Keine Vergiftung in Huber Duré

Curuguaty: Der Gerichtsmediziner der Staatsanwaltschaft, Doktor Pablo Lemir, erklärt, dass keines der beiden Kinder, welche in der Siedlung Huber Duré verstarben, Anzeichen einer Vergiftung zeigten.

„Die Kinder starben an akutem Lungenversagen, aufgrund einer Bronchopneumopathie und haben keine Anzeichen einer Vergiftung“, informiert Dr. Pablo Lemir.

Die Untersuchungen wurden gefordert, nachdem die Anwohner der Siedlung Huber Duré den Einsatz von Agrarchemikalien, welche die Sojabauern versprühen, für den Tod der Kinder verantwortlich gemacht hatten. “ Bei der äußeren Untersuchung der Körper und der Analyse der Röntgenbilder wurden Zeichen des Erstickens und Flüssigkeitsansammlung in der Lunge festgestellt. Nach dem Öffnen der Körper stellten wir zähen Schleim in der Luftröhre, auf den Bronchien und in der Lunge fest“.

Auf die Frage, aus welchem Grund es zu dieser Bronchopneumopathie kam, sagte der Doktor: „Es ist sehr riskant ein exaktes Urteil abzugeben, es könnten Keime sein, entweder Viren oder Bakterien“.

Doktor Pablo Lemir informiert weiter, dass die Untersuchungen an den Körpern abgeschlossen sind. Es fehlen nun die Ergebnisse der forensischen Toxikologie. Dafür wurden Proben von Blut, Urin, Gehirn, Nieren und Lunge zur Prüfung entnommen. Im Krankenhaus der Gemeinde sind im Moment weitere drei Personen interniert, welche das gleiche Krankheitsbild aufweisen. Der Tod der beiden Kinder war ein Alarmsignal für das Gesundheitsministerium, sagt Lemir. Es sollen Epidemiologen in das Gebiet entsandt werden, um die Möglichkeit einer Mini-Epidemie auszuschließen.

(Wochenblatt / Abc)

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12 Kommentare zu “Keine Vergiftung in Huber Duré

    1. So ist es halt ! Besser einen Schuldigen als keinen !!
      ….nur da fragt man sich wieder : Wie dumm sind die Leute ? Oder
      eher noch die Presse , die dann berichtet das da Soja gespritzt wird , wo
      fruehestens in 2 Monaten wieder welche steht !
      Journalismus der schlechtesten Qualitaet .

      1. natürlich ist es unsinnig, sofort die Sojabauern zu beschuldigen. Es ist aber ebenso unsinnig zu sagen, dass die es nicht sein können, weil ja seit mal gerade kein Soja auf den Feldern steht.
        viele Giftstoffe reichern sich über einen langen Zeitraum an und führen dann erst, bei Erreichen einer bestimmten Grenze, zu Krankheiten. So ist es bei vielen Krankheiten. Fragt mal einen guten Arzt – aber einen, der keine Schnellbesohlung mit 4 Semestern à 3 Monaten halbtags absolviert hat.

    2. Natürlich sind es nicht NUR die Sojapflanzer, die mit ihren Monster-Giftspritzen unterwegs sind – und ich bin sicher, dass auch sie inzwischen sehr gut wissen, was sie der gesamten Umwelt, ihren Nachkommen und nicht zuletzt sich selbst damit antun.

      Das Dreckzeug bleibt ihnen erhalten – auch wenn gerade mal nicht gespritzt wird. Es ist in der Luft, im Boden, in den Gewässern, in Mensch und Tier – und das nachweislich! Die Herstellerkonzerne verdienen Milliarden damit und geben weltweit Milliarden für Lobbyismus und die Unterdrückung jeder Kritik an ihren Produkten aus.

      Solange nicht Tausende (Hunderte reichen auch) Menschen gleichzeitig und plötzlich tot umfallen, wird nichts passieren. Man wird versuchen, andere Gründe bzw. Schuldige zu finden. Netterweise wirken diese Gifte ja schleichend – bei kleinen Kindern allerdings etwas schneller.

  1. @ Hans
    Im Februar dieses Jahres:

    „Ministro irresponsable

    Los dirigentes trataron de irresponsable al ministro de Agricultura y Ganadería, Jorge Gattini, por acusarlos de no trabajar e indicaron que el próximo 20 de febrero se constituirán frente al Panteón de los Héroes unas 20 personas con 20 pulverizadores para fumigar patios de aquellas personas quienes quieran comprobar que el veneno no produce efecto.“

    Im Januar dieses Jahres:
    Agregó que diciembre y enero son meses en los que las organizaciones campesinas recrudecen la ola de violencia contra las fumigaciones. Solo que en este lugar, desde este año, la violencia se ha extendido y ni siquiera permiten cosechar.

    En la Colonia Maracaná los pequeños productores sembraron cerca de 150 hectáreas de soja. Sin embargo, ni un solo grano fue vendido hasta el momento.

    De acuerdo a los afectados, los que impiden la cosecha reciben la visita y el apoyo político de senadores como Luis Alberto Wagner. Sostienen también que este cultivo atenta contra su salud. Y los que más se oponen no son precisamente de este lugar, sino de las colonias Uber Duré y San Vicente.

    “Las cosechadoras no pueden entrar en las chacras porque infestaron de clavos ‘miguelito’. Y si perforamos las ruedas cuatro o cinco veces no recuperamos los gastos. Es muy raro que hasta en la cosecha no nos dejen en paz”, comentó Alfonso Irala.

    Die Soja Industrie (im großen Maßstab) tötet die Menschen hier !

    1. Durch ihr Monopol. (Masse und Bestechungsgeld) Es läßt die Bauern verhungern oder zu Lohnsklaven werden
    2. Durch Pestizide. (Einfluß und Bestechungsgelder) Es tötet die Jungen, die Alten und die Kranken. Die Ungeborenen kommen oft als Krüppel auf die Welt.

    Ich bitte um Entschuldigung an die nicht spanischen hier. Ich will kein Oberlehrer und Übersetzer sein. Es gibt genug schöne, angenehme Dinge mit denen ich mich vergnüge und die mir angenehmer sind.

  2. Canindeyú: Der Gerichtsmediziner der Staatsanwaltschaft, Doktor Pablo Lemir, erklärt, dass keines der beiden Kinder, welche in der Siedlung Huber Dure verstarben, Anzeichen einer Vergiftung zeigten.

    – See more at: http://wochenblatt.cc/nachrichten/keine-vergiftung/25711#comment-43414

    Was für ein außerordentlich kompetenter Mediziner das doch sein muss, der zwar auf Anhieb keinerlei Vergiftungserscheinungen bei den verstorbenen Kindern feststellen konnte, aber immerhin ein „Lungenversagen“. Ich wette, er findet auch die miese Bazille, die das verursacht hat, obwohl selbst in den USA inzwischen bekannt ist, dass dieses Symptom bei Glyphosat-Vergitung durchaus auftreten kann. Was auch immer er letztendlich wirklich findet, er wird sich wahrscheinlich hüten, das auch kundzutun.

    In dem Punkt hat der Doktor sicherlich recht: „Es ist sehr riskant ein exaktes Urteil abzugeben…“

  3. Zitat:

    „…Die Bronchopneumopathie oder COPD (chronic obstructive pulmonary disease) bezeichnet eine langsame und progressive Obstruktion der Atemwege. Es handelt sich in 80 % aller Fälle um eine durch Tabakmißbrauch verursachte Krankheit mit tödlichem Ausgang….
    …Chronisches Asthma, Umweltverschmutzung, Rauch, Staub und Ruß aus Holzöfen und Ofenheizungen wirken sich ebenfalls begünstigend auf chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen aus. Die Therapie der Bronchopneumopathie ist auf den Ausschluss der TOXINE gerichtet, die sich in den Bronchien des Patienten festsetzen, und zielt darauf ab, die Symptome zu verringern, die Atmung zu verbessern, Dyspnoe zu vermindern und so die Lebensqualität zu verbessern.“ Zitat Ende aus http://www.homoeopathiewelt.com/indikationen/bronchopneumopathie-chronisch-obstruktive-lungenerkrankung/

    Die eingesetzten Schädlings- und Unkrautvernichter sind erwiesenermaßen toxisch. Gerade Kinder, in ihrer Entwicklung, welche vor allem auch die Entwicklung von Resistenzen gegen natürliche Umwelteinflüsse beinhaltet, verlieren im Kampf gegen die Chemie.

    Und von wegen „akutes Lungenversagen“ wie Dr. A. Kriecher meint, die Kinder sind qualvoll erstickt!

    LG

    1. Wenn Dr. A. Kriecher erst einmal sein Couvert gekriegt hat wird sich die Diagnose auf «Plötzlichen Herzstillstand» ändern.

  4. es sind in den USA bereits Resistenzen gegen z.B. RoundUp von Monsanto bekannt, die, falls sie Paraguay erreichen den Sojaanbau
    vernichten würden

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