Krank, kränker, IPS

Asunción: Normalerweise sollte man, wenn man ein Krankenhaus aufsucht, es wieder gesund verlassen. Es kann aber passieren, dass man kränker wird als bei der Einlieferung.

Das zentrale Hospital vom IPS in der Hauptstadt scheint wieder einige Probleme zu haben. Patienten in der fünften Etage behaupten, dass seit zwei Wochen die Klimaanlage nicht funktionieren würde. Sie müssen unendliche Torturen aushalten, nur selbst mitgebrachte Ventilatoren schaffen Erleichterung.

„Zwei Wochen sind wir ohne Klimaanlage. Patienten und Angehörige müssen die Situation ertragen und niemand schafft für Abhilfe“, erklärte Maria Luisa Zambrini. Sie stellte aber klar, dass das Problem nur in einigen Zimmern auftauche, nicht in der gesamten Etage.

„Ich habe 33 Jahre meines Lebens Beiträge bezahlt. Ich denke, dafür kann man minimalen Komfort verlangen“, klagte die Versicherte Zambrini weiter.

Die Situation wurde Krankenschwestern und dem Wachpersonal gemeldet, jedoch eine Antwort erfolgte nicht. „Wir braten hier weiter. Viele werden kränker als sie vor der Einlieferung waren“, betonte Zambrini.

Augusto Alcaraz, Leiter für die Instandhaltung vom Institut für soziale Sicherheit (IPS) des Zentralkrankenhauses, sagte, es sei vernünftiger die Probleme zuerst dem Personal zu melden als immer gleich an die Presse zu gehen.

„Das Gebäude hat viele Probleme. Fremdfirmen führen Aufträge durch und diese sind nicht leicht koordinierbar“, sagte Alcaraz. Als erfuhr, dass Zambrini die Mängel wegen der Klimaanlage dem Pflegepersonal gemeldet haben soll bezweifelte Alcaraz die Vorgehensweise. „Falls dies der Fall war müsste der Fehler schon behoben sein“, erwiderte er.

Wochenblatt / ABC Color

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