Apotheken warnen vor Produkten mit geringer Qualität

Asunción: Die Apotheken sind in der Quarantänezeit wegen Covid-19 sehr gefragt. Ihr Umsatz stieg teilweise um das Dreifache an, jetzt gab man aber eine Warnung wegen Produkten mit geringerer Qualität heraus.

Die Präsidentin der Apothekenkammer von Paraguay (Cafapar), María Laura Guaragna, wies darauf hin, dass derzeit keine Lieferengpässe bei Artikeln wie Mund- und Nasenschutzmasken sowie Gelalkohol bestehen, warnte jedoch vor der Verbreitung von Produkten mit geringer Qualität.

„Produkte, die in sozialen Netzwerken angeboten werden, sind nicht überprüft und können gefährlich sein. Sie sind vielleicht günstiger als in Apotheken, aber wir müssen die Qualitätsanforderungen und Preise festlegen. Es gibt Standards und Normen, die eingehalten werden müssen“, sagte Guaragna in einem Gespräch mit Radio 1000 AM.

Sie erwähnte, dass, obwohl zeitweise Versorgungsprobleme registriert werden können, die Nachfrage von Personen gedeckt sei, die die Produkte über soziale Netzwerke beziehen würden.

Guaranga erklärte, dass die von unabhängigen Anbietern angebotenen Materialien oder Produkte nicht alle Qualitätsgarantien haben und hygienischen Kontrollen unterzogen werden, wie beispielsweise der Nationalen Direktion für sanitäre Überwachung (Dinavisa).

„Wenn alle Produkte, wie Masken, zu Hause produziert aber nicht kontrolliert werden, würden wir alle unsere Medikamente und andere Dinge in unseren Häusern machen. Es gibt Protokolle und Verfahren, die angewendet und eingehalten werden müssen, um die Qualität für die Bevölkerung sicherzustellen“, fügte sie hinzu.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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2 Kommentare zu “Apotheken warnen vor Produkten mit geringer Qualität

  1. einer unserer gäste hat einen bösen ausschlag an den händen bekommen und ist damit zum arzt. der arzt hat gesagt soetwas sähe er jetzt öfter und man sollte lieber gummihandschuhe anziehen wenn man einkaufen geht denn man weis nie genau was einem auf die hände gesprüht wird. der arzt ist leiter und inhaber einer klinik in paraguay , weis also um den sorglosen umgang mit desinfektionsmitteln seiner mitbürger bescheid. ich habe auch schon nachgefragt was der freundliche einmuxer am eingang vom geschäft in seiner muxflasche hat, worauf er mir antwortet das wüste er nicht er hat nur die aufgabe alle zu desinfizieren und wenn seine flasche leer ist füllt er sie wieder aus einem tank auf. ;- (könnte auch alte batteriesäre sein , die tötet auch alles ab:-) also gummihandschuhe sind ein guter tipp finde ich.

  2. Oh, oh. Da könnten den Inhabern der Apotheken doch tatsächlich einige Guaranies durch die Lappen gehen.
    Erst hieß es: Näht euch selber einen Mundschutz, das ist besser als nichts.
    Jetzt, wo wieder Masken auf dem Markt sind, sollten wir sie in der Apotheke kaufen.
    Diese dünnen Papierläppchen taugen sicherlich noch weniger als eine Selbstgenähte aus doppelt gelegtem Stoff.
    Wobei ich das ganze Theater sowieso lächerlich finde, denn die Masken sind so unnötig wie die Handschuhe und die Desinfektionsmittel.
    Die werden uns auf Dauer mehr schaden als nutzen.
    Hautkrankheiten und -schäden werden zunehmen. Dadurch bedingt natürlich der Umsatz der Apotheken steigen.
    Win-win-Situation für die Apotheker.

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