Lugo sucht Unterstützung im Kampf gegen Drogen

Concepción: Der Präsident des Landes, Fernando Lugo traf sich am gestrigen Freitag mit Autoritäten der Zone. Ihn begleiteten der Innenminister, Rafael Fillizola, der Chef der Nationalpolizei, José Visitación Giménez und der Chef der Anti-Drogenpolizei, César Aquino.

Mit Bürgermeistern von Tacuatí, Resquín, Yrybucuá, Yayaity und Puerto Antequera sowie dem Gouverneur sollten Methoden zur Bekämpfung des Marihuana Anbaus erörtert werden. Mit der Begründung, dass die Provinz ohne Marihuana endgültig zerstört werde, unterstützt nun öffentlich der Provinzchef José Pakova Ledesma die Legalisierung der Droge.

Während der Innenminister nach dem Treffen von Polizeikorruption in ungeahntem Ausmaß sprach, sagte der liberale Gouverneur zu den Medien, wie wichtig die Legalisierung der Droge für das Land wäre, schließlich wäre die Droge auch in anderen Ländern erlaubt. Weiterhin erinnerte er daran, dass es ein Gesetzesprojekt von einem Abgeordneten gäbe, welches seine Unterstützung erhält. Durch die Legalisierung würde der Schmuggel eingedämmt und die Gewinne für die Bauern würden sich schmälern oder sogar ganz verschwinden, da dann ja jeder anbauen kann, in jedem Landesteil.

Vor zwei Wochen wurden bei der Anti-Drogen Operation “Ko’ê Pyahu” mehrere hundert Hektar Anbaufläche des illegalen Krautes zerstört. Die Mehrzahl der konfiszierten Drogen wurde im Raum General Resquin beschlagnahmt.

Der Staat ist an einer alternativen Lösung interessiert und ließ auch über Ledesma ankündigen, das in der kommenden Woche das halbe Kabinett von Lugos Regierung nach General Resquin fahren wird, um sich der Situation bewusst zu werden und Hilfe zu leisten. Sie würden den alternativen Anbau von Feldfrüchten unterstützen und es wurde sogar vom Bau einer Alkoholfabrik gesprochen, die dann mit Zuckerrohr „gefüttert“ werden muss.

(Wochenblatt / Última Hora / Foto: Flickr)

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

1 Kommentar zu “Lugo sucht Unterstützung im Kampf gegen Drogen

  1. Es sind doch die Politiker und Ihre Förderer die eine der vielfältigsten NUTZPFLANZE verbieten, die dazu noch die Böden revitalisieren würde, um sich Millionen von der Chemieindustrie und von den Drogenkartellen zu sichern. Jede Droge sollte straffrei unter Fachkundiger Anweisung zugänglich sein und schon wäre die Drogenkriminalität und somit auch die Drogenkartelle ausradiert. Es wäre für die Bevölkerung die Beste Lösung jedoch würden Milliarden an Drogengelder / Waffengeschäfte / Zwangsprostitution usw. „verloren“ gehen und NUR DESHALB werden Drogen verboten. Ich bin überzeugt es gibt nicht mehr Konsumenten wenn Drogen Straffrei erhältlich wären und auch das Leben mit der Droge würde für den Konsumenten wieder problemlos möglich sein. Die Problem kommen doch nur weil man Unsummen an Geld benötigt um die Sucht zu bedienen. Fällt dieser Zwang Geld zum Kauf zu beschaffen weg ist auch MIT Droge ein relativ normales Leben ohne Raub und Mord möglich. Leider sind ALLE Politiker Weltweit und besonders in der USA Korrupt und Bestechlich was eine Freigabe verhindert.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.