Maduro pochte im López-Palast auf den Tisch

Asunción: In der brasilianischen Tageszeitung „O Globo“ wurde darüber berichtet, was hinter den Kulissen des am Tag des Amtsenthebungsverfahrens los war. Der Artikel wurde unter dem Titel „Drei Präsidenten und ein Plan für einen Militärputsch“ veröffentlicht.

Laut der Publikation war das Treffen von rund 30 Minuten Länge zwischen dem venezolanischen Kanzler Nicolas Maduro, einigen Botschaftern und hochrangigen paraguayischen Militärs durch den Einsatz lauter Stimmen geprägt, meist jedoch die des venezolanischen Abgesandten.

Seine Solidarität mit Lugo drückte er in Drohungen gegen das ganze Land aus. Eine nicht Anerkennung eines neuen Präsidenten war zu diesem Zeitpunkt schon beschlossen.

Laut des Berichts empfahl Maduro den Einsatz der Streitkräfte. Diese Information sickerte innerhalb von Augenblicken zu den Abgeordneten des Parlaments durch, wie sie kurz darauf bekanntgaben.

Der venezolanische Minister für auswertige Beziehungen brachte ein Dokument mit, welches die Uniformierten unterzeichnen sollten. Darauf stand geschrieben, dass sie als Soldaten nur Fernando Lugo als Präsident anerkennen. Maduro wollte die Soldaten auf die Straße schicken, um den Prozess im Senat zu unterbinden.

Der Außenminister Venezuelas pochte auf den Sitzungstisch und sagte „Nur Lugo sei der Präsident des Landes“, so das brasilianische Medium.

(Wochenblatt / Abc)

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