Kleinkind stirbt an einer Atemwegserkrankung: Mutter ist 17 Jahre alt und der Vater 42

Hohenau: Die Angestellten des Regionalkrankenhauses von Encarnación informierten die Nationalpolizei und die Staatsanwaltschaft über den Tod eines Kleinkindes im Alter von einem Jahr und fünf Monaten infolge einer Atemwegserkrankung.

Das kleine Mädchen kam fast ohne Lebenszeichen in Begleitung ihrer Mutter im Krankenhaus an, einer Minderjährigen im Alter von 17 Jahren, die angab, der Vater des Babys sei ihr Ehegatte, ein 42-jähriger Mann.

„Am Dienstag kam das Kind in einem sehr schlechten Gesundheitszustand im Krankenhaus an. Zuerst suchte die Mutter ärztlichen Rat im Gesundheitszentrum von Hohenau, nachdem dieses am nächsten von ihrem Wohnort lag. Sie stammt aus einer Stadt namens Arroyo Claro, die sehr weit von der Hauptstadt des Departements entfernt liegt“, sagte Jorge Ayala, Chefarzt des Regionalkrankenhauses Encarnación.

Das kleine Mädchen wurde fast ohne Lebenszeichen in den Kindernotdienst des Krankenhauses eingeliefert, der Tod ereignete sich am Dienstag, 9. August, gegen 20:00 Uhr. Laut Polizeibericht sei das kleine Mädchen von der diensthabenden Ärztin Eliza Núñez behandelt worden, die darauf hingewiesen habe, dass das Kind keinen Puls mehr habe, nicht atme und ihr Körper kalt sei.

Unter diesen Bedingungen begann das diensthabende Personal des Regionalkrankenhauses von Encarnación mit der Wiederbelebung des Kindes, aber leider waren alle Versuche ohne Erfolg, da es schließlich starb. Als wahrscheinliche Todesursache stellte die behandelnde Ärztin ein multiples Organversagen aufgrund eines schweren obstruktiven Bronchialsyndroms fest.

Angesichts des bedauerlichen Vorfalls informierte das Krankenhaus die Nationalpolizei über die Situation und meldete die Tatsache der Staatsanwaltschaft. Dies in erster Linie, wenn man bedenkt, dass die Mutter des Kindes erst 17 Jahre alt ist und sie mit 15 Jahren schwanger geworden wäre. Laut Dr. Ayala hätte das Kind gerettet werden können, wenn ihm rechtzeitig medizinisch geholfen worden wäre, aber die Atemwegsinfektion sei schon zu weit fortgeschritten gewesen.

Wochenblatt / La Nación

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12 Kommentare zu “Kleinkind stirbt an einer Atemwegserkrankung: Mutter ist 17 Jahre alt und der Vater 42

  1. ZItat: “Dies in erster Linie, wenn man bedenkt, dass die Mutter des Kindes erst 17 Jahre alt ist und sie mit 15 Jahren schwanger geworden wäre.”
    Ach herrjeh!
    Ich habe grade mal auf die Karte geguckt. Das ist wirklich am A*sch der Welt. Mittiger in der Pampa geht nicht. Und nun das scheinheilige Gefasel über das Alter der Mutter. Sowas kann nur Stadtmenschen einfallen. Da müsste man hier die halbe Bevölkerung der Pampa wegsperren, denn das ist doch hier gang und gäbe, dass die Mädchen schon im Teenyalter in “wilden Ehen” leben und teils auch Kinder bekommen.
    Es gibt einen riesigen Unterschied in der Mentalität der Stadtmenschen und der Landbevölkerung. Die Stadtmenschen haben das Bedürfnis mondän zu sein, sie europäisieren sich immer mehr. Deshalb auch immer mehr Homose*uelle.
    Das erkennst Du an der Kleidung, an der Schulbildung, an den Lebensumständen und an der Se*ualmoral. Und die Se*uelmoral ist besonders auf dem Lande extrem animistisch-katholisch geprägt. Und das heißt einerseits, kein Se* vor der Ehe und im Gegenzug, kein Mindestalter für die Ehe. Mit 16, wenn Jugendliche im Durchschnitt ihr “erstes Mal” haben, heißt das für diese, dass sie eine dauerhafte Beziehung eingehen, denn sonst wäre ihre natürliche se*uelle Entwicling in deren Moral- und Religionsvorstellungen Sünde, Und diese Ehen sind meistens auch nicht juristisch vollzogen. Sondern man einigt sich, praktisch im Bett, darauf eine eheähnliche Beziehung einzugehen, mit einem oft älteren Mann, der lange gespart hat, damit er kurzfristig einen auf wohlhabend machen kann und so gewinnt er das Herz eines jungen Mädchens. Die sich mit der Eingehung der eheähnlichen Beziehung erhofft, einen guten Fang gemacht zu haben und versorgt zu sein. Vielleicht auch, weil sie sich erhofft schnell aus dem Elternhaus heraus zu kommen, wo sie in einer Holzhütte auf einer alten Matraze auf dem Boden schläft, wo sie die Wanzen beißen und ab und an bekommt sie von den besoffenen Eltern was an die Backen.
    So sieht nun einmal die Realität vieler Familien hier aus.
    Ich sage nicht, dass alle Mädchen und Jungen und Kinder so leben, aber viele.
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    Und selbst in der Stadt findest Du reichlich solche Schicksale. Du brauchst nur in die Armenviertel zu gehen. Aber das blenden die mondänen Vorstadtmenschen gerne aus, weil sie in einer Traumwelt leben, die ihnen in Telenovelas in die Gehirne gepflanzt wird. Und so ziehen sich Grenzen durch die Bevölkerungsschichten. Wohlhabendere Bevölkerungsschichten ignorieren die Armen nicht nur, nein sie möchten sie vergessen. Die Armen existieren in deren Köpfen gar nicht.
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    Und dann kommt das vor, dass eine Sau durchs mediale Dorf getrieben wird und die Staatsanwaltschaft, getrieben von empörten Stadtmenschen aktiv wird und sich ein einziges Opfer aus den vielen vielen Schicksalen heraus pickt. Obwohl der Nachbar und der Nachbarsnachbar und der Nachbars……genau das Selbe tut.
    Blinder Aktionismus ist das.
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    Würden aber genau diese, meistens korrupten Staatsanwaltschaften und Politiker und ihre Amigos sich nicht große Teile des BIP in die eigenen Taschen wirtschaften, dann wäre das Volksvermögen auch gerechter geteilt.
    Es gibt 3 Bevölkerungsschichten. Zuerst wäre das große Heer der Arbeiter und Handwerker. Die die jeden Tag für um den Mindestlohn arbeiten. Diese Menschen sind wichtig für die Gesellschaft, denn sie erwirtschaften das BIP.
    Dann kommen die Menschen mit UNternehmergeist. Diese sind oft wohlhabender, für sie arbeitet die Arbeiterklasse. Auch diese MEnschen sind enorm wichtig, denn Menschen mit Mut zum unternehmerischen Risiko und Ideen braucht das Land. Sonst gibt es keinen Fortschritt, keine Investitionen und keine Innovationen.
    Und dann kommt die letzte Klasse. Die Schmaritzer. Die die von Steuergeldern und Abgaben leben und das nicht zu knapp. Nichts herstellen, keine Dienste leisten, außer die Menschen mit immer mehr Regeln und Steuern piesacken.
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    Nur wenige Menschen hier auf dem Land verdienen mehr als den Mindestlohn und viele sogar deutlich weniger. Viele haben gar keinen Job und leben von Gelegenheitsjobs.Das heißt, einen Monat haben sie vielleicht den Mindestlohn und den nächsten Monat haben sie gar nichts. Währenddessen verdient ein Amigo ein Vielfaches des Mindestlohns und tut so gut wie gar nichts, außer genau den Menschen, die hart arbeiten und trotzdem nichts haben, noch das Leben schwer zu machen und ihnen seine weltfremde, mondäne Moral aufzudrücken.

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    1. Das ist ein wirklich ein sehr guter Beitrag, dem ich zustimme. Nick hat mehr Ahnung über das Leben hier in Paraguay als die meisten Stadt-Menschen in Asuncion, die schon ihr ganzes Leben in Paraguay verbringen. Die glauben halt nur, die Landbevölkerung lebt zufrieden vor sich hin, weil sie leckere Chipa backen, Hühner halten und Maniok anbauen.
      Dabei gibt es schon in den kleinsten Ortschaften ein paar wenige Leute, die das meiste Land besitzen und die Armen mit einem Hektar auskommen müssen.
      Letztens wollte ich Fisch kaufen, der arme Schlucker sagte mir, er hätte gerade keins, weil die Polizei ihm in der ruta die Ware abgenommen hatte (keine Papiere wo der Fisch herkam) und die 200k an “Spende” nicht zahlen konnte. Das ist wenn 1.welt-gesetze ein korruptes dritte Welt Land trifft.

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    2. PS: Um das richtig zu verstehen sollte man nicht fragen, wie viele minderjährige Mädchen schon Mutter sind. Sondern man sollte fragen, wie viele, auch schon lange erwachsene und alte Frauen Mutter geworden sind, als sie noch minderjährig waren.
      Dann versteht man, dass diese Lebensweise gang und gäbe ist und seit Jahrhunderten oder länger Usus ist.

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    1. Selbstverständlich gibt es die Pille, sogar im Gegensatz zu Deutschland rezeptfrei und viel billiger, für deutsche Verhältnisse.
      Viele Paraguayer mit Mindestlohn allerdings können und wollen sich die nicht leisten. Zudem sind Paraguayer sehr viel religiöser als die Deutschen und wir wissen ja alle, wie Gottes kathoilisches Sprachrohr auf Erden zu der Pille steht.
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      Auch sind paraguayische Jugendliche nicht so aufgeklärt wie Deutsche. Selbst erwachsene Paraguayer kichern wie kleine Mädchen, wenn Du mit ihnen offen über Se* redest und ganz besonders hier auf dem Land gibt es das Problem, dass sich in den kleinen Dörfern und Städtchen so gut wie jeder kennt. Wenn also die 16-Jährige sich im Laden Kondome kauft, dann könnte sich das herumsprechen, denn Klatsch und Tratsch ist eine der Lieblingsbeschäftigungen von Paraguayern und kein Mädchen möchte in ihrem Dorf als Flittchen gelten. Deshalb finden viele Techtelmächtel heimlich in irgendwelchen heruntergekommenen Motels statt. Sofern die sich das leisten können, sonst eben im Gebüsch auf der Picknickdecke. Die Mädchen vertrauen bei der Verhütung also ganz auf die Erfahrung der Männer, sich Kondome zu besorgen….oder eben nicht. Vielen Männern guckt die Dummheit förmlich aus den Augen. Man kann froh sein, wenn die Rechts und Links unterscheiden können. Dann gibt es eben den Koitus Interruptus.
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      Es wird den paraguayischen Jugendlichen nicht leicht gemacht ihre Se*ualität zu entdecken und einen vernünftigen Umgang damit zu erlernen.

    2. PS: Ich sprach bisher von den guten Jugendlichen. Es gibt leider bezüglich der se*uellen Aufklärung noch eine Parallelkultur.
      Die ist geprägt durch Rap, Drogen. Tätowierungen und Kriminalität und schwappt meines Erachtens von Brasilien hier herüber. In dieser Kultur sind Mädchen gruntsätzlich Putas und die Mädchen sind stolz drauf. Diese Kultur wächst leider, wohl auch durch zunehmenden Zugang aufs Internet mittels Smartphones.
      Eine gesund aufgeklärte Kultur zwischen diesen Extremen gibt es hier praktisch nicht.

    3. @Tscharlie, nein, nein, es ist nicht alles nur schlimm hier im Paragauy. Es gibt durchaus auch fähige Leute. Du kannst im Spital richtig und gut behandelt werden. In allen Lebensbereichen. Das Problem ist, dass weder Garantie noch rechtliche Handhabe dafür hast. Meine Erfahrungen sind, meistens geht es gut. Okay, ein paar Abstriche muss man machen, aber das muss man halt in Kauf nehmen. Aber manchmal, da fragst dich echt, was die da eigentlich gewurstelt haben. Dafür hast eben keine Garantie. Beispiel sind Handwerker, Mecanicos, eigentlich alle. Man muss hier wirklich Ferien nehmen, den Liegestuhl daneben aufstellen und gucken, was der/die da jetzt macht/machen. Sonst wirst höchstwahrscheinlich gelinkt.
      Ein Indiz für schlechte Arbeit ist stets, wenn sie, kaum kennen sie dich seit zwei Minuten, schon deine Amigos des Vertrauens seien und nebst dem, was man von ihnen will, auch noch alles andere auch können. Wenn also vom Maurer einen Kostenvoranschlag haben willst und er dir sagt, dass er dann auch die Elektrik machen kann zum Beispiel.
      Gute Arbeit leisten sie, wenn ihnen nicht gleich den ganzen Auftrag vergibst. Sonst reiben sie sich schon die Hände und die €-Zeichen-Augen und klagen einem nach dem Rauswurf ein oder werden gar Handgreiflich. Beispiel: Willst ein Haus bauen, so stellst ihn nur für den Bau hiesig Kindergartenfundament an. Wenn er die Sache gut macht, darf er eine Mauer hochziehen. Wenn er das gut macht, darf er auch eine zweite Mauer hochziehen. Usw. Dann merkt man schnell, ob er am zweiten Tag auch noch gute Arbeit leisten will und am zweiten Tag nicht schon Vorschuss haben will.
      Kurz: Man muss hier auf alles gefasst sein. Die Möglichkeiten sind grenzenlos.
      Sicher gibt es auch in DÖCHL schlechte Handwerker. Sicher ist in DÖCHL der Rechtsweg teuer und langwierig auch. Aber solch ein Pfusch, der hier teilweise abgeliefert wird, da würde sich jeder döchlerische Pfuscher dafür schämen.
      Die Pille, sämtliche Verhütungsmittel und gute ärztliche Versorgung gibt es auch hierzulande. Aber nicht das ganze Land hat eine gute ärztliche Versorgung. Und die privaten Spitäler sind auch nicht billig. Das kostet dann alles auch.
      Etwas weiter Weg von den größeren Städten des Landes ist die ärztliche Versorgung nicht so gut und die Wegen zum nächsten Spital sind weit und wackelig, wenn es mal pressiert.
      Ich denke, die meisten Paraguayanerinnen leisten sich auch mal Verhütungsmittel. Und sehen dann, dass sie ja gar nicht schwanger wurden. Dann lassen sie sie halt weg. Das ist wie wenn sie hier zum Fahrzeug aussteigen wollen, gestern war auch gut, also mal Wagentüre aufmachen und dann gucken, ob heute ein anderer kommt. Sonst hat der ja sicher Bremsen und einen Einkratzer mit dabei.
      Im Paragauy ist alles logisch. Man muss die Logik einfach so lange wenden, bis sie logisch ist.

  2. @Tscharlie. Übersetzt mit G…..e: (Eines der ersten Suchergebnisse bei “Pille in Paraguay”): “Was ist das am häufigsten verwendete Verhütungsmittel in Paraguay?
    Die am häufigsten verwendeten sind oral und injizierbar; Kondome folgen. Das Angebot von Verhütungsmethoden ist in allen Gesundheitsdiensten des Ministeriums kostenlos gewährleistet. 47 % der Schwangerschaften sind ungeplant.”
    Was meinst Du mit “schrecklichen Verhältnissen in Paraguay”?
    Hier kann sich jeder informieren, wo, wann und über was es ihm beliebt. Keine Informationsquelle wird gesperrt, oder der Zugang zensiert. Niemand wird staatlich drangsaliert, wenn er eine andere Meinung als der Mainstream vertritt. Telegramm darf hier jeder lesen und wenn es ihm beliebt da auch schreiben, ohne von Propagandasöldnern als Schwurbler oder gar Nazi betitelt zu werden. Aber wem erzähl ich das. Das weißt Du alles besser als ich – auch wenn es Dir ein Dorn im Auge ist.

    1. Zitat: “Das Angebot von Verhütungsmethoden ist in allen Gesundheitsdiensten des Ministeriums kostenlos gewährleistet. 47 % der Schwangerschaften sind ungeplant.”
      Google ist eines, die Realität oft etwas anderes. Würdest Du Dich wegen einer Packung Verhütungsmittel in einem Gesundheitszentrum in die Warteschlage zwischen all den japsenden und röchelden Kranken stellen wollen, um dann nach Stunden gesagt zu bekommen, dass die Verhütungsmittel gerade “vergriffen” sind?
      Wenn es so einfach wäre, dann wär nicht fast jede zweite Schwangerschaft ungeplant.

      1. @Nick, nein ich würde mich sicher nicht anstellen – jedenfalls solange sich das irgend wie vermeiden lässt. Mich informieren und Prioritäten setzen würde ich auf jeden Fall. Zum Ausdruck wollte ich bringen, das Menschen hier jederzeit die Möglichkeit haben an Informationen zu gelangen. Das gilt für die meisten Menschen in Mitteleuropa auch – nur wird es diesen Menschen da immer schwerer gemacht. Die wirkliche Frage ist: Warum ?
        Was dann der “informierte” Mensch mit diesen Informationen anfängt, steht doch auf einen ganz anderen Blatt.

        1. Ja, Zensur und Propaganda ist ein großes Problem, vor allem in Deutschland, da gebe ich Dir Recht. Es sieht aber hier auch nicht viel besser aus.
          Man darf nicht vergessen, dass viele Medien zur Cartes-Gruppe gehören und die andere Hälfte der Medien links-liberal, wahrscheinlich aus den USA querfinanziert ist, die im Moment aufschwung hat, weil sich ein Teil der Colorados unter Abdo einen Grabenkrieg gegen den HC-Flügel leistet.
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          Es ist schon richtig, dass man hier nicht vom Staat bedrängt wird, wenn man seine Meinung sagt. Dafür ist es keine Seltenheit, dass hier Opositions-Politiker Opfer von Auftragskillern werden.
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          Es steht um die Demokratie und Meinungs- und Gewissensfreiheit sehr schlecht, hier genauso wie in D.

      2. Ja, @Onkel Nick, was in den hiesig Statistiken geschätzt wird und die Realität sind oft zwei verschiedene Sachen. Mich würde es nicht erstaunen, wenn kein einziges Kondom auch wirklich grati abgegeben wird, sondern über irgend welch Kanälen auf Kosten des Staates zu Plata gemacht wird. Viele hier können – so auch mein Eindruck – Rechts und Links nicht unterscheiden, aber irgend etwas, was sie grati irgendwo abgezwackt haben wieder zu Plata zu machen, das können sie ganz bestimmt gut. Ich will damit nicht schreiben, dass alle Paragauyaner nur Diebe und Taugenichtse sind. Es gibt hier auch ehrliche und gebildete Eingeborene. Aber omG, da hat es schon Typen darunter, denen möchte ich nicht einmal am Tage begegnen. Viele können ja nicht einmal richtig lesen und so würde es mich nicht erstaunen, wenn sie ihr Kreuzchen machen, um Verhütung erhalten zu haben, diese Verhütungsmittel aber verkauft werden. Spätestens nach dem vierten Kind als 20-Jährige wissens dann auch über Verhütung bescheid. Ich denke, die 3-Monats-Spritze gibt es in den öffentlichen Spitälern nicht. Kondome soll es kostenlos geben. Sicherlich gibt es ÄrzteInnen, die es gut meinen und den Damen in der Sprechstunde kostenlos Pariserli mitgeben. Aber der Alte zuhause wird sie nicht benutzen wollen. Ich denke, hierzulande müssen noch viel mehr Frauen unterwürfig sein, aus Angst vor Schlägen, mangelndem Bewusstsein der Rechte, mangelnder Hilfe seitens des Staates und damit sie und ihre in die Partnerschaft eingebrachte 13 Kinder ein Dach über dem Kopf haben.

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