Lesen bildet

Asunción: Wie die Tageszeitung Abc in einem Rundschreiben ihre schreibenden Mitarbeiter wissen ließ, müssen diese ab jetzt pro Monat mindestens ein Buch lesen. Außerdem wird der tägliche Leitartikel für alle Pflicht.

Das Cartes Medium “Hoy“ griff dieses interne Papier auf, um über die Maßnahmen zu berichten, wie Redakteure bei der Abc Color zu weiteren Aufgaben gezwungen werden. Wer nicht will, kann gerne zum Radio gehen oder als Fotograf arbeiten, hieß es weiter. Ein Team prüft zudem ob die Vorgabe eingehalten wird.

Die Kommentarschreiber waren sich trotz permanenter, politischer Uneinigkeit diesmal sehr wohl einig. Lesen bildet und eine solche Aufgabe, zumal ein Buch pro Monat nicht so viel ist, kann nicht schaden. Im Gegenteil hilft es die täglichen Fehler eher zu erkennen und daraus zu lernen.

Auch wir vom Wochenblatt werden nun einen solchen internen Befehl erlassen, wonach jeder Schreiber wenigstens ein Buch pro Monat lesen muss. Allerdings sind auch alle Kommentarschreiber dazu eingeladen, unter Berücksichtigung, dass sie deswegen nicht weniger Zeit auf der Homepage verbringen.

In diesem Sinne vielen Dank für ihre Anregungen und konstruktive Kritik.

Wochenblatt / Hoy

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20 Kommentare zu “Lesen bildet

  1. “ Das Cartes Medium “Hoy“ griff dieses interne Papier auf.“ Redakteure sind für die täglichen “ Neuigkeiten “ zuständig und das stündlich. Aber das Cartes Imperium will gar nicht hören, was falsch läuft in Paraguay. Die wollen nur hören, wie gut es unter den Colorados Paraguay geht Das was die Redakteure in Ihrerer Freizeit machen, ist Ihnen überlassen, aber ein Buch, das auch noch lesen, nicht hören kann nicht schaden. Fazit, die ABC beugt sich auch langsam dem Cartes Imperium, das WB mit eingeschlossen.

  2. Ja, ich bin investigativer Forumskommentatorschreiber auf Wochenblatt. Und ja, ich habe schon ein Buch pro Leben gelesen – die Bedienungsanleitung meines Videorekorders. Hatte die Wahl zwischen der Bedienungsanleitung meines Videorekorders und der Bibel. Die Bibel hatte jedoch einfach zu viele Buchstaben und zu wenig Bildchen drin, da weißt ja nie auf welcher Seite du bist und musst immer und immer wieder von vorn anfangen zu lesen.
    Man, bin ich froh nicht beim Wochenblatt oder ABC angestellt zu sein. Zwar wäre ich gerne bereit ein weiteres Buch zu lesen. Mit Gehörschutz und Schuma auf, da hätte ich Zeit, eingeschlossen im Haus wegen verbranntem Plastikmüll und Kindergartenmusik auf 120 dB ein Buch zu lesen.
    Besser ginge es natürlich ohne Gehörschutz und Schuma auf, doch während dieser kurzen Zeit muss ich Teerere trinken. Dann sind noch diese tollen fünfminütigen Videoreportagen in TV-News-Sendungen, die sich über Stunden wiederholen, Yingo, Calle 7, Conejo, Baile con Paraguay und viele Telenovelas. Also, wann bitte soll ich denn dazu kommen ein Buch zu lesen?
    Außerdem, wenn ich ein weiteres Buch lesen würde, würde der IQ in meinem Haus mindesten von 82 auf 83 steigen. Aber bei den paar angestellten bei ABC? Das bringt nichts für Paragauy!
    Ah, in diesem Internet, das Facebock gehört, da gibt es auch noch andere Sites wie Wikipedia und iutube. Letzteres jedem Automecanico – Albanil – Pintor – Electricista – Plomero zu empfehlen. Kann man alles machen, wird aber schwierig, das Lesen bei Fußballspiel und Bier. Ist aber durchaus machbar.
    Doch wer will sich in Paraguay diesen Stress machen? Da muss man schon dazu gezwungen werden. Voll ausgefüllt der Tag mit 9 Stunden schlafen und 3 Stunden Siesta plus all oben aufgeführten Tätigkeiten. Nebenbei noch etwas mischeln damit auch noch etwas Plata reinkommt. Man, das wird mit solch unmenschlichen Forderungen ein Buch zu lesen, wohlverstanden pro Monat !!! einfach ein zu großer Stress hier.

  3. Nun ja,das ist gut, lesen soll Bilden.Da werden die Gehirnzellen etwas Trainiert. Wen stört das!
    Hat da Sr. Cartes, sein Medium “Hoy“ Angst das die Mitarbeiter zu ABC Color abwandern!

  4. Ein Buch lesen ist ja relativ. Von Micky Maus gibts Bücher, Grimms Märchen, das Kamasutra, Schnapsbrennen für Anfänger u.v.m. – ist also für jeden was dabei 😀

  5. Wem nutzt es ei Buch zu lesen wenn man denn Inhaht eh nicht versteht ? ah ja so hat man die Ausage in der Arbeitszeit ? man war damit beschäftigt -LOL

  6. Sehr schön, und am Monatsende gibt jeder Leser bekannt welches Buch er gelesen hat. Bin echt gespannt wie viele Kommentare da zusammen kommen und könnte sogar eine Wette abgeben… 🙂
    Wenn jemand nicht weiß was er lesen soll, außer Telefonbuch und Romane, hier eins, was für mich zur Pflichtlektüre zählt und auch schon des öfteren empfohlen wurde: Politische Ponerologie von Andrew M. Lobaczewski Link: https://archive.org/details/PolitischePonerologie
    Aus dem Kommentar der Webseite; Zitat:

    „Politische Ponerologie: Dieses Buch des Autors Dr. Andrew M. Lobaczewski ist wichtig!
    Ich schlage vor, es wie folgt zu lesen: Zuerst bitte das Vorwort der Herausgeberin Laura Knight-Jadczyk von Seite 3 bis Seite 16. Danach bitte das Nachwort des Autors von Seite 191 bis zur Seite 200. Die ersten ca. 40 Textseiten des Autors können ggf. „etwas länglich“ sein. Er versucht den wissenschaftlichen Kontext herzustellen, der für „Normalsterbliche“ etwas schwer zu lesen ist.Wenn man erst einmal die Wichtigkeit dieses Buches begriffen hat, dann stört diese „Länglichkeit“ nicht mehr und man liest das Buch zu ende.“ Zitat Ende.

    1. Gibt es Asterix nun schon als Buch? Apropos „Römer“, wußten Sie, daß eigentlich Rom die Stadt der Liebe ist, wie man es Paris heute nachsagt? Rom, lat. Roma ist die Spiegelung von Amor also ROMAIAMOR. Ein Roman ist ursprünglich eine Liebesgeschichte und weil wir alle so doof sind, hieß er dann Liebesroman und heut zu Tage ist es einfach was erfundenes, eine Geschichte, die Liebe muß nicht unbedingt mitspielen. Es gibt Autore, welche ihre Erfahrungen in Romanform schreiben um Repressalien aus dem Weg zu gehen. Diese sind nicht zitierbar, auch wenn sie ein Stück im Puzzle zum Verständnis beitragen können……..Ich schweife ab…. Amor, Roman, Rom, Romantik, Sinti/Roma, Romanow (Zarenfamilie) etz.

  7. Lesen bildet NICHT! Nicht so! Lesen um zu lesen auf Rezept sozusagen? Ein wirklicher Leser liest nicht mehr, indem er die Buchstaben, Wörter, Sätze, Absätze und selbst Seiten studiert, nein, ein wirklicher Leser sucht. Er liest aus, macht eine Aus-lese, überfliegt und nur die wahre Information läßt ihn innehalten. Das ist das Ziel, oder wundert es nicht daß Hochstudierte tausende Bücher „gelesen“ haben? In unserer Dummbatzenvorstellung bräuchte man dann mehrere Leben. 😉

  8. Aktuell lese ich:
    Messias Machine von Chris Becket
    Die Tugend des Egoismus von Ayn Rand
    Diarios de motocicleta von Ernesto Che Guevara
    Regression Modells for Data Science von Brian Caffo

    Alles fröhlich durcheinander aber bis Ende Monat vermutlich fertig 🙂

  9. Chris Beckett ist eine Entdeckung kann ich empfehlen zur Unterhaltung. Die Ansichten von Ayn Rand sind mal was anderes, für Europaer vermutlich gewöhnungsbedürftig, aber sehr interessant. Das Nachthaus von Dean Koontz ist wohl eines seiner schlechteren Bücher, kann ich nicht empfehlen, erinnert mich an einen schlechten B-Movie der 50 Jahre.

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