Jüdische Gemeinschaft in Paraguay: Jerusalem ist die ewige Hauptstadt des jüdischen Volkes

Asunción: Jack Fleischman, Präsident der jüdischen Gemeinschaft Paraguays, ist sprachlos und teilt keineswegs die Entscheidung der Regierung. Er verurteilt den Akt aufs Schärfste.

Jack Fleischman erklärte bei einem Radiointerview mit dem Cartes Sender 970 AM, dass die Juden seit 3.000 Jahren in Jerusalem leben und die Entscheidung von Cartes ihn sehr glücklich machte. Genau das Gegenteil löste die Entscheidung von gestern bei ihm aus.

„Jeder der die Bibel gelesen hat weiß dass Jerusalem die ewige Hauptstadt des jüdischen Volkes ist. Allerdings gibt es Menschen, denen es widerstrebt Entscheidungen der Mehrheit anzuerkennen“, so Fleischmann weiter.

Fleischman überrascht es, dass nach nur 20 Tagen im Amt diese Entscheidung von solcher Wichtigkeit ist. Allerdings löste die Verlegung der paraguayischen Botschaft nach Jerusalem nur zwei Monate vor der Amtsübergabe keine Verwunderung bei ihm aus. Die Kritik des jetzigen Außenministers daran gab es schon bevor Cartes nach Jerusalem reiste, um sie einzuweihen.

Jüdische Gemeinschaft in Paraguay: Zwischen 1870-1880 gab es keine 20 Juden im Land. Keiner davon war landwirtschaftlich tätig. Um 1900 kamen die ersten Ströme aus Frankreich, der Schweiz und Italien. Diese kamen zuerst nach Argentinien und entschieden ihr Glück in Paraguay zu versuchen. Danach folgten weitere aus Russland, der Ukraine und Polen, darunter die Familien Grünfeld, Jutorinsky, León, Poniakov, Ravinovich und Schvartzman. Ab 1905 kamen weitere die zuvor in Palästina, Ägypten und der Türkei lebten. Ab 1920 folgte eine zweite Welle von Juden aus der Ukraine und Polen, die sich in und um Villarrica niederließen. Zu dem Zeitpunkt lebten schon 120 jüdische Familien in Asunción. Diese siedelten sich im damaligen Stadtteil Palestina an, was heute zwischen Teniente Fariña, Chile, 4.ª Proyectada und Estados Unidos zu finden ist. Ab 1933 registrierte man die ersten deutschen Juden, die vor den Nazis flohen. Zwischen 1933 und 1939 waren es rund 20.000 Juden, die aus Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei in Paraguay ankamen. Nach dem zweiten Weltkrieg kamen meist Überlebende der Konzentrationslager nach Paraguay.

Wochenblatt / La Nación / Wikipedia

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33 Kommentare zu “Jüdische Gemeinschaft in Paraguay: Jerusalem ist die ewige Hauptstadt des jüdischen Volkes

  1. Mit der Hauptstadt ist es eine besondere Sache.An geklauten Gut und Land,erwirbt man kein Eigentum.
    Setzt euch mal am Tisch mit mit Arabern.Jeder die Hälfte und alle sind zufrieden.Ihr seit dann alle heilige in der heiligen Stadt-

    1. Das ist ja nun wirklich starker Tobak, was Sie da von sich geben! Wer hat hier wem das Land geklaut?? Die Juden gibt es dort seit über 3.000 Jahren. Damals gab es überhaupt noch keine Muslime. Sie sollten sich mal mit der Raubgeschichte der Muslime befassen, dann wüßten sie besser Bescheid und würden nicht solchen Unsinn hier verbreiten. Der Islam wird nicht über das Wort (wie bei den Christen) verbreitet sondern über Landnahme, also Grund- und Immobilienbesitz. Was Muslime einmal besitzen erachten sie als „Heiliges Land“ und geben es normalerweise niemals mehr ab, schon gar nicht an Ungläubige. Daher Vorsicht Deutschland und Europa!) Das gilt nach wie vor. Mohammed, nach heutigem Verständnis ein Kinderschänder und Raubmörder, verbreitete seine als Religion ausgegebene Ideologie mittels grausamer Kriegs und Beutezüge. Er versuchte seine Religion/Ideologie, die auf nichts anderem aufgebaut ist als auf Teilen des Alten Testaments, die Juden davon zu überzeugen, daß er allein der Gesandte Allahs wäre. Dabei blitzte er bei den Juden sofort ab. Danach versuchte er es bei den Christen, konnte diese natürlich auch nicht überzeugen. Das erboste Mohammed sehr und so erweiterte er den bis dahin eher friedlich wirkenden Koran (erster Teil) um viele weitere Kapitel (zweiter Teil) in denen von Haß, Gewalt und Drohungen gegenüber „Ungläubigen“, also Juden, Christen und Atheisten sowieso, die Rede war und ist bis heute. Und gerade wir Deutsche sollten uns bezüglich des Staates Israel nicht so weit aus dem Fenster lehnen. Denn genau die Judenverfolgungen- und Judenvernichtungen durch die Nazis führten letztendlich zu den großen Fluchtbewegungen der Juden aus aller Welt in ihre alte, angestammte Heimat. Wer die Bibel kennt, ist darüber allerdings nicht erstaunt. Dort ist schon vorausgesagt, daß dem Ende der Welt zu, sich das Volk Gottes (also die Juden) wieder in und um Jerusalem versammeln werden. Diese Prophezeiungen sollten jedem zu denken geben.

      1. Falsch!
        Das HArmagedon kommt vom Osten, Euphrat und Tigris, und der siebte Engel hat schon ins Horn geblasen;-)
        Also seit vorbereitet.

      2. Oh ja es gibt sie seit dreitausend Jahren aber mit Unterbrechungen dort.Christen,Juden,Muslime,Kreuzfahrer
        sind alles keine Heiligen im Heiligen Land!
        Die Landkarte von 1948 sah ganz anders als die 2018.Die Gebiet von 1948 ist Israel, mehr nicht. Was der Mohammed trieb ist eine ganz andere Hochzeit. Fluchtbewegungen der Juden aus aller Welt ist ohne belang.die Vernichtung der Juden oder besser den Versuch ist auch nicht Relevant. Ich kann nicht das eine oder andere Verbrechen mit einen anderen Verbrechen rechtfertigen.
        Und gerade wir Deutsche sollten uns bezüglich des Staates Israel nicht so weit aus dem Fenster lehnen.
        Die Ewige Schuld,damit habe ich nicht zu schaffen.Nichts überhaupt nicht´s, die Jacke passt nicht!
        Ah ha,was die Nazi trieben in den KZ ist ein Schandfleck der deutschen Geschichte.In den KZ und Arbeitslagern sind nicht nur Juden getötet wurden.Juden und Zigeuner werden als Opfer in den Himmel gelobt,die anderen Opfer werden vergessen.Das waren viel mehr Tote als jüdische Opfer.
        Auch wenn hier einige alles in Frage das ganze gab es die Historiker waren lange Zeit zu doof zum Rechnen.
        um auf reale Opferzahlen zu kommen.
        Las mal Kirche im Dorf!

  2. Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist, das heißt: Religion und Staat haben nichts miteinander zu tun.
    Mit der Bibel kann man keine Ansprüche auf Gebiete und Hauptstädte begründen.
    Ernsthafter Verhandlungswille mit den Arabern mit der Bibel als Verhandlungsbasis wird nie aufkommen.

  3. Die ältesten bisher nachgewiesenen Spuren menschlicher Besiedlung des heutigen Stadtgebiets sind keramische Ausgrabungsfunde des Chalkolithikums (um 5700–3700 v. Chr.) auf dem Berg Ophel. Dort wurden Jerusalems Vorläufer erbaut. In der Frühen Bronzezeit II (um 3050–2900 v. Chr.) wurden die ersten Häuser und in der Mittleren Bronzezeit II (um 1800 v. Chr.) die erste Stadtmauer errichtet. (wikipedia)
    und da fragt man ob jerusalem den juden oder palestinenser gehoert? Jeder denkt es sei seine Stadt und niemand denkt daran das wir uns die Erde teilen und niemand sie so richtig besitzen kann. Ich denke die ersten Leute in Jerusalem waren wohl kaum Juden

    1. Sicher waren vorher Assyrer, Babyloner, Akkader und Sumerer dort.
      Aber wer war noch früher in diesem Teil der Welt?
      Stimme dir 100% zu.

  4. Man soll die Religionen nie, nie und nimmer mischen, jeder soll in seinen Länder den gleichen Glaubensgemeinschaften bleiben. Nur dann ist gibt und bleibt es friedlich.

  5. Nur ca 10 – 15 % der Juden sind echte Juden, die restlichen 85 % sind Konvertiten. Die echten Juden sind die Sefardim, die konvertierten sind die Askenazim. Wenn überhaupt jemand „Anspruch“ hat auf Jerusalem, dann sind das die echten Juden.
    In übertragenem Sinne hätten dann alle Mormonen der Welt Anspruch, in Utah zu leben. Die Juden der Welt haben eine recht große Phantasie und bedrohen direkt und indirekt alle, die mit ihren Aussagen und Taten nicht einverstanden sind. Unvorstellbar, dass dieses Volk das auserwählte Volk Gottes sein soll. Man suche und lade runter: Ernst Glagau: der babylonische Talmud im Querschnitt, erschienen in Würenlos, Schweiz sowie
    Rosenberg: unmoral im Talmud
    Viel Spaß beim Lesen

    1. Ehe Ihr hier alle weiter diskutiert, schaut Euch doch einfach mal die Landkarte an, was die EU 1948 den Juden als Siedlungsgebiet zugesprochen hat.
      Dann schaut Euch die Landkarte Israels von heute an.
      Damit, sind, so glaube ich jedenfalls, alle Fragen beantwortet.

      1. Nicht die EU, das waren die Vereinten Nationen. Die Juden träumen von Erez Israel, von Groß-Israel, das werden sie auch bkeommen. Wetten?

      2. Klar Hermann aber es geht hier um das von „GOTT“ versprochene Land vor 3000Jahren.:-)
        Nicht um das was den Palästinensern seit 1948 geklaut wurde.

        1. Da liegen wir doch auf einer Linie!
          Erschwerend kommt noch hinzu, dass die UN Land „verschenkt“ hat, was eigentlich Andreren bis dahin gehört hat.

    2. Du schreibst das ganz richtig. Die Juden sind kein Volk, sondern eine Glaubensgemeinschaft.
      Die Behauptung, damals, von Thilo Sarazin, dass die Juden gemeinsame Gene hätten, haben diese erbittert bestritten.
      Zu einem Volk kann man natürlich nicht konvertieren.
      Nun passierte 1948 das völlig Absurde, dass nämlich einer Glaubensgemeinschaft eine Staatsgründung erlaubt wurde, und zwar in einem Gebiet, was bis dahin mehrheitlich mit Arabern bevölkert war.
      Nach damals und noch heute geltendem Völkerrecht, steht ein Staat nur einem Staatsvolk zu.
      Das ist ungefähr so, als wenn die Mennos hier bei uns im Chaco ihren eigenen Staat ausrufen würden.
      Nun kann xyz wieder schreiben, dass ich ein böser Nazi bin.

      1. Seit 2017 bestreiten die Juden ein Judengen nicht mehr.
        Wer oder was Jude ist wird in der JÜDISCHEN ALLGEMEINEN in einem Aufsatz von Rabbiner Raphael Evers, am
        24.08.2017 erörtert. Und dort geht es nicht nur um Religionszugehörigkeit, sondern darum wer Jude sein kann.
        Quelle: https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/29398
        Da wird von jüdischem Assehen, jüdischem Verhalten usw. gesprochen.
        Fataler Weise erinnert das an die NS-Propaganda.

        1. Als Sarazin sein Buch veröffentlicht hat, war doch bei den Juden die Empörung über das Judengen nicht zu überhören. Es wurde als antisemitisch in jeder Zeitung und in jeder Fernsehsendung breitgetreten.
          Nun ist es aufeinmal da.
          Hintergrund: Die Juden wollen als „Volk“ anerkannt werden, was sie aber nicht sind und somit, nach geltenten Völkerrecht, auch keinen Anspruch auf einen eigenen Staat haben.

      2. Sicher aber die Geschichte kennen nur einige was Sache ist.
        Also die Palästinenser sind Kanaaniter ein jemenitischer-arabischer Stamm der sich dort niedergelassen hat. Da Abraham den Kanaanitern Eine Höhle abgekauft hat haben sie(Palästinenser) das Recht auf den Namen Shekel.
        Der erst geborene Sohn war Ishmael nicht Isaak, also war das Versprechen „Gottes“ bei Ishmael und nicht Isaak=Israel.
        Auch sind die Kanaaniter vom Stamm Amaleks, der von den Isrealiten gehasst wurden.
        Also somit ist klar, dass die die Juden die Palästinenser vernichten wollen!
        Das ist der totale Krieg!!!;-(

    3. Was ist ein Jude? Es gibt schwarze, gelbe, rote, weiße. weise und auch graue und grüne Juden! Die haben eine Religion=Jüdisch.
      Die Blutsgemeinschaft(Zion) ist danger. Die anderen sind nur normale Menschen.

  6. Wie wird man eigentlich ein Gutmensch? Ganz einfach: Man unterwirft sich bedingungslos dem betreuten Denken, das die Qualitätsmedien, begleitet von Pfaffen und Gewerkschaftlern, im Auftrag der Regierung dem Volk Tag für Tag anbieten. Ergebnis: man plappert alles nach, ohne groß nachzudenken und glaubt den letzten Käse. Das gilt natürlich besonders auch für die neuere deutsche Geschichte.
    Ergänzend dazu von Wolfgang Eggert: Wir leben in verrückten Zeiten. ganz sicher im Westen. Zum Glück immer weniger im Osten. Dort kennt man seine Pappenheimer.

    1. schlechter armseeliger Kommentar. Aber wie wird man eigentlich Rassist? Man liest ein Buch von Thilo Sarazin und hält den paranoiden Käse für ein Meisterwerk

  7. Selbstverständlich ist Jerusalem die wahre Hauptstadt Israels und die Entscheidung die paraguayische Botschaft wieder von dort weg zu verlegen dumm und peinlich. Ich habe selbst in der Nähe von Jerusalem längere Zeit gelebt und gearbeitet und habe sehr viel Positives und Hilfsbereitschaft durch die Juden dort erlebt und leider auch das unerträgliche Lügen durch die Fake News die bewußt gegen Israel verbreitet werden.

    1. Dann hat man Inen dort sicher kräftig das Gehirn gewaschen. Gehirn waschen bedeutet, die Wahfheit so kräftig und so lange zu verdrehen, bis die Schafe sie willig aufgenommen haben. Schalom.

  8. Ja, Herr Fleischmann hat ein gscheites Sätzchen gebrünzelt: Er verurteilt auf Schärfste. Dann soll Herr Fleischmann aber auch meinen Tipp annehmen und ein Glas Milch trinken.
    Übrigens, Herr Fleischmann, ich denke nicht, dass Sie außer der Fibel sonst noch etwas lesen oder je gelesen haben trotz ihrer weltweit First-klassigen paragauyschen Schulbildung, vielleicht kann ja ein Secretario Ihres auserwählten Volkes Ihnen folgende Botschaft meinerseits mitteilen:
    Die Indianer leben schon einiges länger in Paragauy als Sie. Also seien Sie bitte so nett und geben Ihr Grundstück an die Indianer zurück. Das entspricht doch Ihrer Logik, oder? (Ne, das versteht Herr Fleischmann jetzt aber nicht…)

  9. Was ist so schlimm daran, dass die paraguayische Botschaft jetzt wieder in Tel Aviv sein wird? Die anderen Botschaften sind doch auch dort! Weshalb dieser Terz wegen Jerusalem? Natürlich ist und bleibt Jerusalem die Hauptstadt. Aber was hat das mit dem Botschaftssitz zu tun?? Das sind doch verschiedene Dinge, oder?? Wieso fühlt sich da jemand persönlich beleidigt? Kann ich überhaupt nicht verstehen! Und .. wenn Jerusalem so schön ist, dass man dort die paraguayische Botschaft als Sitz haben will, weshalb ist man nicht selbst dort??

    1. Weil der Kerl mit der Perücke auf dem Foto ein Wichtigtuer ist, der seinen Senf dazu geben will. Erinnert mich so ein bisschen an den Zentralrat der Juden in Deutschland, die meinen die Weisheit mit den Löffeln gefressen zu haben.
      Die kann man aber gar nicht mehr ernst nehmen, da diese regierungsgemäss gegen die AfD schiessen. Obwohl diese ja gegen die islamische Einwanderung ist und somit eigentlich im Sinne der Judengemeinschaft agiert. Aber das kommt medientechnisch nicht so gut, daher erfindet man irgendwelche Nazifantasien gegen diese.

      1. Apropos Zentralrat der Juden in Deutschland.
        Ich kann mich gut an meine berliner Zeit, als Paul Spiegel Vorsitzender des o.g. Rates war, erinnern.
        Er hat sich immer aufgeführt, als wäre er der Bürgermeister von Berlin.
        Das ständige Fordern ist wohl eine schlechte Angewohnheit dieser Glaubensgemeinschaft.

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