Längere Winterferien angedacht

Gestern war der letzte Schultag für alle Schüler im Land. Für zwei Wochen können sie und natürlich auch die Lehrer eine Auszeit nehmen. In der Zwischenzeit wird daran gefeilt das System der Ferien zu reformieren. Aber die Lehrer und Direktoren von öffentlichen und privaten Einrichtungen lehnen die geplanten Änderungen ab.

Es ist angedacht die Winterferien zu verlängern und im Gegenzug dafür die langen Sommerferien zu verkürzen.

Bildungsminister Enrique Riera und ein Expertenteam wollen aber das Vorhaben durchsetzen. „Der Winter hat sicherlich seine Nachteile, aber auch hohe Sommertemperaturen beeinflussen das Lernverhalten der Schüler. Die Klassenzimmer bieten keinen Schutz gegen die lange Hitzewelle“, argumentierte Professorin Marisa Fretes, von der Schule Naciones Unidas (CNNU). Auch die Direktorin dieser Einrichtung, Natividad Fernández, stimmte der Aussage zu. „In unserem Fall verfügen einige Unterrichtsräume über Klimaanlagen aber wir müssen bedenken, dass dies in den meisten Institutionen des Landes nicht der Fall ist.

Der Bildungsminister Riera jedoch behauptet, dass insbesondere die Fehlzeiten in der Wintersaison durch Krankheit deutlich ansteigen würden und deshalb die Sommerferien verkürzt werden müssten.

Der Leiter der privaten Bildungseinrichtungen, Armando Ficorilli, sagte, wenn das Wetter nicht geeignet sei können interne Änderungen vorgenommen werden. Die Fehlzeiten in privaten Schulen durch Influenza Fälle beträgt 40%. Für 2016 sind die Winterferien bis zum 22. Juli geplant, oft gab es aber auch schon eine Änderung des Zeitraums aufgrund der Witterung.

Quelle: Ultima Hora

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

Kommentar hinzufügen