Macho-Gewalt in der Familie

Asunción: Eine Psychologin forderte mehr Engagement, um die Macho-Gewalt in der Familie zu bekämpfen, damit Feminizide sowie Angriffe gegen Frauen unterbunden werden.

Lourdes Ostertag, ein auf geschlechtsspezifische Gewalt spezialisierte klinische Psychologin, sagte, dass Bildung von zu Hause und in der Schule notwendig sei, um Angriffe auf Frauen zu verhindern.

Sie erklärte weiter, dass informative Gespräche geführt werden sollten und am Lehrplan der Schulen gearbeitet werden müsse, denn wenn dieselbe Familie diejenige sei, die dieses Modell repliziere, muss man auch andere Bereiche in Betracht ziehen.

Ostertag erwähnte, dass es Gespräche für Eltern in Schulen geben sollte, um zu versuchen, alle Ebenen zu erfassen.

„Kulturell ist es dieselbe Familie, die diese (Macho-) Erziehung aufrechterhält, daher müssen wir über Diskussionen in allen Bereichen, wie den Schulen und mit der öffentlichen Politik nachdenken. Die Grundlage des Feminizids ist sexistische Gewalt“, sagte sie.

Ostertag erklärte, dass nicht alle Macho-Männer gewalttätig seien, aber alle Macho-Gedanken haben. Wenn also eine Frau sich scheiden lassen oder von diesem Mann ausziehen will, toleriert er so eine Verhaltensweise nicht.

„Einige, die keine aggressiven Machos sind, mögen leiden, weinen und versuchen eine Einigung zu erzielen, aber 20% der Sexisten sind Aggressoren und ein Prozentsatz von ihnen ist für potenzielle Feminizide verantwortlich“, sagte sie.

Ostertag erklärte, dass nur ein kleiner Prozentsatz der Angreifer irgendeine Art von Persönlichkeitsstörung oder psychischer Störung habe und die überwiegende Mehrheit Menschen seien, die ganz normal leben würden.

„Der Mann, der seine Partnerin misshandelt, verletzt oder schlägt ist in anderen Bereichen ein Mann, der perfekt arbeitet, er ist nicht aggressiv in seinem Arbeitsumfeld, er zeigt nur eine Aggression gegenüber der Frau, die unter seinem Einfluss steht und seine Partnerin ist“, fügte sie hinzu.

Wochenblatt / Ultima Hora

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23 Kommentare zu “Macho-Gewalt in der Familie

  1. @ Zardoz

    Ooookaaay, aber im Mittelalter gabs die Pest, viele Ratten, die Inquisition, Gestank überall, geringe Lebenserwartung.
    Nein, nein lieber nicht das Mittelalter.

  2. Ein paraguayischer Anwalt berichtete mir vor einiger Zeit, dass er viele europäische Frauen vertreten würde, die von ihren europäischen Ehemännern verprügelt würden.
    Ein Phantast oder mag was Wahres dran sein?

    1. Und mir hat gerade ein Graf berichtet, dass Geister mit Teufelswerk gewaschene Wäsche in Brand setzen können.
      Ein Phantast oder mag was wahren dran sein?
      Was ich damit sagen will: solche Hörensagen-Geschichten nutzen wenig um zu beurteilen, ob das bei Europäern nun häufiger auftritt als bei anderen. Gibt es Europäer die ihre Frauen prügeln? Ja klar. Gibt es viele davon? Viel zu viele! Mehr als bei anderen???

      1. Wissenschaftliche Untersuchungen liegen zu diesem Thema nicht vor. Er hat mir nicht gesagt, wie viele europäische Frauen er vertritt. Wenn es 5 – 10 sind, sind es schon zu viele. Toll, dass Sie einen Grafen kennen. Ich kenne nur einen echten Marquis. Nicht den de Sade.

    2. Man glaubt es ja kaum, aber bis 1976 war es im deutschen Gesetzbuch verankert, dass ein Ehemann die Befugnis hatte seiner Angetrauten eine Berufstätigkeit zuzugestehen oder auch nicht.
      Er hatte sogar die Befugnis ein bestehendes Arbeitsverhältnis seiner Angetrauten gegen deren Willen zu kündigen.
      Mit der Gleichstellung der Frau ist es da ja noch garnicht soooo lang her.
      Mittelalterliche Zustände in deutschen Landen bezüglich Frauenrechten liegen ja im Grunde noch garnicht so lang zurück.
      Lässt auch bezüglich Gewalt gegenüber Frauen einige Spekulationen zu.

        1. @ Zardoz.

          na ja, mein erwähntes Beispiel beweist ja dass selbst die so zivlisierten und aufgeklärten Europäer auch eher im Schneckentempo unterwegs waren, bezüglich Zivilisation, Menschenrechte, Frauenrechte und so

          1. Diese Dinge gibt es eben nicht. Es hat keinen Sinn einem Wunschtraum nachzulaufen und ein Europa im Mittelalter ist besser als ein afrikanisiertes moslemisches.

  3. Gruppenhochzeit hinter Gittern. Frauen stehen auf diesen typ Mann. ursache Nummer 1. Dann haben oh wunder studien ergeben, dass trennungen und scheidungen der hauptgrund fuer feminizide sind. Diese also verbieten und komplexes problem ist erledigt. Alles andere bringt nichts ausser sinnlosen obs, die vom Steuerzahler bezahlt werden muessen.

  4. ach die armen Männer. Sind sie so frei und fragen mal einen Klinikleiter, wie oft ein bewusstloser mit einigen Knochenbrüchen von einer Frau zusammengeschlagener und vergewaltigter Mann auf seinem OP Tisch liegt? Noch vor wenigen Jahren war eine Vergewaltigung kein richtiger Strafbestand. Und wie viel Fälle, von Männern getötete Frauen steht allein hier im WB. Und wer in diesem Zusammenhang die Bildung noch erwähnt, wie sagte doch ein Proff? Gebildete Männer schlagen Intelligenter. (Wörtlich) Und wenn ihr Euch gleich wieder Aufregt, gerade viele EU – Bürger welche hier scheitern, haben ein Problem mit der „Häuslichen Gewalt) wie es so genannt wird.

    1. @Lumilu
      Zitat: “ Sind sie so frei und fragen mal einen Klinikleiter, wie oft ein bewusstloser mit einigen Knochenbrüchen von einer Frau zusammengeschlagener und vergewaltigter Mann auf seinem OP Tisch liegt?“
      Ich weiß nicht ob Du mich gemeint hast, aber ich sprach von Gewalt in Form von immer wiederkehrender Erniedrigung. Das heißt, dass ich der Meinung bin, dass es auch seelische Gewalt gibt.
      Wenn ich z.B. einem Kind ständig sage, dass es zu nichts taugt, ist das wahrscheinlich sogar schlimmer als eine Backpfeife.
      Zitat: “ gerade viele EU – Bürger welche hier scheitern, haben ein Problem mit der Häuslichen Gewalt“
      Woher diese Erkenntnis? Gibt es dazu vergleichbare Zahlen?

      1. nein, ich wollte DICH nicht angreifen. Ich habe hier Py gemeint. Und wie schon gesagt, ein paar Jahre hab ich so was wie “ Ausreisebegleitung“ getätigt. Übersetzt bei Polizei, Anwälten, Kliniken. Als Selbstschutz mache ich das nicht mehr. Was Einsamkeit, Geldverlust und Trunkenheit an Spuren hinterlassen, endet sehr oft in extreme Gewalt. Und da spielt Herkunft und Bildung eine geringere Rolle. Hier gibt es keine belastbaren Zahlen.

    1. Wenn du mich zitierst, wo ich diese Aussagen getroffen habe, gebe ich dir auf die Frage eine Antwort. Ansonsten gestatte mir, dass ich auf Wortklaubereien die Antwort schuldig bleiben werde.

  5. Was mich an diesem Artikel stört ist der durchfunkelnde Feminismus.
    Gewalt hat in einer Beziehung nichts zu suchen. Das sehe ich auch so. Aber ich habe oft genug mitangesehen, dass Gewalt auch von der Frau ausgehen kann. Durch immer wiederkehrende Erniedrigungen. Genauso sollte keine Gewalt gegen Kinder stattfinden. Hierbei will ich meine Meinung anmerken, dass ich einen erzieherischen LEICHTEN Klapps auf den Popo nicht als Gewalt ansehe. Der Staat wendet sehr viel mehr Gewalt an, um seine Bürger zu erziehen.
    Also, warum ist diesem Feminazi-Artikel nur von Gewalt gegen Frauen die Rede? Warum nicht von Gewalt gegen den Partner und Kindern?
    Das ist der pure Egoismus aller feministischen Bewegungen. Auch ich bin für die Gleichberechtigung, sehe aber in keinem Fall, dass die Feminismusbewegung für Gleichberechtigung wäre. Ich sehe immer wieder, dass Frauen vorgezogen werden sollen, z.B. um Quoten zu erfüllen.
    Und sind es nicht ausgerechnet solche vorwiegend linken Soziologen, Pädagogen und Psychologen, die in Deutschland und Europa die frauenfeindlichste Kultur zu Millionen importieren, die dazu noch terroristisch, fundamentalistisch, totalitär, antidemokratisch, antisemitisch und gewaltbereit ist. Mal abgesehen davon, dass eben genau diese Berufsgruppen sich dadurch ihren eigenen Markt schaffen. Gibt es überhaupt ein anderes Land, das so viele aus diesen Berufsgruppen aufweist wie Deutschland?
    Fährt nicht so eine Oberfeministin, wie z.B. die Claudia Roth regelmäßig in die Türkei in den Urlaub, um sich da von der tollen Machokultur beglücken zu lassen?
    Gewalt hat in einer Familie und Partnerschaft nichts zu suchen! Punkt!
    Um das zu erkennen, bedarf es aber nicht den Feminismus, mit ihrem Männerhass, vorwiegend gegen deutsche/weiße Männer, die zunehmend zu „metrosexuelle“, an Schwuchteln erinnernde Waschlappen erzogen werden, denn so einen exotischen Machismus der Neubürger, finden die ja dann doch prickelnd.

  6. Das Fundament ein jeglicher Macho-Kultur ist ein völlig difuses Ehrgefühl. Je mehr „Ehre“ die Menschen für sich in Anspruch nehmen, desto schneller sind sie gekränkt und meinen ihre vermeintliche Ehre mit allen Mitteln verteidigen zu müssen. Ehre wem Ehre gebührt, das ist grundsätzlich richtig. Doch Ehre muß man sich erst einmal durch Leistungen verdienen und wird nicht einfach so, wie mit der Gieskanne, verteilt. Besonders viel Ehre erwarten Menschen aus der Dritten Welt, aus ungebildeten Schichten und aus islamischen Ländern. Was aber, so frage ich mich, haben diese Menschen und Kulturen so an besonderen Leistungen insgesamt und individuell vorzuweisen, daß sie stets auf Ehrerweisung pochen und jegliche Kritik als Verletzung ihrer Ehre begreifen? Und was Männer und Frauen in diesen „Ehrenkulturen“ anbetrifft, da sind diese sich sicherlich gleich. Daher auch die Gewalt in Beziehungen. Der Mann ist dabei gewissermaßen „im Vorteil“ weil er der Frau i.d.R. körperlich überlegen ist, die Frau steht dem Mann dennoch in nichts nach, denn sie gleicht dies durch Zynismus, Intrigen und überlegene Rhetorik aus. Was man dann als Ergebnis sieht sind lediglich die Auswirkungen der körperlichen Gewalt durch den Mann, nicht aber die Auswirkungen der psychischen Gewalt durch die Frau.

  7. Prof. Dr. Dr. Geissenbertchen

    Ja. Etwas mehr Bildung von zu Hause und in der Schule sei notwendig. Find i au. Wer schon länger in diesem Land lebt ist das sicher auch schon aufgefallen.

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