Lage in Pilar verschlechtert sich

Die Stadt Pilar nähert sich einem “orangen“ Alarm, es fehlen nur noch 22 Zentimeter vom Paraguay Fluss bis zu diesem Ereignis, der weiter ansteigt, dann müsste wohl ein Teil der Metropole evakuiert werden. Mittlerweile ist schon eine Vielzahl von Problemen aufgetreten, mehrere Stadtteile stehen unter Wasser. Durch gemeinsame Anstrengungen der Behörden, unter anderem der Nationalpolizei und der Streitkräfte, kann der Damm noch gehalten werden.

Der Paraguay Fluss stieg gestern Abend um 8 Zentimeter an, auf 8,78 Meter. Laut dem Alarmsekretariat seien bis jetzt 190 Familien evakuiert worden, das entspräche in etwa 350 Personen.

Augusto Paredes, Leiter der örtlichen Gesundheitseinrichtung, sagte, die Bevölkerung werde ausreichend versorgt. Mitarbeiter der Behörde empfahlen aber, kein unbehandeltes Wasser zu verbrauchen und ein Augenmerk auf Schlangen zu werfen, die aufgrund des Hochwassers in die Stadt geschwemmt werden könnten. Die Verbindung zwischen den Grenzübergängen Cano und Bermejo, Argentinien, wird bis auf weiteres noch aufrecht gehalten.

Quelle: Ultima Hora