Kolonisten fordern Allwetterstraßen, um aus der “Armut zu entkommen“

Moises Bertoni: Allwetterstraßen sind vor allem für landwirtschaftliche Erzeuger eine Notwendigkeit. Sie tragen dazu bei, die Wirtschaftskraft zu beleben oder für einen weiteren Aufschwung zu sorgen, jedoch sind vielerorts im Land die infrastrukturellen Verhältnisse prekär.

Einwohner der Gemeinde Moisés Bertoni fordern vom Ministerium für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC) die Pflasterung von Straßen, die in ihr Gebiet führen. Viele Kolonisten behaupten, der schlechte Zustand der Wege sei immer eines der größten Hindernisse, um der Armut zu entkommen. Mindestens 17 km Kopfsteinpflaster sind notwendig, damit endlich ein Ausweg aus dieser Situation entsteht.

Aufgrund dieser Unannehmlichkeiten, denen die Kolonisten in diesem Sektor des Bezirks ausgesetzt sind, organisierten sie in Anwesenheit von Vertretern der örtlichen Stadtverwaltung, der Gouverneursregierung und des Ministeriums MOPC eine öffentliche Anhörung, bei der die Betroffenen die Aufnahme ihrer Beschwerden verlangten und für Abhilfe sorgen sollen.

Der Vizepräsident der Straßenkommission von Moisés Bertoni, Alejandro Martínez, sagte, dass die vorgenannte Kolonie eines der Gebiete sei, in denen die landwirtschaftliche Produktion zum wirtschaftlichen Wachstum aller in der Region beitrage und sich die Behörden jedoch nur selten um die Situation der Erzeuger kümmern würden.

Er behauptete, dass die meisten Straßen bei jedem Regen unpassierbar seien und sie deshalb ihre Produkte nicht mehr auf den Markt bringen können, um sie zu verkaufen. Sie benötigen daher zwangsläufig befestigte Straßen, umso ihren Lebensunterhalt zu sichern und so einen Produktionsausfall zu vermeiden.

Bürgermeister Agustín Ovando (ANR) von Moises Bertoni verpflichtete sich, den Antrag der Kolonisten im MOPC zu begleiten, um das Ziel der mehr als 30.000 Einwohner für Allwetterstraßen zu erreichen, die in diesem Teil der Gemeinde ansässig sind.

Wochenblatt / ABC Color

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2 Kommentare zu “Kolonisten fordern Allwetterstraßen, um aus der “Armut zu entkommen“

  1. Man o man, da leben 30.000 Einwohner und diese Ministerium für Geldverlochung in Straßenlöcher war noch nicht einmal fähig ihnen 17 Kilometer ! Kopfsteipflaster zu installieren!
    17 Kilometer Kopfsteipflaster werden den Steuerzahler ja wohl wieder hunderte von Millionen US-Dollar kosten und muss spätestens nach einem Jahr wieder saniert werden, sofern diese 17 Kilometer Kopfsteipflaster überhaupt noch in diesem Jahrhundert fertig gestellt werden können.
    17 Kilometerchen, damit 30.000 Einwohner wirtschaftlich tätig sein können, um die Wirtschaftskraft zu beleben oder für einen weiteren Aufschwung zu sorgen. Nein, sie reden nicht über 17 Kilometerchen Asphalt, bitten nur für 17 Kilometerchen Kopfsteinpflaster. Ob das das MOPC noch schafft? Wo tausende Mitarbeiter des MOPC beschäftigt sind Straßenlöcher mit dem Auffüllen von Erde zu reparieren? Müssen wohl noch tausende Mitarbeiter beim MOPC angestellt werden zuerst, vor allem in der Verwaltung, sagen wir 160 in der Verwaltung und 3 für den Kopsteinpflaster zu verlegen.

  2. Wenn die Deppen auf dem Foto sich selbst organisieren statt nach dem Staat zu rufen, dann würden sie nicht erdulden müssen, dessen Falschgeld zu verwenden, sondern mit sich selbst klarkommen. Ab 400 Menschen mit Hausverstand funktioniert jede Enklave auch ohne Regierung. Aber nur wenn man will und kann.

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