Lehrerinnen erklären einem Kollegen den Krieg

Asunción: Lehrerinnen haben einem Kollegen den Krieg erklärt, weil dieser sich negativ darüber geäußert hatte, dass viele Pädagogen nicht wissen würden, wie man Unterricht über das Internet vermitteln könne.

Luis Calderini hatte kein Erbarmen mit seinen Kollegen, die ihren Schülern seit Beginn der Quarantäne virtuelle Klassen anbieten. „Ich schwöre, ich schäme mich, sie wissen nicht, wie man arbeitet, wie man Geld generiert. Warum Eltern betrügen? Wir werden verhungern, ich bevorzuge das, das ist in Ordnung, wir müssen leben, aber das ist nicht der Grund, warum wir Unterricht prostituieren sollen“, sagte er.

Lehrer, die dank Technologie weiter unterrichten, schwiegen nicht. „Empathie und keine Kreativität, eine Schande für ihn, dass er nicht in der Lage ist, sich neu zu erfinden“, sagte die Pädagogin Valeria Torales (links im Beitragsbild).

Macarena Candia betonte ihrerseits, sie müssten arbeiten. „Wir alle versuchen zu überleben, wir alle wollen Unterricht von Angesicht zu Angesicht, aber solange das nicht möglich ist, darf er nicht sterben“, sagte sie.

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11 Kommentare zu “Lehrerinnen erklären einem Kollegen den Krieg

  1. wie seltsam doch so manche Artikel sind. Hier wird von einer „Technologie“ geschrieben von einer Lehrerin“ Beitragsbild! Gleichzeitig lese ich einen Artikel “ deutsche Presse“ da schreibt ein Lehrer über die Notbetreuung der Schüler wie er Lehrpläne ausdrucken muss und das Stundenlang mit dem Fahrrad an allen Eltern (Schüler) in Briefkästen verteilen muss. Na gut. Lehrpläne per Fahrrad und in Briefkäsen verteilen, würde hier in Paraguay nun wirklich nicht machbar sein!

    1. Sicher ist das in Paraguay nicht machbar, denn da hat ja jeder Internet, deshalb verteilt man die Hausaufgaben per Internet. In Deutschland ist das natürlich nicht machbar, das diese viel zu kostspielig wäre. Nur berücksichtigt man bei solch einer Beurteilung in Paraguay nur einige wenige Schulen mit hohem Prestige, und vergleicht diese mit einer dörflichen Volksschule in Deutschland. Aber auch in Paraguay hat bei weitem nicht jeder Schüler PC oder WhatsApps. Wie geht dann der Unterricht bzw. die Verteilung von Aufgaben im Landesinneren, wo man teilweise nicht einmal das Gebäude verwenden könnte, weil niemand für eine notwendige Dachreparatur zuständig ist, und man deshalb den Unterricht in normalen Zeiten „unter dem Baum“ abhält? Welchen Unterricht genießen diese Kinder jetzt in den Zeiten, in denen der Kronen-Virus regiert???

      1. das ist doch bekannt! ich wollte nur wiedergeben, was man morgens so in der presse liest. Übrigens…öffentliche muslimische Gebete…Aus dem Bundestag erhält der Muezzinruf starken Zuspruch!

  2. Ich erlebe den Lehrer meines Sohnes als total genervt weil ich von ihm den Unterrichtsstoff einfordere. Er ist mit der Situation hoffnungslos überfordert seinen Unterricht per Whatsapp ab zuhalten. Seit 2 Monaten habe ich ca 6 Aufgaben insgesamt für alle Fächer erhalten. Davon mussre der Text der Buchseite abgeschrieben und 3 Fragen beantwortet werden. Letzte Woche kam nichts auf Anfrage was los ist…erhielt ich die Mitteilung er hätte nichts mehr geschickt da (heute) Anweisungen vom Ministerium kommen sollen.Matheaufgaben gab es in den ganzen 2 Monaten nicht eine Einzige. Man schliesst die Schulen aber kümmert sich weder um die Lehrer noch um die Schüler….

    1. Was? Der Lehrer hat noch nicht von jedem Elter 60 Mil verlangt, weil er noch eine Druckerpatrone kaufen muss da er keine Plata hat? Und nach den Zahlungen leider mitteilen musste, dass es zZ. keine Druckerpatronen zu kaufen gibt, das Geld aber bestimmt zurück geben werde, aber er momentan keine Plata habe um jetzt zurückzuzahlen, da er noch Streichhölzer und Bierbücks x 12 x 30 kaufen musste?
      Komisch.
      Das Problem ist, dass die mehrbesseren Lehrer höchstens imstande sind mit dem Smartphone ein Foto der Aufgaben ins Facebock und Wathsupp zu stellen. Das Mysterium für Edukation und Kultur weiß halt dank täglich 7 bis 11 Uhr hiesig Grundschul vielleicht abgeschlossen – um das Amigojöbchen zu erhalten – nicht wie die größte Universität in Deutschland mit über 70.000 Studenten kommuniziert. Woher auch? Geschweige denn so eine Software zu konfigurieren.
      Moodle
      https://de.wikipedia.org/wiki/Moodle
      Aber man möchte hierzulande ja keine selbständig denkenden Menschen, was ein Budget für Edukation der letzten Jahrzehnte für Bildung von 2% des BIP deutlich veranschaulicht. Die Kinder der Amigo-Politik-Korruptionsmafia kann sich ja Privatschule leisten, die immerhin ein wenig besser ist als die öffentliche Schule, so dass diese Schüler den hiesig IQ-Durchschnitt von 82 – gemäß Statistik, die nicht von mir stammt – auch erreichen.
      Tja, für zwei Millionen GS pro Monat würde ich denen schon so ein Moodle aufsetzen. Kann ja jeder Karottenpflücker, der noch ein wenig Homepäitschli bastelt. Ganz gerne.

  3. Sind die beiden Schönen im Titelbild nun Lehrerinnen oder Models? Präsentieren sich demnächst Lehrerinnen im Bikini oder was? Kein Wunder, wenn den Schülern nichts Gescheites beigebracht wird, denn wer sich so präsentiert, hat alles andere im Kopf, nur nicht einen konsequenten Schulunterricht.

    1. Manni, das sind “ Lehrerin“, aber nur für Sexualkunde, wieviel 10 + 3 sind wissen die nicht, da nicht mehr Finger. Das sind doch selber noch “ Grünschnäbel“ die können kein Lehrerstudium absolviert haben, geschweige Ihr “ Wissen “ weitergeben.

  4. Leite ich an meine Frau weiter, die ist Lehrerin und es gibt keine Probleme mit online-Unterricht. Luis Calderini über den werde ich auch mit meinen Nachbarn sprechen, die Rechtanwälte sind.

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