Lateinamerika-Beauftragter aus Deutschland trifft auf paraguayischen Außenminister

Asunción: Nach dem Besucher von Präsident Cartes im vergangenen Dezember kam der Regionalbeauftragte des Auswärtigen Amts für Lateinamerika und die Karibik, Dieter Lamlé, nach Asuncion gereist um sich mit dem Außenminister zu beraten.

Neben bilateralen Themen die zwischen Paraguay und der Bundesrepublik Deutschland erörtert wurden, sprach man auch über die Verhandlungen des Mercosur und der Europäischen Union, die auf bestem Wege sind sich so anzunähern, damit ein Freihandelspakt bald unterzeichnet werden kann. Lamlé signalisierte volle Unterstützung Deutschlands um bald den überregionalen Pakt abzuschließen. Eine weitere Verhandlungsrunde endete am gestrigen Freitag in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires.

Der in Pretoria geborene Lamlé erklärte sinngemäß, dass die Wahlen in Deutschland und in Frankreich dafür sorgen werden, dass im kommenden Jahr, also nach 19 Jahren seit Beginn der Verhandlungen, ein Ende in Sicht sein dürfte.

In Bezug auf bilaterale Beziehungen kündigte Lamlé den Besuch des parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Hans-Joachim Fuchtel an. Dabei soll die Wettbewerbsfähigkeit beider Länder für bessere Beziehungen verifiziert werden. Da Paraguay wirtschaftlich als attraktives Land eingestuft werden kann, müsse überprüft werden, ob deutsche Unternehmen, die schon auf dem Kontinent angesiedelt sind, nicht nach Paraguay übersiedeln könnten.

Bei dem Treffen waren neben Lamlé und Außenminister Eladio Loizaga auch der Deutsche Botschafter in Paraguay, Dr. Claudius Fischbach und der paraguayische Botschafter in Deutschland, Fernando Ojedo anwesend.

Weitere Treffen mit Vertretern der Paraguayisch-deutschen Universität (UPA), dem Vizeminister für Handel, Óscar Stark, sowie dem Senator Carlos Amarilla (PLRA) nahm Lamlé bei einem Aufenthalt wahr.

Wochenblatt / MRE

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