Kein Wasser: Sie trinken aus Pfützen

Filadelfia: Die Dürre im Chaco beeinflusst das Leben aller Einwohner. Lagunen sind trocken, vor allem die indigenen Gemeinschaften sind am stärksten betroffen. Sie trinken Wasser aus Pfützen und behaupten, es mangele an staatlicher Unterstützung.

Rund 96 indigene Gemeinschaften sind stark vom Wassermangel im Chaco betroffen. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass es seit zwei Monaten nicht mehr geregnet hat und die Tajamares trocken sind.

Zwischen Armut und dem Mangel an Optionen versorgen sie ihre Grundbedürfnisse mit Wasser aus Lagunen und Pfützen. Sie weisen darauf hin, dass es in den Gemeinden viele Kinder gibt und das Trinken von schmutzigem Wasser für sie auch eine Krankheitsgefahr darstellt.

Der Mangel an staatlichen Beihilfen zeigt sich an jedem von ihnen. Die Vertreter der Ureinwohner erklären, dass sie angesichts des Problems Hilfe von verschiedenen Institutionen wie dem Institut für die Belange der Indigene (INDI) und der Sanitärgesellschaft Essap gesucht hätten, aber keiner geantwortet habe.

Wochenblatt / Paraguay.com

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7 Kommentare zu “Kein Wasser: Sie trinken aus Pfützen

  1. Amos Reichsfreiherr Ochs von Oxenleben

    @Monosapiens
    Hier dein Hosea Zitat im Kontext:
    „Samaria muß es büßen; denn es hat sich gegen seinen Gott empört; durchs Schwert sollen sie fallen; ihre Kinder sollen zerschmettert und ihre Schwangeren aufgeschlitzt werden!“
    Aufruf zur Umkehr – Zukunftsverheißungen
    „2 Kehre um, o Israel, zu dem Herrn, deinem Gott! Denn du bist zu Fall gekommen durch deine eigene Schuld.“
    Sie opferten dem Moloch sowieso ihre Kinder und so sollen ihnen ihre Kinder genommen werden auch ohne ihren Willen.
    Durch ihre EIGENE SCHULD passiert das wie man da klar liest. Klar fuer rot-gruene Ohren ist das natuerlich starker Tobak – die mitleid mit einem Hund haben (Tierrechte) aber kein Problem hatten zwischen 1933 und 1945 den Juden und Christen in Oefen zu verbrennen (Holocaust).
    Solche Softies die wiederholen meist die Geschichte nochmal – aber diejenigen die Gott als grausamen Raecher ansehen, die merken schnell dass „da ein Hoeherer“ kommen musste um an unser statt die Suende auf sich zu nehmen und zu tilgen und zwar der „Koenig der Juden“.
    Sie sind dem Humanismus verfallen fuer dem Robespierre der Inbegriff war: im Namen der Softies und Liebe schlug man alle Welt den Kopf ab auf der Guillotine die nicht der eigenen Meinung waren – den Hund kruemmte man kein Haar, vergaste und schlug aber Menschen freudig die Koepfe ab.
    Deswegen sind mir solche Tierfreaks und Naturfreaks immer suspekt denn diese koennen nicht Blut sehen – vergiessen aber zu gegebener Zeit unmengen an Blut und zwar aus einer Laune heraus und vollkommen sinnlos.
    Ich merkte schon vorher dass du sogar Bibelzitate umschreibst und die Worte veraenderst (in diesem Fall aber nicht).

  2. Amos Reichsfreiherr Ochs von Oxenleben

    @Philip @Eulenspiegel
    Das Verteilersystem zu den Indigenen soll jetzt als Vorwand dienen dass es nicht Wasser gibt? Dazu sind Tankwagen da die den Leuten per LKW das Wasser bringen. Nur leider bewegt sich der Privatsektor nicht solangen nicht Mordsgewinne mittels zahlender Kundschaft winken. Im Kapitalismus tut schlichtweg niemand was wenns nicht grosse Kohle gibt und im Kommunismus gabs keine Produkte weil niemand was tat weil er nicht gross bezahlt wurde – die Mennoniten im Chaco wuerden ohne so hohe Viehpreise nie Viehzucht betreiben. Ich sehe keinen grossen Unterschied zwischen Kapitalismus und Kommunismus.
    Eulenspiegel scheint Insiderwissen zu haben und ist definitiv ein Agent der Mennoniten bezahlt von deren „Reichsschatulle“. Das mit dem „Sand ins Maul schuetten damit der Indianer elendiglich krepiert“ war mir neu. Aber durchaus plausibel denn es war usus bei den „edlen Wilden“ dass sie die Alten zum verhungern zurueckliessen. Noch heute sind die alten Indianer, die Bettler sind, vorliebig Beute der Teenager die diese ueberfallen wenn sie zurueck ins Indianerlager gehen.
    Auch die Mehrehe und Vielehe waren die Norm unter den Guaraniindianern – deshalb ist die Hurerei, Ehebruch und Veilweiberei unter den paraguayern wohl auf alte Stammessitten zurueckzufuehren die es auszumerzen der katholischen Kirche nicht gelang. Die Guaraniindianerin hatte damals durchschnittlich 4 Ehegatten in ihrem Leben und hatte auch von 4 verschiedenen Maennern Kinder – genau wie heute die paraguayischen uebergewichtigen Matronen im durchschnitt haben. Paralellen sind nicht zu uebersehen denn noch heute, ob „Creyente“ („Protestant“), Katholik oder sonstwas, ist dem Paraguayer und Indianer seine Gebraeuche viel wichtiger als „der Wisch Papier“ genannt „Bibel“, den sowieso kein Quarkkopf wirklich versteht. Ich z.B. hab einen Lateinerarbeiter der selber Traditionskatholik ist der aber konkubiniert mit einer Frau ist die „Creyente“, also „Protestant, evangelisch“ ist. Ein Horrorszenario fuer Luther und Menno Simons: Katholik und Protestant und dann noch nicht mal getraut und offiziell verheiratet sondern „Ehe auf Zeit“?! Werde schlau wer draus schlau wird!
    Eben, die Stammessitten sind weit wichtiger als das geschriebene „Wort“ – aehnlich wie bei den heutigen weissen Mennoniten.

  3. Die trinken da das stark keimbelastete wasser, haben aber ihre maske auf, nur damit sie ja nicht der virus auffrisst. Das treibt auswüchse… absurd ist noch eine untertreibung.

  4. Wassermangel gab es schon immer im Chaco – das ist keine neues Phänomen, wie es vielleicht die rot-grünen Spinner gerne behaupten wollten. Als sich die ersten Mennoniten im Chaco ansiedelten, wollten sich viele indigene Stämme selbst ausrotten, da sie keine Überlebensmöglichkeiten mehr sahen. Dazu füllten sie die Münder der Neugeborenen mit Sand um sie zu ersticken. Dank der Mennoniten, die sich um sie annahmen und wieder Hoffnung und Hilfe gaben, wuchsen die indigenen Stämme wieder an. Doch wenn die Indigenen nur fleißig sind im Kindermachen und einfach nicht von alten Gewohnheiten lassen wollen dann wird sich in ihrem Leben auch über Generationen hinweg nicht viel ändern. Anstatt nur betteln und auf die Schuldkomplexe der „bösen Weißen“ zu trommeln die ihnen das Land nahmen, sollten sie besser Eigeninitiativen entwickeln, so wie es ihnen z.B. die Mennoniten schon seit Jahrzehnten versuchen beizubringen. Doch fällt die unmittelbare Hilfe und Anleitung aus, verfallen sie leider in alte Muster.

  5. Amos Reichsfreiherr Ochs von Oxenleben

    Und wo bleibt der Aquaedukt? Oder wird das Wasser nur fuer die Rinder der Viehzuechter genutzt?
    Bis Filadelfia und hinein in alle Ballungszentren ist der Wasseraquaedukt schon fertiggestellt. Garantiert wird das Wasser ganz vom MOPC fuer Bauten verbraucht so dass fuer die Menschen nichts uebrig bleibt.
    Die meisten Lagunen duerften wohl schon trocken sein – der Prophet Elia laesst gruessen!
    1. Koenige 17 V 1 ff.
    „Und Elia[1], der Tisbiter, von den Einwohnern Gileads, sprach zu Ahab: So wahr der Herr lebt, der Gott Israels, vor dessen Angesicht ich stehe, es soll in diesen Jahren weder Tau noch Regen fallen, es sei denn, daß ich es sage![2]
    2 Und das Wort des Herrn erging an ihn folgendermaßen: 3 Geh fort von hier und wende dich nach Osten und verbirg dich am Bach Krit, der östlich vom Jordan fließt! 4 Und du sollst aus dem Bach trinken, und ich habe den Raben geboten, daß sie dich dort versorgen! 5 Da ging er hin und handelte nach dem Wort des Herrn; er ging und blieb am Bach Krit, der östlich vom Jordan fließt. 6 Und die Raben brachten ihm Brot und Fleisch am Morgen und Brot und Fleisch am Abend, und er trank aus dem Bach.
    7 Es geschah aber nach einiger Zeit, daß der Bach vertrocknete; denn es war kein Regen im Land. 8 Da erging das Wort des Herrn an ihn folgendermaßen: 9 Mache dich auf und geh nach Zarpat, das bei Zidon liegt, und bleibe dort; siehe, ich habe dort einer Witwe geboten, daß sie dich mit Nahrung versorgt!
    10 Und er machte sich auf und ging nach Zarpat. Und als er an das Stadttor kam, siehe, da war eine Witwe dort, die Holz sammelte. Und er rief ihr zu und sprach: Hole mir doch ein wenig Wasser im Gefäß, damit ich trinken kann! 11 Als sie nun hinging, um es zu holen, rief er ihr nach und sprach: Bringe mir doch auch einen Bissen Brot mit!
    12 Sie aber sprach: So wahr der Herr, dein Gott, lebt, ich habe nichts Gebackenes, sondern nur eine Handvoll Mehl im Topf und ein wenig Öl im Krug! Und siehe, ich habe ein paar Holzstücke gesammelt und gehe hin und will mir und meinem Sohn etwas zubereiten, damit wir es essen und danach sterben!
    13 Elia sprach zu ihr: Fürchte dich nicht! Geh hin und mache es, wie du gesagt hast; doch bereite mir davon zuerst einen kleinen Brotfladen und bring ihn mir heraus; dir aber und deinem Sohn sollst du danach etwas machen. 14 Denn so spricht der Herr, der Gott Israels: Der Mehltopf soll nicht leer werden und das Öl im Krug nicht weniger werden bis zu dem Tag, da der Herr es auf den Erdboden regnen lassen wird!
    15 Und sie ging hin und machte es so, wie Elia gesagt hatte. Und er aß und sie auch samt ihrem Haus viele Tage lang. 16 Der Mehltopf wurde nicht leer, und das Öl im Krug wurde nicht weniger, nach dem Wort des Herrn, das er durch Elia geredet hatte.“
    „In Wuerde“ zu sterben ist wohl bei Trockenheit und Corona der beste Ratschlag – morir decorosamente!

    1. Schlitze schwangeren Frauen die Bäuche auf und zerschmettere kleine Kinder.
      1Samaria wird wüst werden; denn es ist seinem Gott ungehorsam. Sie sollen durchs Schwert fallen und ihre kleinen Kinder zerschmettert und ihre Schwangeren aufgeschlitzt werden.
      Hosea 14,1
      so was nennt sich nun die „heilige“ Schrift. Pufi, mir wird ganz schlecht.

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