Mario Abdo: “In diesem Moment Präsident zu sein ist nicht einfach“

Edelira: Am gestrigen Morgen wurde Präsident Abdo redselig, als er knapp 40 km Asphaltstraße einweihte. Er gab zu, dass es nicht einfach sei Präsident während der Pandemie zu sein, wo es im Gesundheitswesen an allem mangelt. Es sagte aber auch nicht zu wissen was sie Leute wollen.

„Ich wurde viel kritisiert, keine Ahnung ob mit oder ohne Grund. Doch das ist auch nicht wichtig“, so Abdo zu Beginn seines auch nicht so wichtigen Diskurses und fügte hinzu „dass die Geschichte immer danach geschrieben wird und Anerkennung für staatliche Dienstleistungen niemals zu erwarten sind. Das Einzige wo nach man streben sollte ist Gelassenheit und ein reines Gewissen alles getan zu haben um der Heimat zu dienen. Viele Male kritisieren die Menschen mich. Sie kritisieren mich weil man zu wenig macht, danach kritisieren sie mich weil man zu viel macht. Wir wissen schon nicht mehr warum sie uns kritisieren“

„Es sollte jedoch anerkannt werden, dass der Minister für öffentliche Bauten, Arnoldo Wiens, in schwierigen jähren 2.117 km Asphaltstraßen fertigstellen konnte und weitere Kilometer warten. In zwei Jahren haben wir mehr gemacht als irgendeine Regierung in 5 Jahren. Einige haben in 5 Jahren die Hälfte geschafft von dem was wir geleistet haben. Und genau so muss man eine Rechnung aufstellen. Wir sind die Regierung die am meisten Asphaltstraßen übergeben hat“, so Abdo weiter.

Auch wenn man beispielsweise in Lambaré nichts davon mitbekommt, weil diese Stadt einem Versuchslabor für Menschen gleicht, um zu sehen wie viel ein Gemüt in Bezug auf schlechte Infrastruktur aushält ohne tot umzufallen, freut man sich natürlich für die Menschen, die endlich eine Asphaltstraße bekommen und benutzen dürfen.

In Bezug auf die Frage, was Abdo falsch machte, weswegen sich die Leute gegen ihn stellten, ist eines gesagt, was tausende Kommentaristen schon vorher schrieben: Er hat sich mit Cartes eingelassen, obwohl er genau das Gegenteil zu Wahlzeiten propagierte.

Wochenblatt / Abc Color

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3 Kommentare zu “Mario Abdo: “In diesem Moment Präsident zu sein ist nicht einfach“

    1. HC ist die sichtbare Groesse in Paraguay. Er ist aufgrund seiner Geschaefte aber extrem leicht durch den internationalen deep state angreifbar so das er auch nicht mehr als eine Marionette ist.

  1. In Paraguay hat es von vornherein kein Präsident leicht, so lange ein Herr Cartes im Hintergrund die Fäden zieht. Cartes hat zwar kein politisches Amt oder sonst ein Mandat, auch kein Parteiamt, ist von niemand gewählt – aber bestimmt wohin die Reise geht. Wer also wollte und könnte sich als starke Persönlichkeit emanzipieren um den Staat unabhängig zu regieren?

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