Können die Landwirte bald ihre Felder nicht mehr bearbeiten?

Caaguazú: Die Mennoniten bearbeiten ihre Felder unter dem Schutz von Polizei und Militär, oder gar nicht mehr. Nun wurden Landwirte in Caaguazú Angriff von Kriminellen. 10 Traktoren sind beschädigt, als man Nägel in die Reifen stach.

Beschuldigt dafür werden Campesinos, landlose Bauern, in der Gegend. Nun beschlossen alle Betroffenen die Angreifer selbst zu vertreiben, angesichts einer Untätigkeit der Behörden.

„Wir werden nun selbst das Recht in die Hand nehmen. Alle Ländereien haben legale Grundstückstitel“, sagte Hermes Aquino, Landwirtschaftskoordinator aus Paraguay. Kleine Produzenten aus der Zone Ko’e Rory in Caaguazú sind betroffen.

Schon im August kam es zu Zwischenfällen zwischen den Campesinos und Landwirten. Es wurde Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gemacht, jedoch ohne Ergebnisse. Der Bürgermeister aus der Zone, Tulio David Matto, soll die Angreifer unterstützen. „Als wir die Campesinos vertrieben riefen sie nach dem Bürgermeister“, sagte Aquino.

Die Landwirte klagen, dass der Angriff Paraguayer gegen Paraguayer ein Akt von “Terrorismus“ und politisch motiviert sei.

Nun bewacht die Nationalpolizei die Felder in der Region angesichts einer drohenden Verbrennung von Traktoren der Landwirte.

Wochenblatt / Ultima Hora

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10 Kommentare zu “Können die Landwirte bald ihre Felder nicht mehr bearbeiten?

  1. Keine Kommentare?
    Verstehe ich – da bleibt einem die Spucke weg.
    Aber es ist nichts Neues: alle korrupt. Aber verständlich. Man will ja schliesslich den hart erarbeiteten Spitzenplatz in der Gruppe der korruptesten Länder nicht verlieren.
    Somos orgullosos de ser Paraguayos.

  2. Das ist schon wirklich gruselig, dass die Menschen nicht zusammen arbeiten können, sondern der Faule dem Fleissigen seinen nachvollziehbaren Erfolg neidet und den Fleissigen mit Unterstützung der Politiker drangsalieren kann. Wer arbeitet denn nach dem Abzug der Fleissigen auf deren Felder? Doch ganz sicherlich nicht diese Campesinos, die meist gesteuert sind und bislang auch nicht durch fleissige Taten aufgefallen sind???

  3. Das ist eine harte Nummer,es fehlen die Worte!
    Endlich ein Lichtblick, wehrt Euch und der Spuk hat ein Ende. Macht Dampf das die Fetzen fliegen,dann ist Ruhe!
    Stellt eine aktive Bürgerwehr auf!
    Das ist Terrorismus und politisch motiviert von den Partei´n extra vor Wahl!
    Das mehr da hinter steht sagt schon der Krähenfuss, Armierungsstahl,geschweißt.
    Die armen Campesinos haben gleich die Werkstadt mit Schweissgerät mit gebracht.

    .

    1. Sehr gut @wolfgang, sehe ich auch so. Zitat: „Die armen Campesinos haben gleich die Werkstadt mit Schweissgerät mit gebracht.“ Ja, mit Trennschleifer und Biegemaschiene…. Wie viele von diesen riesen Teilen wurden denn ausgelegt?

  4. Paraguay ein Rechtsstaat? Dieser Staat ist nicht einmal mehr in der Lage seine Bürger zu schützen. Das kann nicht gut gehen!

    1. Simpllicus, was denken sie eigentlich? Das ist auch nicht möglich, dass die Polizei alle schützen kann.
      Auch in Europa passieren solche vergehen, nur wird nicht immer alles Publik gemacht.
      Paraguay ist ja so gross und so dünn besiedelt, dass das nicht möglich ist, jeden zu beschützen. Organisieren Sie das, das jeder beschützt wird!!!!
      Das währe die Beste Tat Ihres Lebens.

      1. Dann also muss man sich selber schützen – auch gut.
        Tut man dies aber, ist diesmal sofort die Polizei und die Staatsanwaltschaft vor Ort!

  5. Der Witz dabei ist wenn ich mich selber „Schütze“,-als Ausländer ist doch was zu „holen“!,
    das und nichts anderes ist die Triebfeder der Behörden usw,also bin ich wenn ich dann
    Obsiege der zu Verfolgende.
    Nicht wehren und ja nicht die Familie und sich zu schützen ,-so hätten sies gerne.
    Los los ihr Räuber und Verbrecher“zügig voran“,-die wehren sich ohnehin nicht!.
    So und nicht anders haben wir uns zu verhalten,-ein Skandal ohne gleichen.
    Wenn dich einer schlägt,halte ihm die andere Wange hin.
    Und die Politik schaut diesem Treiben ohne Interessen tatenlos zu.

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