Asunción: Ein Insasse des Regionalgefängnisses von Coronel Oviedo brach am gestrigen Freitag zusammen und wurde in ein Krankenhaus zur weiteren Untersuchung gebracht. Beim Röntgen kam etwas Seltsames zum Vorschein.
Ein 24-jähriger Häftling, der wegen Mordes 25 Jahre Haft absitzen muss, schluckte binnen zwei Tagen zwei Rasierklingen. Obwohl der Häftling vorerst nicht in Lebensgefahr ist kann sich das jeden Moment ändern. Die Mediziner überlegen, wie sie am besten die scharfen Metallgegenstände entfernen können. Einen Grund für die Tat nannte der Häftling nicht. Es ist jedoch öffentlich, dass er wenigstens die Aufmerksamkeit auf sich ziehen wollte bzw. vorhatte sein Leben hinter Gittern zu beenden. Eine emotionale Krise könnte der Grund dafür sein.
Die Justizministerin erklärte die Details in einem Radiointerview.
Wochenblatt / Ñanduti










