweig, damit lässt sich Geld verdienen. Frauen die abgeben, bekommen natürlich fast nichts oder nichts, weil ja zuviel Milch Brustkrebs verursachen kann. Leuchtet ein.

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