Katholische Führung soll mit der EPP verhandeln

Asunción: Verwandte der Entführten Félix Urbieta und Óscar Denis trafen sich mit Monsignore Adalberto Martínez Flores, dem Präsidenten der paraguayischen Bischofskonferenz.

Sie forderten die Führung der katholischen Kirche auf, sich dem Priester Pablo Cáceres anzuschließen, der vor Tagen angeboten hatte, eine Verhandlung mit den Führern der selbsternannten paraguayischen Volksarmee (EPP) zu versuchen.

Nach dem Meeting mit dem Vertreter der CEP teilten die Angehörigen der Entführten den Medien mit, dass sie eine “gute Offenheit“ von Monsignore Martínez gefunden hätten, um die Anfrage in die Tat umzusetzen.

Die Implikation der kirchlichen Hierarchie auf die Frage der Geiseln wird als praktikable Option angesehen, um zu versuchen, eine Verhandlungslösung für den Konflikt zu finden.

Aus verschiedenen Sektoren ist man jedoch der Ansicht, dass der Extremismus, den die EPP während ihrer gesamten Existenz als bewaffnete Gruppe bewiesen hat, es unwahrscheinlich macht, dass sie ihre Position aufgeben.

Noch mehr unter Berücksichtigung der letzten Vorfälle, in denen es in den Reihen der kriminellen Gruppe mehrere Todesfälle gab.

Wochenblatt / ADN Paraguayo / Beitragsbild Archiv

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1 Kommentar zu “Katholische Führung soll mit der EPP verhandeln

  1. Warum sollte sich die Gruppe auf die Verhandlung mit der Kirche einlassen? Im übrigen wird es ohnehin nur noch darum gehen mitzuteilen wo die Leichen der Entführten verblieben sind? Wenn die Familien der Entführten etwas erreichen wollen muessten sie Kopf Gelder auf die politischen Drahtzieher der EPP aussetzen?