Katastrophale Strecke Itapé – Villarrica

Guairá: Die Regenfälle bringen immer mehr Altlasten an das Tageslicht, die 17 Kilometer lange Verbindungstraße zwischen Itapé und Villarrica ist in einem beklagenswerten Zustand, die Einheimischen sind an Regentagen isoliert. Der eigentliche Name lautet “Weg des Glaubens“, die Dorfbewohner nennen ihn aber “Weg der Verheißung und Lügen“.

Mittlerweile hat die Verbindungsstrecke den Charakter einer Schlammwüste bei Regen, befahrbar dann nur noch mit Allradfahrzeugen oder Traktoren. In der Zone besuchen viele Pilger die heilige Stätte der Jungfrau de Paso, sie liegt an dem Ufer des Tebicuarymí, es ist ein bedeutendes touristisches Ziel, die Tourismusbehörde Senatur erwähnt den Wallfahrtsort ebenfalls als Ausflugsort.

Die Straßenarbeiten wurden unter den Regierungen von Fernando Lugo und Federico Franco initiiert, mehr als 10 Millionen US-Dollar wurden dafür genehmigt.

Insgesamt hat das Projekt eine Länge von 21 Kilometer und verläuft von Borja über Itapé und Cnel. Martinez, dabei soll als erstes Kopfsteinpflaster verlegt werden um später zu asphaltieren. Im Dezember 2012, unter der Präsidentschaft Federico Franco, stellte das Ministerium über 23 Milliarden Guaranies an das Konsortium Victoria bereit, Verantwortlicher des Unternehmens ist Carlos Francisco Tallon. Augenblicklich fehlen noch sieben Kilometer.

An einer anderen Verbindung zwischen Villarrica, Cnel. Martinez und Borja begannen schon vor vier Jahren Straßenarbeiten, die aber ebenfalls nicht fertiggestellt sind. Zusätzlich zu den Verzögerungen hat sich das neue Kopfsteinpflaster schon wieder verschlechtert, die Forderung der Anwohner an das Ministerium lautet einstimmig: Bitte fertigstellen.

Quelle: ABC Color

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