Mark Zuckerberg hebt Paraguay hervor

Barcelona: Bei seiner 45-minütigen Präsentation auf dem Mobile World Congress, wo sich die Protagonisten der Mobilfunkbranche treffen sprach Facebook Gründer, Mark Zuckerberg, über seine Initiative Internet.org die Menschen ohne Internetanschluss die Möglichkeit geben soll das soziale Netzwerk Facebook zu nutzen und das damit in Paraguay begonnen wurde.

Vor wenigen Monaten begann Tigo und Facebook einen kostenlosen Zugang zum Netzwerk zu schaffen über Smartphones aller Art. Auch wenn der Zugang ohne Datumsangabe irgendwann wieder ausgesetzt wird, scheint dies eine längere Partnerschaft zu sein. Weder Datenpakete noch Gesprächsguthaben braucht man dafür.

„In Paraguay arbeiten wir mit Tigo zusammen und auch sie sagen dass während unserer Kooperation die Anzahl der Internetnutzer um 50% anstieg. Die Anzahl der Menschen die täglich damit ins Internet gehen stieg sogar auf mehr als 70%“, erklärte Zuckerberg in Barcelona.

Paraguay ist das erste Land in Lateinamerika, wo diese Initiative gestartet wurde. Die Frage nach der Rentabilität der kostenlosen Zugänge zu Facebook gab Zuckerberg zurück, da es sich ähnlich wie damals verhielt als Facebook gegründet wurde, da ging es ebenso wenig darum Geld zu verdienen. Wenn man etwas gutes für die Welt macht, schafft man es schlussendlich auch, dass es rentabel wird.

(Wochenblatt / Abc)

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14 Kommentare zu “Mark Zuckerberg hebt Paraguay hervor

  1. Kostenlos ist nur das Beten zu Gott.
    Das der Zugang hier auch in der letzten Ecke hergestellt wird, liegt nur daran das USA NSA an Daten will.

    Ihr könnt mich verspotten oder für Dumm bezeichnen aber am Ende liege ich richtig.
    Facebook hat nicht Umsonst Whatsapp gekauft. Facebook kauft die Konkurrenz weg.

    Aus der USA kommt nur Schrott….

    1. Warum sollte jemand spotten wenn Du doch Recht hast. Zum Teil jedenfalls weil Beten kostet Zeit. 😉

      Ich gehe sogar noch weiter und behaupte daß Facebook ein von der CIA/NSA lancierte und initiierte Kommunikationsplattform ist. Zuckerberg ist nur das Frontgesicht. Sehr schön erklärt hier:

      http://politikprofiler.blogspot.de/2014/02/nsafacebook-auch-gerhard-schroder-wurde.html

      Das ganze Datengesammle bringt nachweislich wenig im Bezug auf Terroristenbekämpfung. Darum geht es ja auch nicht, es ist nur eine Ausrede um Gesetze zur Bevölkerungsüberwachung zu machen. Bei Facebook und Whatsapp macht man sogar freiwillig mit. Saubere Arbeit kann man da nur sagen…

      LG

  2. Was frueher die Polizei und die Geheimdienste muehsam in Akten festhalten musste kann man heute auf Facebook nachlesen. Unvorsichtig legt man sein Innenleben zur Schau und glaubt man hat 500 Freunde weil diese einem angeklickt haben.
    Ich glaube fast dass die Menschen immer duemmer werden.

    1. Facebook ist ein öffentliches Netzwerk, ein virtueller Kaffeeklatsch-Pausenhof und Stammtisch. Wer am Stammtisch oder auf dem Pausenhof seine geplanten Verbrechen ausplaudert, ist genau so blöd wie jemand, der dies über Facebook tut und wer jeden für einen Freund hält, der einem auf die Schulter klopft, virtuell oder real, dem ist auch nicht zu helfen. Dummheit stirbt bekanntlich nie aus.

      Angesichts der Relation Aufwand zu Ertrag, ist es beinahe unmöglich, Zuckerberg zu toppen, er wird als Multi-Milliardär gut damit leben können, das nicht alle Facebook nutzen, ich übrigens auch nicht, aber ich gönne ihm seinen Erfolg und den Dummen ihre Dummheit.

      1. Mein lieber Dragus was du als Dummheit bezeichnest, das bezeichne ich als Rueckgrat. Denn ich gehoere zu diesen Dummen die denn zum Beispiel massiv antipropaganda contra deutsche Politiker im Facebook betreibt. Und ja es mag sein das es dumm ist aber lieber lass ich mich erschiessen als wie die meisten meine Fresse zu halten und nur hinter vorgezogener Hand tuscheln. Und mich von solchen Schwachkoepfen lenken und leiten zu lassen ohne nicht jede Moeglichkeit zu nutzen diesen in die Eier zu treten.

        In diesem Sinne einen schoenen Abend der Ultradumme .
        PS ich mach einen dicken Haufen auf NSA und sonstiges wenn es darum geht meine Meinung zu aeussern.

        1. Antipropaganda per Internet, toll!!!
          Es gibt zig Internetportale, die deutschsprachig sind und auf allen kann sich der unzufriedene Bürger austoben.
          Er kann da aber so richtig doll seine Meinung sagen. Auf diesen Seiten ist er ein Held und er fühlt sich so richtig gut, weil er seine Meinung gesagt hat, sagen durfte.
          – Und im wahren Leben? Da kneift man die A…backen zusammen und kuscht oder verläßt Europa, kämpft nicht gegen die Missstände, die einen stören, sondern wettert per Internet, gemütlich auf der Terrasse sitzend und sein Bierchen schlürfend.

          Das ist genau das Verhalten – Internetforen, wo man so richtig seine Meinung sagen kann – dass die Herrschenden lieben. Die Unzufriedenen toben sich im Internet, einsam am Schreibtisch oder auf der Terrasse aus und sind danach wieder schön friedlich und schlucken alles, was man ihnen vorsetzt. Genauso werden Revolutionen vermieden und Missstände erhalten.

        2. Das ich den Dummen ihre Dummheit gönne bezog sich auf die Aussage, das man illegale Aktivitäten nicht in er Öffentlichkeit ausplaudern sollte, egal in welcher Form der Öffentlichkeit, egal ob Agenten oder Banditen. Wer sich da also bei Facebook hervor hebt, dem ist halt nicht zu helfen, aber es gibt solche Proleten, die besoffen Menschen erschlagen und sich in der nächsten Kneipe damit brüsten.
          Was die NSA an geht, wer gegen die USA spioniert und Facebook nutzt . . . da fällt einem schon gar nichts mehr zu ein.

      2. Also, ein Stammtisch mit Facebook zu vergleichen… das ist ja ein Ding! Heute schreiben sich die Jugendlichen lieber ein Kommentar online als sich Augen in Augen zu schauen und die Musik der Stimmen zu geniessen. Menschenmassen laufen blind durch die Gegend da nur fürs Tabloid oder Ipod usw. Augen haben und verpassen einen ganz normalen aber immer wieder aufregenden Sonnenuntergang. Ich finde es traurig und total mißverstanden, für was ein Netzwerk eigentlich da steht. Wenn Menschen wie z.B. Auswanderer damit Kontakte mit der zurückgebliebenen Familie und Freunden pflegen will, das ist ja in Ordnung. Aber einen Stammtisch mit Mitmenschen zu verpassen um online einsam zu chatten…

        1. Schon erstaunlich, was da alles in Facebook rein interpretiert wird. Es werden vor allem neue Kontakte geknüpft und alte gepflegt. Als der Videorecorder erschien, hatte man Angst, es ginge niemand mehr ins Kino, als das Telefon/Handy erschien, haben sich die Leute auch weiterhin persönlich besucht und daran wird auch facebook nichts ändern, es erleichtert lediglich das Finden von Gleichgesinnten und wer meint, es sei sicherer, hier die USA zu kritiseren, weil facebook von der NSA unterwandert ist, die richtige Ausbildung voraus gesetzt, genügen ein paar Mauscklicks, um die Postings auf dieser Seite die letzten 5-6 Jahre aus zu werten und die Rechner zu lokalisieren, von denen aus die getätigt wurden. Wer sich dagegen schützen will, der muss sich schon etwas mehr mit den technischen Möglichkeiten dazu beschäftigen.

  3. Dennoch sollte Tigo sich erstmal um die Leute kümmern die den Internetzugang teuer bezahlen und nicht das erhalten was versprochen wurde. Jetzt nutzen die das Geld der anderen, die bezahlen, um Ihre Kosten für den kostenlosen Zugang der anderen auf null zu halten. Die Bezahler bleiben wieder wie überall außen vor.

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