Kanzler José Félix Fernández Estigarribia zu Gast in Berlin

Berlin: Im zentralen Mittelpunkt des heutigen Treffens des paraguayischen Außenministers José Félix Fernández Estigarribia mit dem deutschen Außenminister Guido Westerwelle (FDP) und Staatsministerin Cornelia Pieper (FDP) im Pressefoyers des Auswärtigen Amtes stand die Unterzeichnung einer Vereinbarung zur Gründung der Deutsch-paraguayischen Universität.

Das Treffen wurde jedoch von drei Parteien des deutschen Parlaments im Vorfeld kritisiert, die Sozialdemokraten, die Grünen und die Linken. José Félix Fernández Estigarribia wies zurück, dass Paraguay isoliert sei und verweis auf einige wenn auch nicht unwichtige Nachbarländer, die wie Uruguays Präsident José Mujica selbst zugab, die Ideologie über das Gesetz stellten, um Paraguay auszugrenzen.

Der paraguayische Kanzler sprach mit Westerwelle über die allgemeine Situation in Lateinamerika und über die bevorstehenden Wahlen am 21. April. Amnesty International drang Westerwelle in einer Pressemitteilung dazu, Estigarribia mit dem Indigenen-problem zu konfrontieren und ihn unter Druck zu setzen. Der paraguayische Außenminister bestätigte, dass das Thema aufgegriffen wurde, jedoch keineswegs mit einem bestimmenden Ton.

Westerwelle jedoch drückte seinen Wunsch aus, eine verfassungsmäßig-einwandfreie Präsidentschaftswahl zu erleben. Der Blick, so versicherte ihm Westerwelle, ist von Seiten der EU auf Paraguay gerichtet, weswegen sie sich entschieden, die Einladung Paraguays, die Wahl überwachen zu dürfen nachgekommen sind.

Fernández Estigarribia versicherte, dass es keinen Zweifel daran geben wird, dass die Wahlergebnisse durch seine Regierung respektiert wird. Um dies zu untermauern, sagte er, dass weder der Präsident noch er eine Kandidatur auf irgendein Amt haben. Westerwelle sprach aber auch davon, dass die Rechtssicherheit in Paraguay verbessert werden müsse, da sich einige Investoren negativ geäußert hätten.

Fernández Estigarribia hob auch hervor, dass es nur sieben bis acht Länder sind die keineswegs die Regierung anerkennen und dass sich die Beziehungen zu Chile und Kolumbien normalisiert haben. Nach internationalen Normen hätten uns die beiden Vereinigungen, Mercosur und Unasur wenigstens anhören müssen.

Morgen wird der paraguayische Regierungsvertreter weitere politische Treffen abhalten bevor er am 15. März nach London weiter reist um seinen Kollegen William Hague zu treffen.

(Wochenblatt / Terra.com /Foto: Reproduktion eldiario.es)

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4 Kommentare zu “Kanzler José Félix Fernández Estigarribia zu Gast in Berlin

  1. Deutschland tut gut daran den Paraguayischen Kanzler Empfangen zu haben.Als der Chinesische Vorsitzende in Deutschland war hat man von der SPD nichts gehört die LINKE war ganz still und die Grünen sagten man solle die Menschenrechte mehr achten.Also was soll ich davon halten?Die Roten schreien viel lieber über andere Völker Mord und Brand als über ihre Mischpocke die Menschenrechte jeden Tag ausser Kraft setzt und mit Füßen tritt.Wie Asuncioner in einen Anderen Atikel schrieb es war Rechtens und die Mehrheit des Palamentes hat es gewollt.Aber anscheinent ist Paraguay für diese Damen und Herren zu Demokratisch und nicht Sozialistisch genug.Was wollen den die Länder des Mercusur, alle bis auf Paraguay rot also Sozialistisch und wie ist es mit der Wirtschaft bestellt? Wie bei uns in Deutschland unter SPD Bescheiden. Paraguay hat einen Wirtschafts Aufschwung von 10,5 % zu erwarten dieses Jahr. Spitze in L-T-A ,also was wollen diese Sozis was in Zukunft Bestand haben wird . Ich sage nichts aber auch garnichts. Darum redet weiter dummes Zeug aber nicht mit mir oder in meinen Namen den ich werde euch nie wählen.

  2. Ja lorry wieder einmal nur Polemik und nichts konkretes.
    Nehme mich garnicht wichtig den das bin ich nicht und will es auch nicht sein.
    Aber jede Stimme ist wichtig wenn es darum geht Politik zu machen auch Ihre. Nur will ich nicht das einer sagen kann du hast sie doch gewählt.

  3. Paraguay ist ein Traumland ,es liese sich soooo schön hier leben (wenn mann zum Überleben keine Geschäfte machen muss ) Leider blüht hier Alles , auch die Koruption .Am schlimmsten in der Justitz , vom kleinsten bis zum höchsten Mitarbeiter .

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