Letzter Chaco-Veteran stirbt an Dengue-Fieber

Villarrica: Der letzte in der Hauptstadt von Guairá lebende Chaco-Veteran starb gestern Morgen, nachdem er fünf Tage lang wegen eines Dengue-Fiebers im Krankenhaus interniert war.

Heriberto Oviedo Melgarejo (109) heißt der Chaco-Veteran. Er starb gegen 07.30 Uhr im Krankenhaus des Instituts für soziale Sicherheit (IPS), wo er mehr als fünf Tage lang interniert gewesen war.

Carolina Oviedo, die Nichte des Kriegshelden, sagte, ihr Onkel habe Symptome wie Fieber und Muskelschmerzen gezeigt, sodass sie ihn in das IPS einweisen mussten, wo das Dengue-Fieber bestätigte wurde. Später sei eine Lungenentzündung aufgetreten und er starb heute Morgen.

„Er war nicht nur ein Held des Landes, sondern auch unser Vater, der uns immer seine Geschichten über den Krieg erzählte und uns immer ein Gefühl des Dienstes am Nächsten vermittelte“, erinnerte sich Oviedo.

Der Chaco-Veteran war am Montag, dem 16. März, 109 Jahre alt geworden und feierte es mit seiner Familie und einer Abordnung der Zweiten Infanteriedivision “El Carmen“ seinen Geburtstag. Gestern fand in aller Stille die Beerdigung in Villarrica statt.

Wochenblatt / ABC Color

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