Kindesmissbrauch – fast schon eine Epidemie in Paraguay

Seit etwa einem Jahr werden verstärkt Fälle von Kindesmissbrauch zur Anzeige gebracht. Meist ist der Stiefvater, jedoch neuerdings auch der Vater, der, dem keiner die Tat zugetraut hat.

Zu Hause der Macher und in der Öffentlichkeit unscheinbar.

Staatsanwalt Roberto Velazquez erklärte bei einem Radiointerview, dass erst gestern ein neuer Fall angezeigt wurde. Die älteste von drei Schwestern meldete den Fall, nachdem die Kleinste, eine 6 Jährige, ihr Leid mitteilte. Zuerst schnappte sie sich ihre Schwester und brachte den Fall zur Anzeige. Der Täter war der eigene Vater. Alle drei Geschwister mussten das Gleiche durchmachen, nachdem die Mutter vor drei Jahren starb und die Stiefmutter einfach wegschaute.

Leider konnte keine direkte Verhaftung durchgeführt werden, weil dem Vater bewusst wurde, dass nach ihm gefahndet wurde. Der Flüchtige, wie auch die Kinder, stammen aus Itacurubí de Rosario, Departement San Pedro.

„Wieder haben wir einen solchen Fall. Wie ich schon zu anderen Gelegenheiten sagte, haben wir eine alarmierend hohe Anzahl an sexuellen Missbrauchsfällen von Minderjährigen“, so Velazquez.

Anscheinend fand der Kindesmissbrauch das erste Mal bei dem kleinen Mädchen statt. Nichtsdestotrotz muss die Aussage überprüft werden. Dazu soll das mutmaßliche Opfer mit einer Psychologin in einem Verhörraum sprechen, wo sie von anderen Erwachsenen durch eine Glasscheibe beobachtet werden kann, während sie sich unbeobachtet fühlt.

Quelle: Hoy

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