Keine Strompreiserhöhung bis 2022

Asunción: Laut den Energiekonzernen ANDE in Paraguay und Elektrobras aus Brasilien, die den Zeitplan für die Stromverteilung des binationalen Wasserkraftwerks Itaipú definierten, soll es bis 2022 keine Strompreiserhöhung für die Kunden in beiden Ländern geben.

„Die Unterzeichnung des Stromvertrags bis 2022 bietet eine bessere Planbarkeit für die beiden Abnehmer und sichert dem binationalen Wasserkraftwerk die erforderlichen Ressourcen für das ordnungsgemäße Funktionieren und folglich die Gewährleistung der Stromversorgung für beide Länder“, schrieb die ANDE in einer Erklärung in den sozialen Netzwerken.

In den Gesprächen mit Eletrobras wurden die vom Verwaltungsrat und der Geschäftsleitung beider Unternehmen genehmigten Verträge formalisiert. Wie vereinbart wird neben der Einhaltung der mit beiden Ländern eingegangenen Verpflichtungen die Möglichkeit zur Erhöhung der vertraglich vereinbarten Energiewerte beibehalten, um potenziellen neuen Anforderungen aus kurzfristigen Entwicklungsplänen gerecht zu werden.

In einem weiteren Punkt wird betont, dass in diesem Zeitraum keine Erhöhung der Stromtarife für die Kunden beider Länder erfolgen werde.

Mit der Vertragsunterzeichnung bis 2022 wird Itaipú weiterhin in der Lage sein, seinen Verpflichtungen gegenüber den Staaten nachzukommen, beispielsweise der Zahlung von Lizenzgebühren und Betriebskosten, in denen Aufwendungen für soziale Verantwortung enthalten sind, darunter die beiden internationalen Brücken zwischen Paraguay und Brasilien, die mit Mitteln des Wasserkraftwerks finanziert werden. Die Vereinbarung steht im Einklang mit Artikel XIII des Itaipú-Vertrags, der besagt, dass die Länder “sich verpflichten, gemeinsam die Ressourcen von Itaipú zu nutzen“.

https://twitter.com/ANDEOficial/status/1205535632195493889

Der Vorsitzende des ANDE, Luis Villordo, sagte im Kontakt mit ABC Cardinal, dass nichts im Austausch versprochen worden sei, um den Tarif aufrechtzuerhalten. „Wir verstehen, dass die Beziehung für den Erfolg der Verhandlungen von grundlegender Bedeutung ist. Wir haben ungefähr seit dem 15. August verhandelt und, Gott sei Dank, sind wir mit großem Engagement von Seiten der ANDE für alle seine Nutzer zu einem Abschluss gekommen“, sagte er.

Er fügte hinzu, dass es zwar frühere Unterschiede gegeben habe, diese jedoch zwischen den beiden Ländern überwunden worden seien. „Wir glauben, dass Ausdauer bei diesem Vertragsabschluss von grundlegender Bedeutung gewesen ist“, sagte Villordo.

Wochenblatt / ABC Color / Twitter

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