Leishmaniose bricht im Norden von Paraguay aus

Concepción: Die Gesundheitsbehörden sind alarmiert, nachdem das technische Team vom Nationalen Zentrum für Tollwutbekämpfung (CAN) zwei positive Fälle von Leishmaniose bei Menschen nachgewiesen hat. Zudem sind viele Tiere von der Krankheit befallen, meistens Hunde.

Die Experten von dem Zentrum CAN sind regelmäßig in allen Departements unterwegs, um vor allem Hunde zu impfen aber auch Blutanalysen durchzuführen. Dabei tauchte ein verdächtiger Fall im Departement Concepción auf.

Ärzte nahmen Blutproben von verschiedenen Personen und einer der eingangs erwähnter positiver Fälle von menschlicher Leishmaniose wurde bei einem 77-jährigen Patienten aus der Stadt Loreto, Departement Concepción, festgestellt. Infolgedessen wurden weitere 82 Proben von Hunden ausgewertet, die alle einen negativen Einfluss auf die viszerale Leishmaniose hatten.

Anschließend fuhr das CAN-Team weiter in die Gegend von Pedro Juan Caballero, Departement Amambay, um einen positiven Fall menschlicher Leishmaniose bei einem einjährigen und sieben Monate alten Kind aus der indigenen Gemeinde Piky Kua zu überprüfen.

Bei dieser Gelegenheit wurden 101 Proben von Hunden aus der Umgebung ausgewertet. Bei zwei der Haustiere fiel der Test auf Leishmaniose positiv aus.

Die Verfahren wurden von Dr. Ramón Martínez, Direktor der Behörde CAN, in Zusammenarbeit mit acht Fachleuten geleitet: zwei Tierärzten und sechs medizinischen Fachkräften.

Dr. Martinez teilte mit, dass die von der Krankheit betroffenen Patienten die entsprechende Behandlung erhalten hätten und gab weiter an, dass alle infizierten Tiere eingeschläfert worden seien.

Wochenblatt / Ultima Hora

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