Katastrophale Bedingungen auf der Transchaco Route

Mariscal Estigarribia: Die 200 Kilometer lange Strecke zwischen Rio Verde und Mariscal Estigarribia weist katastrophale Zustände auf. Einer der schlimmsten Teilabschnitte liegt im Bereich von dem Cruce Toledo bis zur Stadt Mariscal Estigarribia.

Riesige Schlaglöcher zwingen die Kraftfahrer zum Ausweichen. Viele der Schäden wurden zwar mit Steinen aufgefüllt, jedoch stellt das lose Material ein noch größeres Risiko dar.

Elmar Vogt (PQ), Bürgermeister von Mariscal Estigarribia, sagte, es erfordere eine Menge an Umsicht und Erfahrung von den Verkehrsteilnehmern die Strecke zu befahren. Jeder Besucher, der in die Stadt kommt, beklagt sich über katastrophale Zustände von der Transchaco Route in diesem Sektor.

Vor etwa einem Monat begann das Konsortium Heisecke SA mit Sanierungsarbeiten im Bereich von Rio Verde und Mariscal Estigarribia. Der Auftrag kam vom Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC).

Das Straßenbauunternehmen versprach nach dem Beginn der Operation im Chaco in den kommenden Tagen an fünf Stellen gleichzeitig mit Sanierungen auf der Fernstraße zu beginnen. Bis vorgestern war nicht eine einzige Baumaschine auf dem Streckenverlauf zu sehen.

Heisecke SA ist das zweite Unternehmen innerhalb von drei Jahren, das für den Bereich zwischen Rio Verde und Mariscal Estigarribia den Zuschlag erhielt. Es gewann die Ausschreibung in Höhe von 80.224 Millionen Guaranies und soll die 200 Kilometer lange Strecke komplett sanieren.

Die vorhergehenden Firmen, Consocio Ocho A SA und Concret Mix SA erhielt 90.000 Millionen Gs vom MOPC. Zwischen Februar 2015 und August 2016 führten sie Reparaturen auf der Straße durch. Jedoch fehlt seitdem eine ordnungsgemäße Wartung durch das MOPC.

Wochenblatt / ABC Color

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2 Kommentare zu “Katastrophale Bedingungen auf der Transchaco Route

  1. Die vorhergehenden Firmen, Consocio Ocho A SA und Concret Mix SA haben für 90.000 Millionen Gs, knapp 20 Millionen US-Dollar (annahme 90.000 Millionen Gs == 90 Billionen Guaranies) wirklich hervorragende Leistung vollbracht. Hat von der Vollendung (August 2016) bis heute (September 2017) sehr gut als Abwasserrinne gedient.
    Immerhin hat vor etwa einem Monat das Konsortium Heisecke SA mit Sanierungsarbeiten begonnen. 80.224 Millionen Guaranies, das ist günstig, vor allem dann, wenn bis heute noch keine einzige Baumaschine auf dem Streckenverlauf zu sehen ist.
    Nun gut, alles bleibt so wie es war in Paraguay. Der Schokoladenbezug wird wie neu aussehen. Vor allem dann, wenn er neu ist. Dann setzt der Zerfall rapide ein. Dürfte aber 14 Tage lang wirklich wie neu aussehen, dann wird bloßes hinschauen oder die Hitze den zwei Zentimeter Schokoladenbezug dahin schmelzen lassen, alle Beteiligten sind glücklich und zufrieden mit ihrer nach bestem Wissen und Gewissen ausgeübten Arbeit und die nächsten Ausschreibungen können beginnen.
    Man muss natürlich auch bedenken, dass die 200 Kilometer lange Strecke 200 Kilometer lang ist. Das sind mindestens 200.000 Kilometr (depende de donde se mide [kommt darauf an, von wo an man misst]). Das kostet natürlich einiges an Steuergelder.
    Ganz nach dem Motto: Lieber Löcher graben und wieder zuschütten (John Mainard Keynes), macht man lieber 1000x einen Einzentimeter Überzug, statt einmal 10 cm + ein bisschen Kies und Erde. Das ist doch logisch, das sollte selbst ein Europäer zu erkennen vermögen.

  2. Liegt wohl an der Mentalität der Landsleute, denn man kauft auch lieber 5 mal ne billige chino Zange, als einmal ne teure, aber auch wertige Zange? ja, wer geizt, zahlt halt mehmals?

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