Richtungsweisende Entscheidung für ausländische Investoren steht an

Asunción: Ausländische Investoren sollen unter Druck stehen, weil eine Verschärfung oder sogar eine Ablehnung ihrer Investitionsmöglichkeiten droht. Es geht um eine Goldminenkonzession in Paso Yobai.

Heute, um 14:00 Uhr, wird die Abgeordnetenkammer einen Gesetzesentwurf einreichen, der einen Konzessionsvertrag absegnen soll. Das betroffene Unternehmen ist eng mit dem Ex-Präsident Cartes verbunden.

Das Vorhaben hat nur die halbe Zustimmung vom Senat. Der Ausschuss für konstitutionelle Fragen empfiehlt einstimmig die Ablehnung der Konzession zwischen dem Staat und der ausländischen Firma Gerónimo Finestra Romero, die eine Umweltverträglichkeitsstudie von 44 Seiten auf 1.047 Hektar Land für die Goldförderung in Paso Yobái vorgelegt hat.

Die Abgeordnete Rocio Vallejo (PPQ) erklärte, dass die Beträge, die jährlich für die Ausbeutung dieser Länder gezahlt würden, im Verhältnis zu der Größe des Grundstücks, sehr gering seien. „Wir haben keine Aufzeichnungen darüber, warum diese Firma ausgewählt wurde. Wir wissen nicht, ob eine öffentliche Ausschreibung stattgefunden hat oder wie das Unternehmen ausgewählt wurde, um die Goldförderung durchzuführen“, sagte sie.

Vallejo gab an, dass die Summe von allem, was in einem Jahr an Gebühren bezahlt werde, für 1.047 Hektar, nicht mehr als 15.000 USD erreichen würde.

„Natürlich muss das, was der Staat als Bergbauausbeutung wieder erhalten muss, im Verhältnis stehen. Es ist in diesem speziellen Fall klar, von dem wir genau wissen, dass der Staat im Gegenzug nicht das erhalten wird, was dort gefördert werden kann“, sagte sie.

Wochneblatt / ABC Color

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2 Kommentare zu “Richtungsweisende Entscheidung für ausländische Investoren steht an

  1. Vielleicht könnte es ja – wenigstens einmal nur der Umwelt zuliebe – den Ausschlag für eine Entscheidung gegen den Kommerz geben, abgesehen davon, wer sich da noch schnell welche Pfründe gesichert hat.
    Schliesslich ist die Einbringung von Quecksilber in Grundwasser, Erde und Luft (es wird bei Raumtemperatur gasförmig und auch durch den Wind verteilt) allein Grund genug, solche Ansinnen im Ansatz zu Fall zu bringen.
    Auch wenn hier flächendeckend nach dem Trinken eines Dosenbieres die Hand nun eine ausgestreckte Krampfhaltung einnimmt, die logischerweise ein Festhalten der Aluminium-Dose bis zum Abfallbehältnis unmöglich macht, haben offenbar einige Politiker doch noch tief im Inneren einen Rezeptor, dass wir keine zweite Welt aus dem Ärmel schütteln können.
    Über die Hälfte des Senats, die das nicht wissen, sollte man gegebenenfalls mal genauer nachdenken.

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