Kauf des sechsten „Bicentenario“ Haus in Asunción konkretisiert

Asunción: Am gestrigen Dienstag konkretisierte sich der Kauf des sechsten Hauses der zweihundertjährigen Unabhängigkeit von der spanischen Krone. Das Haus, konstruiert im Jahr 1890 wird zu Staatseigentum und somit aus seinem maroden Erscheinungsbild und Zustand gerettet. Zukünftig soll darin ein Militär und Stadtmuseum untergebracht werden.

„Das Eckhaus an den Straßen Montevideo und Presidente Franco, wird ein Museum mit Stadtarchiv welches eine Ausstellung über die verschiedenen Stadtteile für neugierige Besucher bereithalten wird“, erklärt Margarita Morselli, von der Bicentenario Kommission. In einem Nebenraum werden auch Fundstücke aus der militärischen Geschichte ausgestellt.

Amadeo Luis Alberto und Juan Carlos Zanotti Cavazzoni denen das Haus bis dato gehörte verkaufen es samt 1.285 m² an den paraguayischen Staat.

„Dies ist eine Möglichkeit wie man den Einwohnern ein Stück Geschichte zurückgeben kann. Jetzt gehört es dem paraguayischen Volk“, so Morselli.

„Der Bau des Hauses wird mit 1890 angegeben womit es architektonische Stilelemente aus dem 19. Jahrhundert beinhaltet. Das Haus ist ziemlich heruntergekommen, weswegen die Restaurationsarbeiten umgehend beginnen. Darauffolgend kann das Museum einziehen“, erklärt Morselli.

Mit diesem kauf summieren sich sechs Häuser die aus diesem Zeitraum stammen und auf Staatskosten restauriert werden. Diese Summen wurden im Rahmen der 200 jährigen Unabhängigkeitsfeier „Bicentenario“ frei. Damit soll die Kunst und Kultur der Hauptstadt gefördert werden.

Das erste Haus war das antike Casa Cueto, was jetzt Haus der Literatur „Augusto Roa Bastos“ heißt und im vergangenen Dezember eingeweiht wurde. Das zweite Haus war das Casa De Gásperi, was einer Bühne gewidmet wurde. Haus Nummer drei ist das Casa Jure, worin Musikveranstaltungen stattfinden werden.

Der alte Französische Klub, gelegen an den Straßen 25 de Mayo fast Estados Unidos, wurde ebenso gekauft, wo jetzt die Büros von Fondec. Die Paraguayische Sprachakademie wurde letzte Woche erworben, wo bildende Kunst ausgestellt werden soll.

(Wochenblatt / Abc)

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