Mario Abdo bezieht Stellung

Asunción: Auch wenn es die nationale Presse heute “Kriegserklärung“ nennt, was Abdo Benítez zu Cartes und Zacarías geäußert hat, kann man es wenigstens als Klarstellung ansehen.

Präsident Mario Abdo Benítez schoss mit scharfer Munition und kündigte nach erster Cartes Kritik gestern an, am 27. November um 10:00 Uhr auf den Plaza de Armas zu gehen um für eine Intervention in der Stadtverwaltung von Ciudad del Este zu demonstrieren. Senator Javier Zacarías Irún, Ehemann der Bürgermeisterin Sandra McLeod, erklärte sich zu freuen dies aus dem Mund des Präsidenten gehört zu haben, da es das unterstreicht was er immer vermutet hat.

Abdo Benítez ist nicht unparteilich und begeht laut Zacarías Anwalt eine klare Einmischung in nationale Belange, in denen er keine Position beziehen dürfte. Ebenso erkenne man politische Verfolgung. Des Weiteren reiche das aus, um den Präsidenten anzuzeigen, was jetzt der nächste Schritt wird, so Zacarías Rechtsanwalt Ricardo Preda.

Laut Abdo Benítez hat Cartes und seine Gefolgschaft immer noch nicht die Schlappe bei der internen Wahl überwunden, Grund weswegen die Kritik in den Cartes-Medien an ihm nicht abbricht.

Wochenblatt / Abc Color

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2 Kommentare zu “Mario Abdo bezieht Stellung

  1. Cartes ist es nicht gewohnt, daß man ihm widerspricht und schon gar nicht, daß man ihm in die Quere kommt, oder noch schlimmer, sich klar gegen ihn positioniert. Bisher konnte er alles erreichen mittels Geld, denn davon hat er mehr als genug. Offensichtlich sieht er seine Felle immer mehr davon schwimmen und daß Dinge an die Öffentlichkeit gelangen könnten, die ihm zusehends Unbehagen bereiten. Außerdem droht eine Tabaksteuererhöhung, die er nach eignen Worten als „Kriegserklärung“ gegen sich betrachtet. Ich fürchte, die politischen Auseinandersetzungen zwischen Cartes und seinen Gegnern werde immer mehr persönlicher Art und tief unter der Gürtellinie ausgetragen. Das kann ja alles noch „heiter“ werden.

    1. Es wird darauf hinaus laufen, das Cartes Anhänger den Mario zum schweigen bringen, auf die eine oder andere Art.

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