Zweite Straßenanbindung an Bolivien wird noch im März eingeweiht

Infante Rivarola: Im Gegensatz zu Paraguay verfolgte das Nachbarland Bolivien den Plan eine Anbindung an die paraguayische Grenze zu schaffen, die starker Nutzung standhält.

In der zweiten Monatshälfte soll es soweit sein und die Verbindung von Mayor Infante Rivarola (Boqueron) nach Villa Montes wird eingeweiht. Da neben einer gut befahrbaren Strecke auch ein Zollgebäude von Nöten war samt Passabfertigungsstelle, errichtete man zügig was gebraucht wurde.

Die Strecke hat eine Ausdehnung von 186 km und erlaubt eine weitere Verbindung bis nach Santa Cruz de la Sierra. Einmal da angekommen ist es leicht weiter in den Rest des Landes zu gelangen.

Die gebaute Strecke wurde von bolivianischer Seite mit Blick in die Zukunft gebaut und nicht nur um einem kurzem Zweck zu dienen. Alle Nutzer der paraguayischen Ruta Transchaco beschweren sich über den Zustand der wiedereingeweihten Strecke mit Asphalt. Die bolivianische Strecke hat sinnvolle Seitengräben, Wasserabläufe und ganz wichtig, eine sechs Zentimeter dicke Asphaltschicht.

Derzeitig werden die letzten Arbeiten an der Signalisierung und Markierung durchgeführt. Das neu erreichtet Zollgebäude „Infante Rivarola – Cañada Oruro“ wird von paraguayischen und bolivianischen Migrationsbeamten benutzt.

Derzeit befindet sich der paraguayische Zoll für den Grenzübergang in Mariscal Estigarribia während der der Kollegen in Ibibobo funktioniert. Der steigende Warenaustausch war maßgebend für den Bau der Strecke.

Mit der Eröffnung kann Paraguays Handel sich mehr zu den Andenstaaten ausrichten, was eine größere Unabhängigkeit von Argentinien schafft, Land welches nationalen Produkten die Einfuhr sehr schwer macht.

(Wochenblatt / Abc)

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5 Kommentare zu “Zweite Straßenanbindung an Bolivien wird noch im März eingeweiht

  1. Zitat: ***Jedes Volk hat die Regierung , die es verdient !***, dem kann ich ganz und gar nicht zustimmen. Weder haben die Deutschen den geistesgestörten Adolf Hinkel noch die Amis einen Fritz W. Bush verdient gehabt. Man könnte noch viele Regierungen aufzählen, die das Volk überhaupt nicht verdient hat.
    Das Problem liegt daran, dass das Volk zwischen dem einen Grossmaul und dem anderen Bübchen wählen kann – einer davon bekommt dann seinen Platz auf dem Amt. Und weil man für diesen Posten nichts besseres findet (A. Einstein hatte verzichtet Präsident Israels zu werden), war es immer so und wird es immer so bleiben (eine Ausnahme scheint Barak Obama zu sein).

  2. Na dann haben es die bolivianischen Truppen viel einfacher nach Paraguay einzumarschieren, wenn Lugo Angst um seine Macht hat. Siehe Abkommen vom 20.12. 2011 in Montevideo.

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