Lehrerstreik, je nach Gewerkschaftsangehörigkeit

Asunción: Die Verhandlungen zwischen dem Bildungsministerium und den insgesamt 13 Gewerkschaften denen Dozenten angehören gehen nur träge voran, weswegen derzeit etwa 30% der Lehrkräfte sich im Streik befinden. Diese Lehrer sind willkürlich auf Bildungsinstitute verteilt. Aus diesem Grund kann man nicht von einem Generalstreik reden sondern muss bei Bedarf individuell nachfragen.

Die Lehrer fordern nach wie vor die Eingliederung von 43 Milliarden Guaranies in den Haushaltsplan von 2013, damit ein Streik ohne absehbares Ende der am 1. Oktober beginnen soll, ausgesetzt wird. Das Ministerium verfügt nicht über die nötigen Mittel und würde wenn es könnte die Lehrer die ihre Arbeit vernachlässigen am liebsten entlassen. Einen Ersatz jedoch für 95.000 Lehrer zu finden dürfte schwer werden.

Der Präsident des Landes, Federico Franco, derzeit in New York, erklärte, ein Angebot für die Lehrer im Gepäck zu haben nachdem er zurück in Paraguay ist. Er fügte hinzu, dass es sich nicht, wie gefordert, um eine Lohnerhöhung handelt.

All den Eltern, den die Bildung ihrer Kinder wichtig ist, verabscheuen jegliche Art von Streiks im Bildungswesen, in einem Land wo eh schon der Sektor, die wichtig für die Zukunft ist, vernachlässigt wird. Die Vernachlässigung jedoch findet nicht bei der Zahlung sondern beim Lehren statt.

(Wochenblatt / Abc)

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