Mario Ferreiro meldet ebenso Zweifel an kommenden Wahlergebnissen an

Asunción: Der Vorkandidat auf die Präsidentschaft der linken Parteigruppe Frente Guasu ratifiziert seine Furcht vor einer zukünftigen Wahlfälschung durch die traditionellen Parteien. Wie Fernando Lugo hat er große Zweifel an der Klarheit des Prozesses.

Für ihn war klar, dass 2008 die Liberalen dafür gesorgt haben, dass Lugo keine Stimme fehlt jedoch hat die Linke hinter Ferreiro diese Unterstützung nicht mehr weswegen an jedem Ergebnis gezweifelt werden wird.

Ich starte keine Verschwörungstheorie noch bin ich paranoid. Allein der Fakt, dass wir nicht die gleiche Anzahl der Stimmenzähler haben lässt mich seltsame Sachen fürchten.

Ferreiro hält daran fest, dass Lugo der mächtigen Klasse zu nah kam und ihnen das Fürchten lehrte weswegen sie jeden möglichen Vorwand zu nutzen wussten und ihn seines Amtes enthoben. Wenn sie bereit waren einen Präsidenten zu opfern sind sie auch im Stande die Wahlergebnisse hinzubiegen bis es passt.

Der Vorkandidat sagte am Freitag in der Provinz Guairá bei der Einweihung einer Parteizentrale, dass die Stimmenauszählungen auf jeden Fall von der Linken überwacht werden müssen damit kein Stimmendiebstahl zustande kommt. „Ich will nicht paralysieren allerdings auch nicht naiv sein“, betonte Ferreiro.

„Die Wahlfälschung bei der ANR Intern zwischen Castiglioni und Blanca Ovelar oder das Thema Argaña, wo Politiker wie Galaverna gestanden hatten dabei mitgemacht zu haben sind nicht zu vergessen“, erklärte er.

„Ich will nur warnen, dass wir auf die Tische achten und dass wir dafür sorgen, dass die größtmögliche Anzahl ausländischer Beobachter nach Paraguay kommt“, so Ferreiro.

Wie Ferreiro sagte auch Ex Präsident und Mentor des Fernsehmoderators, Fernando Lugo Zweifel an der Arbeitsweise der Wahljustizbehörde zu haben. Bei genauerer Erklärung jedoch schloss sich das ansonsten etwas große Mundwerk des Ex Bischoffs.

(Wochenblatt / Abc)

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7 Kommentare zu “Mario Ferreiro meldet ebenso Zweifel an kommenden Wahlergebnissen an

  1. Am Vortag der Wahl kamen Colorado-Politiker in unser Dorf und sammelten Cedulas ein. 200.000 jede Cedula.
    Einen Tag nach der Wahl gab es sie wieder.
    Das baden jetzt die Dorfbewohner aus, da trotzdem der Liberale gewonnen hat. Zur Strafe baut er jetzt aber nicht die Strasse aus, „weil hier ja nur Colorados wohnen.“

    Hier Demokratie rein zu kriegen? Wo ein jeder nur an seinen eigenen kleinen Vorteil denkt?

  2. Weder ist es die Aufgabe des Herrn Ferreiro die Kompetenz Arbeitsweise der Wahljustizbehörde in Frage zu stellen noch eine Diagnose über seinen psychischen Zustand zu stellen. Ersteres sollte schon von einer unabhängigen Kommission untersucht werden und zweitens von einem Arzt.
    Aber so oder so – wird Ferreiro oder Lugo Präsident, so waren die Wahlen für den Herrn Ferreiro fair, andernfalls waren sie eben manipuliert. Na, wenigstens konnte er etwas heisse Luft loswerden.

  3. Jede Demokratie ist nur so gut wie ihre Basis ist !

    Wenn also die Basis sich für den Wochenlohn eines Hilfsarbeiters verkauft, hat sie es nicht besser verdient in den folgenden Jahren ausgenutzt zu werden.

    man sollte schnellstmöglich eine Vorschrift schaffen, dass das Überlassen der Cedula zum Zwecke des Wahlbetrugs mit einer drakonischen Strafe belegt.

  4. Was ist denn eigentlich schlimmer?

    Als wirklich armer Mensch – vielleicht noch krank – seinen Ausweis zu verleihen?
    Oder als korrupter Politiker die Not der Arbeits- und Einkommenslosen auszunutzen?

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