Lugos Vergleich mit Barack Obama

Benjamín Aceval: Der Präsident der Republik sagte gestern, dass er sich vor den kommenden Wahlen in 2013 fürchte, weil kein „Fernando Lugo II“ existiert ebenso wenig ein Klon seiner selbst. Er hob hervor, dass er trotz der geringen Steuerlast von nur 13% viele Sachen für das Land möglich macht und dass seine Regierung eine höhere Akzeptanz hat als die von Barack Obama.

Am gestrigen Nachmittag traf sich der Präsident des Landes mit etwa 100 Personen zu einem „Ñemongeta Guasu“ – „großen Treffen“, um einige wichtige Themen zu besprechen. Diese Unterredung wurde von der Parteigruppe „Frente Guasu“ in der Chacogemeinde Benjamín Aceval organisiert. Dabei erläuterte er, „dass er eine enorme Anhängerschaft hat, weil er so gut sein Amt ausübt“.

Lugo sagte weiter, „dass er 2008 in die Politik ging und zwischen zwei großen traditionalen Parteien stand und seine Spuren hinterließ, denn die Anhängerschaft wollte den Wechsel“.

„Ich halte daran fest das man mit geringen Steuereinnahmen, wie wir es hier haben (13%) Wunder vollbringen, da wir das einzige Land der Region ohne Lohnsteuer sind.

Er versicherte auch, „dass seine Administration nicht die transparenteste ist aber seine Regierung mehr akzeptiert wird als die des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika“.

(Wochenblatt / Abc)

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5 Kommentare zu “Lugos Vergleich mit Barack Obama

  1. Das ist nichts Neues. Mit Größenwahnsinn fing bei vielen Politikern der Untergang an. Warum muss er denn seine Macht durch militärische Interventionen der Mercosurstaaten sichern? Siehe Abkommen von Montevideo.

    1. leider nix verstanden. Die Sicherung der Macht des gewählten Präsidenten ist keine für Lugo sondern für jeden Präsidenten der Unterzeichnerstaaten, unabhängig von den Parteien, die diese Präsidenten stellen. Es geht darum, das, was in Libyen, Syrien, Algerien und anderswo mittels, von der CIA und dem Mossad gesteuerten „Revolutionen“ zu verhindern und Freiheit und Demokratie in Selbstverantwortung der Völker zu erhalten. Daher ist der Vertrag von Montevideo ein guter Vertrag, denn die Weltmachtbestrebungen der USA und ihrer Hintermänner in der Hochfinanz werden auch vor Südamerika nicht halt machen.

        1. @ Birdie 2039
          Ich finde es bemerkenswert, mit welcher Arroganz Deutsche sich hier eine Meinung über südamerikanische Politik und Lebensweise anmaßen.

  2. Leider hat Lugo recht: Kein Nachfolger in Sicht!
    Egal, wer danach kommt, es wird wieder ein Anstieg der Korruption erfolgen.
    Ein Vergleich Lugo-Obama stimmt in einigen Bereichen sogar.
    Beide sind mit viel Vorschusslorbeeren angetreten, aber die Politiker wehren sich.
    Hier Guantanamo, dort Wasserkraftwerk, Ande und Zement.
    Beide haben zu Beginn ihrer Präsidentschaft den Armen ärztliche Behandlung beschert.
    Der Unterschied: Obama wird eine zweite Amtszeit erhalten. Lugo leider nicht.

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