Jobs der Zukunft und Vergangenheit in Paraguay

Asunción: Die Welt dreht sich immer schneller. In Paraguay werden sich in Zukunft ebenfalls die Berufsbilder wandeln. Man muss, wie überall, mit der Zeit Schritt halten können.

Alternative Energien werden immer mehr genutzt. Enrique López, Direktor vom Arbeitsministerium, glaubt, dass die Nachfrage von Profis sich durch den Einsatz neuer Technologien deutlich erhöhen werde.

Immer mehr von der Bildfläche dürften Event-Fotografen verschwinden, Smartphones haben sie verdrängt. Auch die Haus zu Haus Verkäufer sind vom Aussterben bedroht, wie Computer Betreiber von Internetcafés.

Auf der anderen Seite sind Techniker für Solarkollektoren und Ingenieure im 3D Druckerbereich immer mehr gefragt. „Auto- oder andere Bauteile aus dem Ausland werden in 30 Minuten im Land sein und über 3D Drucker zur Verfügung stehen. Mit dem Smartphone wird man die Türen der Häuser öffnen und die gesamte Lichtsteuerung übernehmen können. Hier ist ein großer Markt für Fachleute geboten“, erklärte López.

Der Tourismussektor soll weiter wachsen. „Paraguay generiert hohe Beschäftigungszahlen. Vegetation und Natur zieht immer und wird weiter nachgefragt“, betonte López.

Das Arbeitsministerium organisiert mit dem Weltwirtschaftsforum zusammen zwei Messen. Dabei soll die Entwicklung in der Beschäftigung allen Interessierten aufgezeigt werden.

Vor allem Schüler und Jugendliche sind die Ansprechpartner, die so eine Perspektive für zukunftsweisende Arbeitsplätze bekommen. Auf den Messen werden aber internationale Fachleute ebenfalls angesprochen, in Paraguay Fuß zu fassen.

Quelle: ABC Color

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10 Kommentare zu “Jobs der Zukunft und Vergangenheit in Paraguay

  1. Herr Enrique López, Direktor vom Arbeitsministerium ist schon im Jahr 2007 angekommen. Bravo. Auf einer amerikanischen oder europäischen Webseite den Computer-Teil übersetzen lassen?
    Von den aufgezählten Trends weiß man schon seit Jahren. Hat er nicht vergessen, dass die Verkäufer, Architeckten und Chauffeure aussterben werden, weil es sie schlicht und einfach nicht mehr brauchen wird? Ersatzteile, Möbel, Häuser, Autos und Flugzeuge werden gedruckt statt sie zurecht zu biegen. Null Materialverlust.
    Das Problem ist nicht, dass man seine Haustüre nicht mit dem Smartphone öffnen könnte, noch seine Beleuchtung zu steuern, sondern dass geschätzte 98% der Paraguayer erst einmal Plastikvorhänge gegen Tür und Fenster und Kerzen gegen eine Glühbirne ersetzten müssten.
    Dazu müssten sie sich bemühen, auch dann arbeiten zu wollen, wen sie dies eigentlich gar nicht tun wollen. Ist aber bei einem Verdienst von etwas über 300 Euro monatlich durchaus verständlich, wobei ich aufgrund hiesiger Produkte von Energie*Leistung manchmal denke, dass bei einigen 300 Euro monatlich noch zu viel ist (Automecanico-Pintor-Albanil-Plomero-Electricistas in einer Person).

  2. Die Welt dreht sich doch nur schneller weil die Leute so blöde sind und diesen Sch..noch mitmachen.Die Menschheit scheint wohl noch nicht blöde,krank und ausgelaugt genug zu sein.Diese Entwicklung kann sich ruhig viiiel Zeit hier in Paraguay lassen…es gibt genug andere Länder die da mitspielen für diejenigen die es nötig haben ein Haus mit dem Smartphone zu öffnen.Ich lach mich schlapp über die Blödheit der Menschheit..wird die Welt jetzt zugekleistert mit Solarkolektoren??Damit irgend ein Vollidiot keinen Schlüssel mer mitführen muss??Oooh mein Gott..Dummheit tut wirklich weh

    1. Ich teile Ihre Meinung, Entschleunigung ist besser als das Gegenteil. Der Handytüröffner wegen wird man kaum die Welt mit Sonnenkolektoren „zukleistern“ müssen. Die gesamte Strahlungsintensität ist so hoch, dass auch in Jahrhunderten noch genug Energie für die Weltbevölkerung nutzbar wäre.

    2. Vollkommen Ihrer Meinung Herr Schröder. Will den wirklich jemand einen Kühlschrank der direkt nachbestellt? Brauche ich Lautsprecherboxen mit Internetanschluss? etc. pp. Wir werden in wenigen Jahren sehen was die Haushalte von dem ganzen Kram wirklich konsumieren. In der Industrie sehe ich großes Potenzial, weil es günstiger kommt einem Roboter Storm zu liefern. Und er mault nicht, will keine Lohnerhöhung, findet seine Roboternachbarin weder sexy noch blöd. Auch in der von USA nach Europa importierten Beamtenparanoidität vor Terroranschlägen wird die Computertechnologie Einzug halten: Die Engländer werden bald Gesichtserkennung an Fußballspielen einführen (testeshalber, Millionen Steuergelder, vielleicht werden sie sogar einen Kaugummidieb erwischen).

  3. An dem Beitragsbild kann man schön erkennen, wie die „Fachleute“ hier arbeiten. Photovoltaik Module auf eine Holzkonstruktion zu montieren ist nicht gerade fachgerecht. Über Blitzschutz und dergleichen sollte man hier nicht einmal nachdenken.
    Das ist die Zukunft der Berufe: Ohne grundlegende Ausbildung an allem herumschrauben, egal ob der Kunde später Schäden davon trägt. Hauptsache viel verdienen, aber immer nur zu 80% fertigstellen. Money for nothing….

    1. Was ist denn an einem guten Holzpfosten auszusetzen, Herr Neudorf? Liegen die Kollektoren auf den Dächern in Europa nicht schliesslich auch mehrheitlich auf Holzdächern?

    2. Ja, man sollte Holz schon mit Holzschutzmittel gegen Kupi-i (Termiten) behandeln, doch das kostet geschätzt einen Euro mehr pro Pfosten und das ist zu teuer. Ich habe ja nun schon manche Automecanicos-Albanil-Pintor-Plomero-Electrizistas erlebt hier. Ein Beispiel: Kein Maurer kommt mit mehr Werkzeug als einer Maurerkelle, einem Maurereimer und einer Hake um den Zement von Hand zu mischen. Mit Glück hat er noch einen Meter ausm Luisito und zwei Meter Schlauch zum Nivellieren dabei. Ach ja, Pi²*e²=Rechten Winkel und Hielo*Yerba²=minus E.

  4. Was soll das, muss man jede —– mit machen.
    Die Solarkollektoren haben eine schlechte Energieausbeute. Wenn man die Energie btrachtet die für die Herstellung gebraucht wird wird einen schlecht. Natürlich eignen sie sich zusammen mit Windrädern für Gebiete wo es keinen Strom gibt,wo sich Hund und Katz gute Nacht sagen.

    1. Die Effizienz von PV-Anlagen hat sich stark verbessert, so dass heute selbst in Deutschland, wo die Strahlungsleistung niedriger ist, die Anlagen binnen kurzer Zeit Energieneutral sind und dann für gut 20 Jahre Strom liefern. Ein ganz klares Plus für PV.

  5. Zuerst die Elektrizitaet und das Wasser/Abwasserproblem dem Standart der 1960 Jahre der anderen Laender anpassen
    Dann von 3 Drucker (die gibt es uebrigens auch seit 30 Jahren unter dem Namen Rapid Prototyping ) sprechen…. Schulen fuer alle und nicht nur die Interesse haben die Schule zu besuchen

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