EPP: Einen Monat nach der Entführung von Franz Hiebert

Colonia Santa Clara: Heute vor einem Monat wurde Franz Hiebert Wieler von einem Feld der Estancia San Eduardo entführt als er ein landwirtschaftliches Gerät nach Hause bringen wollte. Bisher gab es keine Kommunikation mit der EPP.

Die Familie von Franz ist, wie leicht nachvollziehbar ist, unter Anspannung, da man bei einer Entführung normalerweise davon ausgeht, dass eine Lösegeldforderung gestellt wird. Um Angst zu säen geht die selbsternannte paraguayische Volksarmee jedoch einen anderen Weg. Sie unterlässt die Forderung und verbreitet damit Schrecken.

Die Sorge um Franz ist berechtigt, wenn man zum Vergleich die Entführung von Abrahán Fehr ansieht, die ganz in der Nähe entführt wurde, von dem es jedoch seit über zwei Jahren kein Lebenszeichen gibt.

Das Camp der gemeinsamen Einsatzkräfte, was in Santa Clara vorhanden war, wurde nach der Entführung von Franz Hiebert aufgegeben. Demnach gibt es noch weniger Schutz als zuvor vorhanden war.

Der Onkel von Franz, Peter Harder, der nach der Entführung beabsichtigte in den Wald zu gehen um seinen Neffen zu suchen ist ebenso ratlos und wie gelähmt. Ähnlich geht es auch den Eltern von Bernhard Platz, die seit dem 1. September in Ungewissheit leben, als ihr Sohn ebenso von der EPP entführt wurde.

Wochenblatt / Última Hora

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