Kongress zum Minenunglück

Bolivien: In der nächsten Woche wird eine bolivianische Delegation die Regierungen von Argentinien und Paraguay über das Minenunglück und die daraus resultierende Verunreinigung des Rio Pilcomayo informieren.

Der bolivianische Vizeaussenminister Juan Carlos Alurralde und der stellvertretende Umweltminister Roberto Salva, werden am 24. Juli in Buenos Aires mit den Vertretern von Argentinien und Paraguay zu einem Trinationalen Kongress zusammentreffen. Dieses Treffen war bereits vor dem Unglück, welches am 04. Juli stattfand, geplant.

Die Verunreinigung wurde durch Risse in dem Schutzwall einer Minengesellschaft verursacht. Das betroffene Gebiet liegt bei der bolivianischen Stadt Potosi und führte zu Besorgnis in den angrenzenden Departements Chiquisaca und Taija.

Der Generalsekretär des Gouvernement Rene Navarro, der Stadt Potosi erklärt, dass es sich nicht um einen Dammbruch, wie zuerst gemeldet, handelt, sondern um Risse in dem Damm, durch die Stoffe entweichen konnten. Eine Kommission konnte diese Abfälle noch nach einer Strecke von fünf Kilometern nachweisen. Im Moment werden weitere Strecken geprüft, um genauere Angaben zu haben.

Die Bevölkerung wurde informiert, das Wasser nicht zu trinken oder zum gießen zu nutzen. Die Wasseranalysen haben erhöhte Werte von Sodio, Eisen,Chrom und Magnesium ergeben. Eine Anklage gegen die Minengesellschaft in Potosi wurde erhoben. Im Bereich Chuiquisaca sind im Moment 26 Dörfer in 9 Stadtbezirken durch die Verunreinigung betroffen.

(Wochenblatt/UltimaHora)

 

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